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18. Mai 2010

Vertrag mit der Knappschaft

Anfang Mai haben der Zentralverband der Podologen und Fußpfleger Deutschlands (ZFD) und der Verband Deutscher Podologen (VDP) mit der Knappschaft neue bundesweit gültige Verträge auf Grundlage von § 125 Absatz 2 SGB V abgeschlossen.

Der Vertrag ist rückwirkend zum 1. Februar 2010 für die podologischen Leistungen gültig. Die wichtigsten Änderungen sind:
• Keine 2% Skonto-Klausel mehr;
• Aufgabe der Differenzierung der Preise zwischen 1-Raum-und Mehrraumpraxen;
• Anhebung der derzeit gültigen Höchstpreise um 2% (Ost) und 0,75% (West).
Für die podologische Komplexbehandlung (Nr. 78003) gibt es somit in den östlichen Bundesländern 20,66 Euro, in den westlichen 26,40 Euro. Weitere Preise gibt es hier.
Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2011.

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26. April 2010

Europaweite Kampagne zu Hautkrebs

In der europaweiten „Euro-Melanomawoche 2010“ vom 3. bis 8. Mai wollen die Hautärzte verstärkt über das Risiko Hautkrebs aufklären. Ziel der Aktion sei, das Bewusstsein für die Hauterkrankung zu schärfen und auf rechtzeitige Vorsorge- und Präventionsmaßnahmen hinzuweisen, sagte der Generalsekretär der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG), Rudolf Stadler, Ende vergangener Woche in Berlin. Während der „Euro-Melanomawoche 2010“, an der mehr als 20 Länder teilnehmen, wird es bundesweit zahlreiche Veranstaltungen geben. Mehr Infos unter www.euromelanoma.de.
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20. April 2010

Dienstleister für die Arbeitsschutz-Betreuung frei wählbar

Die Berufsgenossenschaft Gesundheit und Wohlfahrt (BGW) distanziert sich von missverständlichem Werbeschreiben ihres Kooperationspartners BKFD. Der Bundesverband Kosmetik und Fußpflegebetriebe Deutschlands (BKFD) hat als Kooperationspartner der BGW für die Arbeitsschutz-Betreuung (BuS-Betreuung) kürzlich ein missverständliches Werbeschreiben an Mitgliedsbetriebe der BGW verschickt. Die BGW weist darauf hin, dass diese Aktion nicht mit ihr abgesprochen war, dass sie dafür keine Daten von Mitgliedsbetrieben zur Verfügung gestellt hat und dass sie mit dieser Art der Kundengewinnung nicht einverstanden ist.

Um Missverständnissen vorzubeugen, stellt die BGW zudem Folgendes klar:
• Betriebe müssen nur dann eine Arbeitsschutz-Betreuung (BuS-Betreuung) organisieren, wenn Arbeitnehmer beschäftigt werden.
• Der Dienstleister für die Arbeitsschutz-Betreuung ist grundsätzlich frei wählbar.
• Je nach Unternehmensgröße kommen unterschiedliche Betreuungsformen in Frage.
• Betriebe müssen ihre Arbeitsschutz-Betreuung keinem Berufsverband gegenüber nachweisen, sondern ausschließlich der BGW melden.

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19. April 2010

Mehr Geld von der AOK

Der Bundesverband der AOK, der Zentralverband der Podologen und Fußpfleger Deutschland (ZFD) und der Verband Deutscher Podologen (VDP) haben sich auf einen gemeinsamen Vertrag für die Vergütung podologischer Leistungen geeinigt. Leider sind nicht alle Landesvertretungen der AOK dem Vertrag beigetreten. Zusammenfassend sieht das Ergebnis wie folgt aus:

Im alten Bundesgebiet
- Anhebung der Vergütungssätze ab 1. Januar 2010 auf 26,20 Euro.
- Anhebung der Vergütungssätze ab 1. Juni 2010 auf 26,54 Euro.
Laufzeit bis Ende 2010
Einzelheiten gibt es hier.

Im neuen Bundesgebiet
Anhebung der Vergütungssätze ab 1. Januar 2010 auf 20,08 Euro.
Strukturelle Anhebung der Komplexbehandlung auf 21 Euro zum 1. September 2010
Laufzeit bis 31. August 2011
Einzelheiten gibt es hier.

Dieses Ergebnis wird von der AOK Sachsen-Anhalt nicht mitgetragen, da sie sich in einem Schiedsgerichtverfahren mit dem Physiotherapeutenverband befindet. Außerdem erkennen folgende Landesvertretungen der AOK den Vertrag nicht an:
1. AOK Berlin (haben einen eigenen Landesvertrag)
2. AOK BaWü (haben einen eigenen Landesvertrag)
3. AOK Hessen (haben einen eigenen Landesvertrag)
4. AOK Saarland (haben einen eigenen Landesvertrag)
5. AOK Hamburg (in HH gilt ein gemeinsamer Primärkassenvertrag)

Mit diesen Landeskrankenkassen werden separate Verhandlungen geführt werden müssen.

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15. April 2010

Informationen zum Mutterschutz

Das Mutterschutzgesetz gilt für alle (werdenden) Mütter, die in einem Arbeitsverhältnis stehen. Das Bundesfamilienministerium hat dazu nun eine Download-Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre "Mutterschutzgesetz - Leitfaden zum Mutterschutz" informiert über die wesentlichen Aspekte des Mutterschutzes: Rechte und Pflichten gegenüber dem Arbeitgeber, Leistungen der Krankenkasse und das Mutterschaftsgeld.
Die Broschüre ist als 64-seitiges PDF-Download veröffentlicht.

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30. März 2010

Vereint für eine „ganzheitliche Versorgung“

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, hat einen neuen Fachbereich „Diabetes“ gegründet. Er vereint Hersteller und Händler aus den Bereichen Insulinpumpentherapie und kontinuierliche Glukosemessung. Ziel des Fachbereichs ist es, die Auswirkungen der Volkskrankheit Diabetes und moderne Therapiemöglichkeiten darzustellen sowie die Vorteile einer ganzheitlichen Versorgung durch Hersteller und Händler für den Diabetes-Patienten aufzuzeigen. „Die Schulung und Motivation der Patienten ist dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor in der Therapie“, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt zur Gründung des Fachbereichs Diabetes.
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22. März 2010

DVD "Kleiner Stich mit Folgen"

Nadelstichverletzungen zählen zu den häufigsten Arbeitsunfällen im Gesundheitsdienst. Wer bei seiner Arbeit mit spitzen Gegenständen arbeitet, weiß, wie schnell man sich daran verletzen kann. Nadelstichverletzungen die zunächst sehr klein und harmlos erscheinen und vom Betroffenen oft gar nicht wahrgenommen werden, können zu einer ernstzunehmenden Infektion führen. Die überarbeitete DVD-ROM „Kleiner Stich mit Folgen“ Version 2009 der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen informiert über Nadelstichverletzungen und wie man Infektionen vorbeugen kann.
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