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07. September 2009

Behandlungen für Ältere mit Typ-2-Diabetes und depressiven Verstimmungen

Etwa jeder fünfte Typ-2-Diabetiker leidet unter leichten depressiven Verstimmungen, die das Risiko von Spätfolgen wie Augen- und Nierenschäden bis zu 9-fach erhöhen und das Sterberisiko verfünffachen. Spezielle Behandlungsangebote gab es lange nicht. Jetzt vergleichen RUB-Psychologen die Wirksamkeit einer speziellen Gruppenverhaltenstherapie mit der der ärztlichen Standardbehandlung und einer Gesprächs- und Aktivitätsgruppe. Für die Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Petrak (LWL-Klinik Dortmund, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum) suchen die Forscher noch Teilnehmer mit Typ-2-Diabetes zwischen 65 und 85 Jahren. Informationen gibt es bei der Studienhotline unter Tel. 0231/450-32607 (Mo. 17-19 Uhr; Do. 8-9 Uhr und Fr. 10-12 Uhr).
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03. September 2009

Milliardenüberschuss bei Krankenkassen

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im ersten Halbjahr nach dem Start des Gesundheitsfonds einen Überschuss von über einer Milliarde Euro erwirtschaftet. Die positive Entwicklung aus dem ersten Quartal mit einem Plus von einer Milliarde Euro habe sich im zweiten Quartal fortgesetzt, sagte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) am Mittwoch vor Journalisten in Berlin. Auch im zweiten Quartal seien somit die vielfach prognostizierten Einbrüche bei den Einnahmen der Kassen nicht eingetreten.
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19. August 2009

Hautschutz- und Händehygieneplan für die Podologiepraxis

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat sein Angebot erweitert. Jetzt sind für eine Reihe von Berufen Hautschutz- und Händehygienepläne erhältlich.

Der Hautschutz- und Händehygieneplan für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Podologie und Fußpflege ist speziell auf die Anforderungen dieser Berufsbilder zugeschnitten. Er enthält wichtige Tipps zu den Themen Hautschutz, Handschuhe, Hände waschen und pflegen. Hier geht’s zum Download.

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03. September 2009

Neue Regelungen zu Patientenverfügung

Am 1. September ist die gesetzliche Regelung zur Wirksamkeit und Reichweite von Patientenverfügungen in Kraft getreten. Patientenverfügungen erläutern dem Arzt den Willen des Patienten, der sich zur seiner medizinischen Behandlung nicht mehr selbst äußern kann. Damit sind die Voraussetzungen von Patientenverfügungen und ihre Bindungswirkung im Gesetz bestimmt. „So stellen wir sicher, dass die Menschen in jeder Phase ihres Lebens selbst entscheiden können, ob und wie sie behandelt werden möchten. Zugleich gewährleisten wir, dass bei Missbrauchsgefahr oder Zweifeln über den Patientenwillen das Gericht als neutrale Instanz entscheidet“, sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD). Die neue Regelung begrüßte auch die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD): „Ich bin sehr froh, dass nun endlich Rechtssicherheit besteht“, so Schmidt. Im Gegensatz dazu wies Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, die Stärkung der Patientenrechte als unnötig zurück.
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19. August 2009

Umsatzsteuerbefreiung von heil- und pflegeberuflichen Leistungen

Mit zwei Schreiben vom 26. Juni 2009 (IV B 9 - S 7170/08/10009) sowie vom 20. Juli 2009 (IV B 9 - S 7172/09/10002) hat das Bundesfinanzministerium (BMF) ausführlich zur Steuerbefreiung medizinischer Behandlungen sowie Betreuungs- und Pflegeleistungen Stellung genommen. Die Steuerbefreiungsvorschrift des § 4 Nr. 14 und Nr. 16 des Umsatzsteuergesetzes wurde durch das Jahressteuergesetz 2009 neu gefasst.

In seinem Schreiben vom 26. Juni 2009 erläutert das BMF unter anderem die Steuerbefreiung von Heilbehandlungen im Bereich der Humanmedizin sowie von Krankenhausbehandlungen. Mit Schreiben vom 20. Juli 2009 erläutert das BMF die Steuerbefreiung von Betreuungs- und Pflegeleistungen, die gegenüber hilfsbedürftigen Personen erbracht werden.

Die beiden Einführungsschreiben gibt es hier zum downloaden.

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