Anzeige
08. Februar 2011

Entwurf für ein Hygienegesetz vorgelegt

Die Pläne für ein Krankenhaushygienegesetz werden konkret. Nach einem Referentenentwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium vom 3. Februar sollen die Bundesländer künftig dazu verpflichtet werden, Krankenhaushygieneverordnungen zu erlassen. Das Infektionsschutzgesetz soll entsprechend geändert werden. Bisher gibt es nur in sieben Länder eine solche Verordnung. Geplant ist, dass das Krankenhaushygienegesetz noch im Sommer in Kraft treten.
mehr ...
17. Januar 2011

5,5 Milliarden Euro für Gesundheitsforschung

Krebs, Alzheimer, Schlaganfall, Herzinfarkt, Diabetes: Angesichts der erwarteten Zunahme gefährlicher Volkskrankheiten in einer alternden Gesellschaft hat die Bundesregierung ein neues „Rahmenprogramm Gesundheitsforschung“ aufgelegt und will bis 2014 5,5 Milliarden dafür bereitstellen. Ziel sei es, rasch neue Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen und die Prävention zu verbessern, erklärten Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) und Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP)in Berlin.
mehr ...
16. Dezember 2010

Steigende Beschäftigtenzahlen im Gesundheitswesen

Die Zahl der Arbeitsplätze im Gesundheitswesen ist weiter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt im Dezember mitteilte, fanden rund 103000 Menschen neu eine Anstellung in der Branche - das ist ein Plus von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt gab es am 31. Dezember 2009 4,7 Millionen Jobs in diesem Bereich. Damit war jeder neunte Beschäftigte in Deutschland im Gesundheitswesen tätig.
mehr ...
03. Dezember 2010

Studie: Ärzte rationieren Leistungen

Mehr als jeder zweite Arzt hat nach eigener Aussage bereits aus Kostengründen auf eine Behandlung verzichtet. Dieses Ergebnis des neuesten Gesundheitsreports des Finanzdienstleisters MLP und der Bundesärztekammer hat den Spitzenverband der deutschen Krankenversicherung (GKV) zu ernsthaften Mahnungen veranlasst. "Wenn Leistungen medizinisch notwendig sind, werden sie von der gesetzlichen Krankenversicherung auch bezahlt - ohne Wenn und Aber. Ärzte, die dennoch Leistungen verweigern, müssen sich fragen lassen, ob das mit ihrem Berufsethos vereinbar ist", sagte GKV-Chefin Doris Pfeiffer. Sie forderte Patienten auf, sich an ihre Krankenkasse zu wenden, wenn ihnen medizinisch notwendige Leistungen verweigert werden.
mehr ...
19. November 2010

Masseure können podologische Leistungen abrechnen

Die Zulassung von Masseuren und medizinischen Bademeistern zur Behandlung des diabetischen Fußes bleibt bestehen, wenn sie vor dem Inkrafttreten des Podologengesetzes im Jahr 2002 erworben wurde. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) entschieden. So lautet eine noch nicht schriftlich niedergelegte Urteilsfassung des BSG vom 7. Oktober 2010. (AZ: B 3 KR 12/09 R)
mehr ...
21. Oktober 2010

Ausgabenvolumen für Heilmittel für 2011 festgelegt

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) die Rahmenvorgaben für Arznei- und Heilmittel für das Jahr 2011 vorgelegt. Für die Verordnung von Heilmitteln stehen nächstes Jahr 60 Millionen Euro mehr zur Verfügung. Das entspricht einem Zuwachs von 1,5 Prozent. Das Verordnungsvolumen steigt damit auf vier Milliarden Euro insgesamt. Darüber hinaus haben der GKV-Spitzenverband und die KBV sich darauf geeinigt, die Instrumente der Heilmittelversorgung gemeinsam weiterzuentwickeln. Eine Regelung zur Ablösung der Richtgrößenprüfung zugunsten von an der Versorgung ausgerichteten Prüfverfahren konnten die Verhandlungspartner auch hier mangels gesetzlicher Grundlage nicht erreichen.
mehr ...
07. Oktober 2010

Neuer Vdek-Vertrag

Der ZFD-Vertragsausschuss informiert, dass am am 24. September 2010 ein neuer Vdek-Vertrag unterschrieben wurde. Dieser gilt rückwirkend zum 1. September 2010. Der Vertrag und die Vergütungslisten sind vereinbart zwischen dem ZFD, dem VDP und den folgenden Ersatzkassen: Barmer GEK ,Techniker Krankenkasse (TK), Deutsche Angestellten-Krankenkasse (Ersatzkasse) ,KKH-Allianz (Ersatzkasse), HEK –Hanseatische Krankenkasse und hkk. Die Vergütungsliste Ost gilt für die Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, und Thüringen. Die Vergütungsliste West gilt für die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein.

