15. Juli 2010

Jeder Dritte fühlt sich nicht verantwortlich

Jeder dritte Erwachsene in Deutschland sieht die Verantwortung für seine Gesundheit eher bei anderen als bei sich selbst. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Wissenschaftlichen Instituts der Techniker Krankenkasse (TK) für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen (WINEG). Dabei sehen sich laut Studie Männer deutlich weniger in der Pflicht als Frauen: Von den befragten Männern vertraut fast jeder Zweite lieber auf die Ratschläge und Hilfe anderer, unter den Frauen dagegen nur gut jede Vierte.
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15. Juli 2010

Sommerhitze im Beruf

Bei Temperaturen um die 30 Grad wird selbst der schönste Job zur Qual. Jeder Zweite hat laut DAK-Umfrage aktuell gesundheitliche Probleme. „Hitzefrei gibt es jedoch nur in seltenen Ausnahmefällen“, weiß Sabine Winterstein, DAK-Expertin für betriebliche Gesundheitsförderung. „Gegen die drückende Hitze können aber sowohl die Chefs als auch die Angestellten etwas tun.“

Für kühle Luft sorgen
Neben Sonnenschutz am Fenster helfen Klimaanlagen, Ventilatoren oder Luftbefeuchter. Gelüftet werden sollte das Büro nur früh morgens. Vorsicht vor Klimaanlagen, oft sind diese zu kühl eingestellt. Durch den Wechsel zwischen kühler Innentemperatur und heißer Außenluft droht beim Verlassen der Räume ein Kreislaufkollaps, da der Körper sich nur langsam den Temperaturunterschieden anpasst.

Arbeitszeiten lockern
Motivierend für die Mitarbeiter wirken angepasste Arbeitszeiten, die früher beginnen. Wer kann, sollte Überstunden abbummeln. Zusätzliche Pausen sind ebenfalls hilfreich. „Beliebt macht sich ein Chef, wenn das Arbeitstempo an die Wärme angepasst werden darf“, sagt Winterstein. „Da bei extremer Hitze Konzentration und Leistungsfähigkeit nachlassen, kommt es bei Zeitdruck schneller zu Fehlern. Das will niemand.“

Tolerante Kleiderordnung

Wer die Möglichkeit hat, verzichtet besser auf "warme" Kleidung. Sie können einen Wärmestau verursachen. Besonders geeignet ist leichte, luftige Kleidung aus Naturfasern, die die Hautfeuchtigkeit gut aufnimmt und nach außen transportiert.

Viel trinken und leicht essen

Zwei bis drei Liter pro Tag sind bei diesen Temperaturen Pflicht. Besonders geeignet: Mineralwasser, Tee und verdünnte Fruchtsäfte. Auch Kaffee in gewohnten Mengen ist erlaubt. Er entzieht dem Körper – wie oft angenommen – keine Flüssigkeit, regt aber den Kreislauf an. Die Getränke sollten nicht eiskalt sein“, rät die DAK-Expertin. „Sonst wird die Wärmeproduktion des Körpers angekurbelt.“ Für die Mittagspause gilt: Finger weg von Bratwurst und Pommes. „Fettes Essen an heißen Tagen belastetet den Kreislauf.“ Lieber zu Obst, Salat und Gemüse greifen, um den Körper mit Vitaminen und verlorenen Elektrolyten zu versorgen. Erfrischung zwischendurch Ein feuchtes Tuch für Nacken und Gesicht oder eine Schüssel mit kaltem Wasser unter dem Schreibtisch sorgen für Abkühlung und Denkanstöße. Winterstein: „Oder einfach öfter mal zum Waschbecken gehen und die Handgelenke unter kühles Wasser halten.“

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01. Juli 2010

DAK und BKK Gesundheit führen Fusionsgespräche

Die DAK und die BKK Gesundheit erklären anlässlich ihrer jeweiligen Verwaltungsratssitzungen, dass sie in konkrete Verhandlungen mit dem Ziel der Vereinigung beider Krankenkassen eintreten. Unter dem Namen DAK Gesundheit soll die vereinigte Krankenkasse ab dem 1.Oktober 2010 ein kompetenter und leitungsstarker Partner für mehr als sieben Millionen Versicherte sein. Gemeinsames Ziel ist es, die Herausforderungen des Gesundheitsmarktes und die Synergieeffekte der Fusion im Interesse der Versicherten zu nutzen.
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30. Juni 2010

