01. Juli 2010

DAK und BKK Gesundheit führen Fusionsgespräche

Die DAK und die BKK Gesundheit erklären anlässlich ihrer jeweiligen Verwaltungsratssitzungen, dass sie in konkrete Verhandlungen mit dem Ziel der Vereinigung beider Krankenkassen eintreten. Unter dem Namen DAK Gesundheit soll die vereinigte Krankenkasse ab dem 1.Oktober 2010 ein kompetenter und leitungsstarker Partner für mehr als sieben Millionen Versicherte sein. Gemeinsames Ziel ist es, die Herausforderungen des Gesundheitsmarktes und die Synergieeffekte der Fusion im Interesse der Versicherten zu nutzen.
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30. Juni 2010

Kassen fusionieren zu AOK NordWest

Die AOK Westfalen-Lippe und die AOK Schleswig-Holstein werden zum 1. Oktober zusammengehen und künftig unter AOK NordWest firmieren. Das beschlossen die Verwaltungsräte der beiden gesetzlichen Krankenkassen am Mittwoch. Mit 2,8 Millionen Mitgliedern entstehe dann die achtgrößte gesetzliche Krankenkasse in Deutschland, teilte die AOK Westfalen-Lippe in Dortmund mit. Die Aufsichtsbehörden müssen der Fusion noch zustimmen. Die Direktion der neuen AOK wird in Dortmund ihren Sitz haben. Kiel soll Sitz der Landesdirektion für Schleswig-Holstein werden. Das engmaschige Servicestellennetz solle erhalten bleiben. Die Arbeitsplätze der insgesamt 7600 Beschäftigten würden durch die Vereinigung gesichert, hieß es.
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29. Juni 2010

AOKen in Sachsen, Thüringen und Hessen fusionieren

Die AOK in Sachsen, Thüringen und Hessen wollen sich zum Jahresanfang 2011 zusammenschließen. Die neue Krankenkasse „AOK Plus – die Gesundheitskasse“ wird dann die viertgrößte Kasse in Deutschland sein. Die Verwaltungsräte der drei AOKen haben die Fusion bei einem Treffen Ende Juni in Weimar beschlossen. Hauptsitz der AOK plus soll Dresden werden. „Dieser Zusammenschluss kann die Gesundheitskasse in allen drei Bundesländern weiter stabilisieren und uns viele Vorteile sichern“, zeigte sich Viktor Bernecker, der Vorsitzende des Verwaltungsrates der AOK PLUS, zuversichtlich. Er betonte, die Kasse werde ohne Zusatzbeitrag ins Jahr 2011 gehen. Die AOK Plus wird in Sachsen, Thüringen und Hessen mit 4,2 Millionen Versicherten starten. Das dichte Filialnetz in den drei Bundesländern würde erhalten, heißt es in der Mitteilung. Die fusionierte Kasse hat rund 8500 Mitarbeiter. Das jährliche Haushaltsvolumen beträgt rund zwölf Milliarden Euro.
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18. Mai 2010

Vertrag mit der Knappschaft

Anfang Mai haben der Zentralverband der Podologen und Fußpfleger Deutschlands (ZFD) und der Verband Deutscher Podologen (VDP) mit der Knappschaft neue bundesweit gültige Verträge auf Grundlage von § 125 Absatz 2 SGB V abgeschlossen.

Der Vertrag ist rückwirkend zum 1. Februar 2010 für die podologischen Leistungen gültig. Die wichtigsten Änderungen sind:
• Keine 2% Skonto-Klausel mehr;
• Aufgabe der Differenzierung der Preise zwischen 1-Raum-und Mehrraumpraxen;
• Anhebung der derzeit gültigen Höchstpreise um 2% (Ost) und 0,75% (West).
Für die podologische Komplexbehandlung (Nr. 78003) gibt es somit in den östlichen Bundesländern 20,66 Euro, in den westlichen 26,40 Euro. Weitere Preise gibt es hier.
Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2011.

