Prof. Ralf Lobmann (Foto: Klinikum Stuttgart)
15. Januar 2020 | Diabetes

Diabetes: Immer noch zu viele Majoramputationen – Zweitmeinungsverfahren gefordert

Die Zahl der Majoramputationen bei Diabetes ist in Deutschland nach wie vor viel zu hoch, kritisiert Prof. Dr. Ralf Lobmann, Sprecher der AG Fuß der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). „Das Risiko für eine Majoramputation beträgt in der Regelversorgung 10 bis 20 Prozent. Dagegen warten die DDG-zertifizierten Einrichtungen mit einer Rate von 3,2 Prozent auf. Die Zahl zu reduzieren ist also machbar!“ Um die Zahl der Majoramputationen zu senken fordern Experten ein obligatorisches Zweitmeinungsverfahren. In Baden-Württemberg läuft derzeit ein Pilotversuch.

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(Foto: Margot Kessler/pixelio.de)
15. Januar 2020 | News-Wissenschaft

Typ-2-Diabetes: Leitlinie zur Ernährung

Immer mehr Menschen in Deutschland leiden an Erkrankungen wie Adipositas oder Diabetes mellitus Typ 2, die zum großen Teil durch eine unausgewogene Ernährung ausgelöst werden. Der ernährungsmedizinischen Versorgung kommt eine immer größere Bedeutung bei der Behandlung von Krankheiten zu. Eine überarbeitete Leitlinie soll dafür Unterstützung geben.

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(Foto: Doc Rabe/AdobeStock)
15. Januar 2020 | News-Wissenschaft

Patientenbefragungen werden Teil von Qualitätssicherungsverfahren

Ergebnisse aus Patientenbefragungen sollen zukünftig als zusätzliche Datenquelle in die Beurteilung der Qualität medizinischer Leistungen eingehen. Den entsprechenden Grundsatzbeschluss zu den Regelungen zur Patientenbefragung fasste der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 22. November 2019 in Berlin als Teil seiner Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung (DeQS-RL).

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(Abb. Friedrich-Ebert-Stiftung)
15. Januar 2020 | Digitalisierung

Digitalisierung könnte Wertewandel verursachen

An Fitnessübungen erinnern, Schrittzahl verfolgen und Schlaf kontrollieren sind nur einige der Anwendungen, die Smartwatches, Handys oder Fitnessarmbänder mit entsprechender App durchführen können. Eine Studie der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) und der Universität zu Köln im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt, dass bei Nutzern sogenannter Fitnesstracker die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sie das Solidarprinzip der Krankenversicherung ablehnen.

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(Abb. obs/Amgen GmbH)
15. Januar 2020 | News-Wissenschaft

Mehr Informationen erwünscht

Viele Deutsche erwarten große Fortschritte in der medizinischen Forschung, fühlen sich jedoch über aktuelle Entwicklungen nicht besonders gut informiert. Mehr als 90 Prozent der Bundesbürger sind aber überzeugt, dass mehr Wissen Vorbehalte gegen neue Forschungsmethoden abbauen könnte. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Deutschen zum medizinischen Fortschritt im Auftrag des Biotechnologie-Unternehmens Amgen.

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(Abb. rupert illek /pixelio.de)
15. Januar 2020 | News-Gesundheitspolitik

Infoangebot für angehende Nichtraucher

Neues Jahr – neuer Vorsatz, heißt es für viele Raucherinnen und Raucher, die 2020 mit dem „Qualmen“ aufhören wollen. Damit das auch klappt, hat die Stiftung Gesundheitswissen am 13. Januar eine multimediale Informationswoche gestartet, in der sie über Hintergründe des Tabakentzugs aufklärt, der Frage nach geht, welche Rolle die E‐Zigarette spielt und zeigt, was Studien über den Nutzen und Schaden von Rauchentwöhnungs‐Maßnahmen sagen. Dazu gibt es praktische Tipps, wie man einen Rauchstopp am besten plant und Rückfälle vermeidet.