Kassen fusionieren zu AOK NordWest

Die AOK Westfalen-Lippe und die AOK Schleswig-Holstein werden zum 1. Oktober zusammengehen und künftig unter AOK NordWest firmieren. Das beschlossen die Verwaltungsräte der beiden gesetzlichen Krankenkassen am Mittwoch. Mit 2,8 Millionen Mitgliedern entstehe dann die achtgrößte gesetzliche Krankenkasse in Deutschland, teilte die AOK Westfalen-Lippe in Dortmund mit. Die Aufsichtsbehörden müssen der Fusion noch zustimmen. Die Direktion der neuen AOK wird in Dortmund ihren Sitz haben. Kiel soll Sitz der Landesdirektion für Schleswig-Holstein werden. Das engmaschige Servicestellennetz solle erhalten bleiben. Die Arbeitsplätze der insgesamt 7600 Beschäftigten würden durch die Vereinigung gesichert, hieß es.
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29. Juni 2010

AOKen in Sachsen, Thüringen und Hessen fusionieren

Die AOK in Sachsen, Thüringen und Hessen wollen sich zum Jahresanfang 2011 zusammenschließen. Die neue Krankenkasse „AOK Plus – die Gesundheitskasse“ wird dann die viertgrößte Kasse in Deutschland sein. Die Verwaltungsräte der drei AOKen haben die Fusion bei einem Treffen Ende Juni in Weimar beschlossen. Hauptsitz der AOK plus soll Dresden werden. „Dieser Zusammenschluss kann die Gesundheitskasse in allen drei Bundesländern weiter stabilisieren und uns viele Vorteile sichern“, zeigte sich Viktor Bernecker, der Vorsitzende des Verwaltungsrates der AOK PLUS, zuversichtlich. Er betonte, die Kasse werde ohne Zusatzbeitrag ins Jahr 2011 gehen. Die AOK Plus wird in Sachsen, Thüringen und Hessen mit 4,2 Millionen Versicherten starten. Das dichte Filialnetz in den drei Bundesländern würde erhalten, heißt es in der Mitteilung. Die fusionierte Kasse hat rund 8500 Mitarbeiter. Das jährliche Haushaltsvolumen beträgt rund zwölf Milliarden Euro.
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18. Mai 2010

Vertrag mit der Knappschaft

Anfang Mai haben der Zentralverband der Podologen und Fußpfleger Deutschlands (ZFD) und der Verband Deutscher Podologen (VDP) mit der Knappschaft neue bundesweit gültige Verträge auf Grundlage von § 125 Absatz 2 SGB V abgeschlossen.

Der Vertrag ist rückwirkend zum 1. Februar 2010 für die podologischen Leistungen gültig. Die wichtigsten Änderungen sind:
• Keine 2% Skonto-Klausel mehr;
• Aufgabe der Differenzierung der Preise zwischen 1-Raum-und Mehrraumpraxen;
• Anhebung der derzeit gültigen Höchstpreise um 2% (Ost) und 0,75% (West).
Für die podologische Komplexbehandlung (Nr. 78003) gibt es somit in den östlichen Bundesländern 20,66 Euro, in den westlichen 26,40 Euro. Weitere Preise gibt es hier.
Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2011.

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26. April 2010

Europaweite Kampagne zu Hautkrebs

In der europaweiten „Euro-Melanomawoche 2010“ vom 3. bis 8. Mai wollen die Hautärzte verstärkt über das Risiko Hautkrebs aufklären. Ziel der Aktion sei, das Bewusstsein für die Hauterkrankung zu schärfen und auf rechtzeitige Vorsorge- und Präventionsmaßnahmen hinzuweisen, sagte der Generalsekretär der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG), Rudolf Stadler, Ende vergangener Woche in Berlin. Während der „Euro-Melanomawoche 2010“, an der mehr als 20 Länder teilnehmen, wird es bundesweit zahlreiche Veranstaltungen geben. Mehr Infos unter www.euromelanoma.de.
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