Hier gibt es neuen Vergütungslisten West und Ost.

mehr ...
22. September 2010

Große Mehrheit ist gesund

Neue Daten zur Gesundheit in Deutschland bieten die Ergebnisse einer großen telefonischen Befragung des Robert Koch-Instituts mit insgesamt 21.262 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus allen Regionen geben ein aktuelles umfassendes Bild der Gesundheit der Bevölkerung und der Entwicklung seit dem ersten (kleineren) Telefonsurvey 2003.
mehr ...
14. September 2010

Hamburger Hygiene macht zufrieden

Zufrieden zeigte sich die Hamburger Ärztekammer über die veröffentlichten Zahlen der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz zu den hygienischen Bedingungen in den Arztpraxen der Hansestadt. Bei einer 2008/2009 genommenen Stichprobe habe es nur bei einem Drittel der besuchten Praxen überhaupt Mängel gegeben. Drei Viertel davon bezögen sich auf formale Mängel, beispielsweise in der Dokumentation. Weitere 23 Prozent seien Fehler in der Durchführung ohne unmittelbare Gefährdung von Patienten oder Praxispersonal gewesen, beispielsweise beim Transport der aufbereiteten Medizinprodukte. Lediglich in vier Fällen (zwei Prozent der Stichprobe) sei es um Mängel durch ein nicht geeignetes Arbeitsverfahren gegangen, beispielsweise durch den Einsatz eines veralteten Sterilisationsgerätes.
mehr ...
20. Juli 2010

Zahl der Hautkrebs-Neuerkrankungen in Bayern stagniert

In Bayern stagniert die Zahl der Neuerkrankungen beim schwarzen Hautkrebs. Das ist das Ergebnis des ersten Bayerischen Hautkrebsberichtes. Demnach sind die Zahlen seit 2002 mit rund 14 neuen Fällen pro 100000 Einwohner konstant. „Prävention und Früherkennung bleiben aber weiter unerlässlich“, betonte der bayerische Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) bei der Vorstellung des Berichts Mitte Juli in Nürnberg. Denn die Zahl der Neuerkrankungen am weißen Hautkrebs ist in Bayern von 2002 bis 2006 deutlich gestiegen. Bei Männern kam es zu einem Anstieg von 25 auf 38, bei Frauen von 13 auf 23 Neuerkrankungen pro 100000 Einwohner.
mehr ...
19. Juli 2010

Ampel auf Rot

Die bayerischen Ausbildungsstätten für Podologie standen schon in den Startlöchern. Im September sollte zudem in Traunstein eine weitere Schule unter der Trägerschaft des ZFD-Landesverbandes Bayern ihre Pforten öffnen. Alles deutete darauf hin, dass nun auch in Bayern eine Teilzeitausbildung zum Podologen gestattet sein sollte. Anfang Juli sprang allerdings die Ampel auf Rot. Die Regierung von Oberbayern teilte den Schulen, die einen Antrag aus Teilzeitausbildung gestellt hatten, in einer E-Mail mit: "... vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus wurden wir gebeten, die Schulen und Schulträger darüber zu informieren, dass eine Ausbildung in Teilzeit an den Berufsfachschulen für Podologie zum kommenden Schuljahr nicht möglich ist. Hierzu erhielten wir folgende Begründung: Die vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus in die Anhörung gegebene Dritte Verordnung zur Änderung der Schulordnung für die Berufsfachschulen für Podologie, welche insbesondere die Möglichkeit einer Ausbildung in Teilzeit eröffnen sollte, erhielt nicht die Zustimmung der anderen Ressorts und kann somit nicht in Kraft treten. Somit kann die für die Durchführung einer Teilzeitausbildung in der Podologie notwendige Rechts-änderung zum kommenden Schuljahr nicht in Kraft treten und es können - bis auf weiteres - keine Teilzeitklassen gebildet werden." Eine schriftliche Begründung von Seiten des Kultusministeriums mit Angaben der entsprechenden Ressorts und deren Einwände liegt noch nicht vor.
mehr ...
15. Juli 2010

