14. Mai 2009

Immer mehr Kinder erkranken an Diabetes

Übergewicht und Bewegungsmangel führen in Deutschland zu einer wachsenden Anzahl von Jugendlichen mit Diabetes Typ II. Darauf hat die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) im Vorfeld ihrer 44. Jahrestagung vom 20. bis 23. Mai in Leipzig hingewiesen.
Zurzeit treten laut DDG in Deutschland rund 200 Neuerkrankungen jährlich auf.
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11. Mai 2009

BGW warnt vor Etikettenschwindel

Mehrere Kleinbetriebe in verschiedenen Regionen Deutschlands haben in den vergangenen Tagen Verkaufsanrufe erhalten, in denen sich die Anrufer fälschlicherweise als Mitarbeiter der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtpflege (BGW) ausgaben. Das Muster in den der BGW gemeldeten Fällen: Der Anrufer meldet sich unter dem Namen BGW und erfragt Daten zum Betrieb. Dann bietet er kostenpflichtig Produkte wie etwa Ersatzpäckchen für den Verbandkasten oder Verbandbücher an. Parallel dazu hat die BGW von einem anderen Fall erfahren: In einem Betrieb in Baden-Württemberg habe sich ein als BGW-Mitarbeiter angekündigter Besucher vor Ort als Vertreter einer privatwirtschaftlichen Versicherung auf Kundensuche entpuppt.
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11. Mai 2009

Diabetes wird zum volkswirtschaftlichen Problem

In Deutschland leiden mehr als zehn Millionen Menschen an Diabetes. Die Krankheit werde damit zunehmend zum „dramatischen volkswirtschaftlichen Problem“, sagte Reinhart Hoffmann von der Deutschen Diabetes-Stiftung im Vorfeld des 18. Diabetes-Marktes am 23. Mai in Leipzig. Die Dunkelziffer sei wesentlich höher. Für die Behandlung der Diabetiker würden heute bereits jährlich 30 Milliarden Euro ausgegeben. Wegen der rasant steigenden Zahl von Betroffenen werden die Behandlungskosten Schätzungen zufolge im Jahr 2025 bei etwa 240 Milliarden Euro liegen, die heute die Gesamtkosten des Gesundheitssystems ausmachten.
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08. Mai 2009

Enge macht Füße krank

Die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen weist darauf hin, dass zu enge Schuhe zu Fußerkrankungen führen können. Relativ weit verbreitet ist eine Beule an der Großzehe, der medizinische Fachausdruck dafür lautet "Hallux valgus". Dann ist es oft nur mit Hilfe einer Operation möglich, die Fehlstellung der Großzehe zu korrigieren. An jedem Tag werden in Hessen nach Angaben der TK im Schnitt neun Frauen mit Hallux valgus im Krankenhaus behandelt, dagegen nur ein Mann. Jedes Jahr müssen im Land 100 Mädchen und junge Frauen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren mit ei-nem Hallux valgus in die Klinik.
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08. Mai 2009

Zahnfleisch kontrollieren lassen

Die Deutsche Parodontose Hilfe rät Zuckerkranken, dreimal pro Jahr Zähne und Zahnfleisch untersuchen zu lassen. Denn sie haben aufgrund ihres Diabetes ein dreimal so hohes Risiko wie Stoffwechselgesunde, an einer Parodontitis zu erkranken. Die Zahnfleischentzündung wiederum begünstige Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus an Herz, Nieren, Augen und Nerven, weil sich durch die Parodontitis die Blutzuckerwerte verschlechtern.
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08. Mai 2009

Diabetes-Schulung für Migranten

Nur 15 Prozent der zuckerkranken Migranten weiß, was Diabetes ist. Das belegt eine Anfang Mai veröffentlichte Studie mit türkischstämmigen Patienten. Mediziner haben deshalb spezielle Diabetes-Schulungen für Migranten gefordert. In Deutschland gibt es etwa eine Million Migranten mit Diabetes. Vielen Betroffenen fällt es den Angaben zufolge schwer, selbst einfache Zusammenhänge zwischen dem Hormon Insulin und Blutzucker zu beschreiben.
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28. April 2009

Hilfsmittel weiterhin erstattungsfähig

(28. 04. 2009) Der Bundesverband für Medizintechnologie (BVMed) hat darauf hingewiesen, dass Medizinprodukte wie Verbandmittel, Hilfsmittel oder Implantate nach wie vor erstattungsfähig sind. Am 31. März hatte der Gemeinsame Bundesausschuss eine Neufassung der Arzneimittelrichtlinie veröffentlicht. Sie enthielt eine Anlage über arzneimittelähnliche Medizinprodukte, die zu Lasten der GKV verordnungsfähig sind. Der BVMed stellte nun klar, dass es sich dabei nicht um eine generelle Liste erstattungsfähiger Medizinprodukte handelt. Verbandmittel, Hilfsmittel oder Implantate seien nach wie vor uneingeschränkt erstattungsfähig.
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