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(Abb. Wido)
10. Januar 2020 | Heilmittel

235 Euro im Jahr für Podologie

Im Jahr 2018 nahmen 5,03 Millionen der AOK-Versicherten eine Heilmitteltherapie in Anspruch. Dies geht aus dem Heilmittelbericht 2019 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor. Rund 42 Millionen Heilmittelleistungen wurden 2018 zu Lasten der GKV abgerechnet, davon 15,4 Millionen für AOK-Versicherte. Die Leistungsausgaben der gesetzlichen Krankenkassen beliefen sich dabei 2018 - laut Bundesgesundheitsministerium - insgesamt auf 222 Milliarden Euro. Davon entfiel der vergleichsweise kleine Anteil von 3,3 Prozent auf Ausgaben für Heilmittelleistungen (7,45 Mrd. Euro).

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(Foto: Tim Reckmann/pixelio.de)
10. Januar 2020 | Heilberufe

Berufliche Zufriedenheit sinkt

Ärzte, Zahnärzte und Apotheker sind mit ihrem beruflichen Umfeld weniger zufrieden also noch 2016. Das zeigt eine Umfrage der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (Apobank). Demnach waren 2016 noch 62 Prozent der Heilberufler (sehr) zufrieden, jetzt ist es nur noch eine knappe Mehrheit. Vor allem bei Frauen ist die gute Stimmung laut der Umfrage deutlich zurückgegangen, von 63 auf 52 Prozent.

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(Foto: Tim Reckmann/pixelio)
20. Dezember 2019

Nur Diabetes muss von Kassen bezahlt werden

Im März 2019 hatte das Landessozialgericht NRW in einem Urteil (L 5 KR 198/18 vom 28.03.2019) einer Patientin, die nicht an Diabetes mellitus leidet, die Kostenübernahme von podologischen Leistungen durch ihre Krankenkasse zugesprochen. Dabei wurde die Revision wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache beim Bundessozialgericht zugelassen. Die beklagte Krankenkasse hatte daraufhin Revision eingelegt.

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(Foto: delater/pixelio.de)
16. Dezember 2019 | News-Gesundheitspolitik

Weniger „Azubis“ in Heilmittelberufen

Bei mehreren Heilmittelberufen ist die Zahl der Auszubildenden seit 2010 tendenziell rückläufig. Das geht aus der Antwort (19/14010) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/13644) der Grünen-Fraktion hervor.

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16. Dezember 2019 | News-Verband

Punkte für Kurzentschlossene

Freie Plätze meldet der Landesverband Nordrhein-Westfalen des Deutschen Verbandes für Podologie (ZFD) noch für sein bepunktetes Diabetesseminar am 18. Januar 2020 in Dortmund.

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(Foto: fotoART by Thommy Weiss/pixelio.de)
16. Dezember 2019 | Diabetes

Programm Diabetes Typ 2 sollte überarbeitet werden

Das Chronikerprogramm (Disease Management Programm, DMP) zu Diabetes Typ 2 entspricht in vielen Bereichen nicht mehr dem aktuellen Stand der Wissenschaft und sollte daher überarbeitet werden. Zu diesem Schluss kommt das Institut für Qualität und Wirt­schaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in seinem Abschlussbericht einer Leitlinien­recherche.

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(Foto: fotolia/juefraphoto)
16. Dezember 2019 | Diabetes; DDG

Diabetes und Straßenverkehr

Fast alle Diabetespatienten dürfen aktiv am Straßenverkehr teilnehmen – sowohl am Steuer eines Privat-Pkw als auch beruflich als Taxi-, Bus- oder Lkw-Fahrer. Darauf hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hingewiesen. In der Patientenleitlinie „Diabetes und Straßenverkehr“ gibt es nun neue Hinweise, die zur Sicherheit betragen sollen.

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