Jeder Dritte fühlt sich nicht verantwortlich

Jeder dritte Erwachsene in Deutschland sieht die Verantwortung für seine Gesundheit eher bei anderen als bei sich selbst. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Wissenschaftlichen Instituts der Techniker Krankenkasse (TK) für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen (WINEG). Dabei sehen sich laut Studie Männer deutlich weniger in der Pflicht als Frauen: Von den befragten Männern vertraut fast jeder Zweite lieber auf die Ratschläge und Hilfe anderer, unter den Frauen dagegen nur gut jede Vierte.
mehr ...
15. Juli 2010

Sommerhitze im Beruf

Bei Temperaturen um die 30 Grad wird selbst der schönste Job zur Qual. Jeder Zweite hat laut DAK-Umfrage aktuell gesundheitliche Probleme. „Hitzefrei gibt es jedoch nur in seltenen Ausnahmefällen“, weiß Sabine Winterstein, DAK-Expertin für betriebliche Gesundheitsförderung. „Gegen die drückende Hitze können aber sowohl die Chefs als auch die Angestellten etwas tun.“

Für kühle Luft sorgen
Neben Sonnenschutz am Fenster helfen Klimaanlagen, Ventilatoren oder Luftbefeuchter. Gelüftet werden sollte das Büro nur früh morgens. Vorsicht vor Klimaanlagen, oft sind diese zu kühl eingestellt. Durch den Wechsel zwischen kühler Innentemperatur und heißer Außenluft droht beim Verlassen der Räume ein Kreislaufkollaps, da der Körper sich nur langsam den Temperaturunterschieden anpasst.

Arbeitszeiten lockern
Motivierend für die Mitarbeiter wirken angepasste Arbeitszeiten, die früher beginnen. Wer kann, sollte Überstunden abbummeln. Zusätzliche Pausen sind ebenfalls hilfreich. „Beliebt macht sich ein Chef, wenn das Arbeitstempo an die Wärme angepasst werden darf“, sagt Winterstein. „Da bei extremer Hitze Konzentration und Leistungsfähigkeit nachlassen, kommt es bei Zeitdruck schneller zu Fehlern. Das will niemand.“

Tolerante Kleiderordnung

Wer die Möglichkeit hat, verzichtet besser auf "warme" Kleidung. Sie können einen Wärmestau verursachen. Besonders geeignet ist leichte, luftige Kleidung aus Naturfasern, die die Hautfeuchtigkeit gut aufnimmt und nach außen transportiert.

Viel trinken und leicht essen

Zwei bis drei Liter pro Tag sind bei diesen Temperaturen Pflicht. Besonders geeignet: Mineralwasser, Tee und verdünnte Fruchtsäfte. Auch Kaffee in gewohnten Mengen ist erlaubt. Er entzieht dem Körper – wie oft angenommen – keine Flüssigkeit, regt aber den Kreislauf an. Die Getränke sollten nicht eiskalt sein“, rät die DAK-Expertin. „Sonst wird die Wärmeproduktion des Körpers angekurbelt.“ Für die Mittagspause gilt: Finger weg von Bratwurst und Pommes. „Fettes Essen an heißen Tagen belastetet den Kreislauf.“ Lieber zu Obst, Salat und Gemüse greifen, um den Körper mit Vitaminen und verlorenen Elektrolyten zu versorgen. Erfrischung zwischendurch Ein feuchtes Tuch für Nacken und Gesicht oder eine Schüssel mit kaltem Wasser unter dem Schreibtisch sorgen für Abkühlung und Denkanstöße. Winterstein: „Oder einfach öfter mal zum Waschbecken gehen und die Handgelenke unter kühles Wasser halten.“

mehr ...
01. Juli 2010

DAK und BKK Gesundheit führen Fusionsgespräche

Die DAK und die BKK Gesundheit erklären anlässlich ihrer jeweiligen Verwaltungsratssitzungen, dass sie in konkrete Verhandlungen mit dem Ziel der Vereinigung beider Krankenkassen eintreten. Unter dem Namen DAK Gesundheit soll die vereinigte Krankenkasse ab dem 1.Oktober 2010 ein kompetenter und leitungsstarker Partner für mehr als sieben Millionen Versicherte sein. Gemeinsames Ziel ist es, die Herausforderungen des Gesundheitsmarktes und die Synergieeffekte der Fusion im Interesse der Versicherten zu nutzen.
mehr ...
Anzeige

Kostenlose Newsletteranmeldung

captcha 

Nach oben ⇑