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26. April 2010

Europaweite Kampagne zu Hautkrebs

In der europaweiten „Euro-Melanomawoche 2010“ vom 3. bis 8. Mai wollen die Hautärzte verstärkt über das Risiko Hautkrebs aufklären. Ziel der Aktion sei, das Bewusstsein für die Hauterkrankung zu schärfen und auf rechtzeitige Vorsorge- und Präventionsmaßnahmen hinzuweisen, sagte der Generalsekretär der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG), Rudolf Stadler, Ende vergangener Woche in Berlin. Während der „Euro-Melanomawoche 2010“, an der mehr als 20 Länder teilnehmen, wird es bundesweit zahlreiche Veranstaltungen geben. Mehr Infos unter www.euromelanoma.de.
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20. April 2010

Dienstleister für die Arbeitsschutz-Betreuung frei wählbar

Die Berufsgenossenschaft Gesundheit und Wohlfahrt (BGW) distanziert sich von missverständlichem Werbeschreiben ihres Kooperationspartners BKFD. Der Bundesverband Kosmetik und Fußpflegebetriebe Deutschlands (BKFD) hat als Kooperationspartner der BGW für die Arbeitsschutz-Betreuung (BuS-Betreuung) kürzlich ein missverständliches Werbeschreiben an Mitgliedsbetriebe der BGW verschickt. Die BGW weist darauf hin, dass diese Aktion nicht mit ihr abgesprochen war, dass sie dafür keine Daten von Mitgliedsbetrieben zur Verfügung gestellt hat und dass sie mit dieser Art der Kundengewinnung nicht einverstanden ist.

Um Missverständnissen vorzubeugen, stellt die BGW zudem Folgendes klar:
• Betriebe müssen nur dann eine Arbeitsschutz-Betreuung (BuS-Betreuung) organisieren, wenn Arbeitnehmer beschäftigt werden.
• Der Dienstleister für die Arbeitsschutz-Betreuung ist grundsätzlich frei wählbar.
• Je nach Unternehmensgröße kommen unterschiedliche Betreuungsformen in Frage.
• Betriebe müssen ihre Arbeitsschutz-Betreuung keinem Berufsverband gegenüber nachweisen, sondern ausschließlich der BGW melden.

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19. April 2010

Mehr Geld von der AOK

Der Bundesverband der AOK, der Zentralverband der Podologen und Fußpfleger Deutschland (ZFD) und der Verband Deutscher Podologen (VDP) haben sich auf einen gemeinsamen Vertrag für die Vergütung podologischer Leistungen geeinigt. Leider sind nicht alle Landesvertretungen der AOK dem Vertrag beigetreten. Zusammenfassend sieht das Ergebnis wie folgt aus:

Im alten Bundesgebiet
- Anhebung der Vergütungssätze ab 1. Januar 2010 auf 26,20 Euro.
- Anhebung der Vergütungssätze ab 1. Juni 2010 auf 26,54 Euro.
Laufzeit bis Ende 2010
Einzelheiten gibt es hier.

Im neuen Bundesgebiet
Anhebung der Vergütungssätze ab 1. Januar 2010 auf 20,08 Euro.
Strukturelle Anhebung der Komplexbehandlung auf 21 Euro zum 1. September 2010
Laufzeit bis 31. August 2011
Einzelheiten gibt es hier.

Dieses Ergebnis wird von der AOK Sachsen-Anhalt nicht mitgetragen, da sie sich in einem Schiedsgerichtverfahren mit dem Physiotherapeutenverband befindet. Außerdem erkennen folgende Landesvertretungen der AOK den Vertrag nicht an:
1. AOK Berlin (haben einen eigenen Landesvertrag)
2. AOK BaWü (haben einen eigenen Landesvertrag)
3. AOK Hessen (haben einen eigenen Landesvertrag)
4. AOK Saarland (haben einen eigenen Landesvertrag)
5. AOK Hamburg (in HH gilt ein gemeinsamer Primärkassenvertrag)

Mit diesen Landeskrankenkassen werden separate Verhandlungen geführt werden müssen.

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