Gesundheitspolitik

15. September 2017

Fünf Punkte für ein gutes Leben

Der Ausschuss Diabetes-Selbstmanagement im Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) hat in einem Fünf-Punkte-Papier seine Vorschläge für eine bessere Diabetesversorgung in Deutschland veröffentlicht. Darin plädiert der VDGH dafür, dass die Volkskrankheit Diabetes einen höheren Stellenwert erhält und eine nationale Diabetesstrategie im Programm der künftigen Bundesregierung verankert wird.
Unter dem Titel „Diabetesversorgung – 5 Punkte für ein gutes Leben“ hat der VDGH seine Positionen inhaltlich konkretisiert. Der Verband spricht sich für eine verbesserte Früherkennung, den Ausbau digitaler Nutzungsmöglichkeiten für die Patienten sowie eine stärkere Berücksichtigung von Qualitätskriterien bei der Versorgung mit Hilfsmitteln aus.

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Podologie und Fußpflege
30. Januar 2017

Beste Perspektiven für die Podologie?

Wer als Betriebswirt den Markt für das Heilmittel podologische Therapie analysiert kommt zu dem Ergebnis, dass es sich um einen ausbaufähigen und zukunftsträchtigen Markt handelt. Kaum der Hälfte der ­infrage kommenden Diabeteskranken wird eine podologische Therapie verordnet. Der im Jahre 2015 damit erzielte Umsatz von mehr als 170000000 Euro könnte also leicht verdoppelt werden.

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16. November 2016

Grüne für Heilmittel-Blankoverordnung

Die Heilmittelerbringer sollten nach Ansicht der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mehr Kompetenzen erhalten. In einem Antrag (18/10247) der Abgeordneten heißt es, die im Gesetzentwurf zur "Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung" (HHVG) enthaltenen Regelungen seien nicht ausreichend.

Konkret fordern die Grünen, die sogenannte Blankoverordnung in die Regelversorgung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu übernehmen sowie die Voraussetzungen zu schaffen für ein Modellvorhaben zur Erprobung des Direktzugangs im Heilmittelbereich.

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17. Oktober 2016

Korruption wird bestraft

Vier Jahre nachdem der Bundesgerichtshof bemängelt hatte, dass niedergelassene ­Ärzte nicht wegen Korruption bestraft werden können, hat sich diese Lücke geschlossen. Seit dem 4. Juni ist das „Gesetz zur Bekämpfung der Korruption“ rechtskräftig.

Kernstück des Gesetzes ist die Einführung der Straftatbestände der Bestechlichkeit und Bestechung im ­Gesundheitswesen (§§299a und 299b StGB). Die Straftatbestände erfassen ­alle Heilberufsgruppen, die für die Berufsausübung oder die Führung der Berufsbezeichnung eine staatlich geregelte Ausbildung erfordern. Sie unterscheiden nicht zwischen der privatärztlichen und vertragsärztlichen Versorgung. Die Straftatbestände sollen der Sicherung ­eines fairen Wettbewerbs im Gesundheitswesen und insbesondere dem Schutz des Vertrauens der Patienten in die Integrität heilberuflicher Entscheidungen dienen. Jeder Angehöriger eines Heilberufes soll bestraft werden, der sich einen Vorteil dafür versprechen lässt, annimmt oder fordert, dass er bei der Verordnung von Arznei- , Heil- oder Hilfsmittel oder von Medizinprodukten, dem Bezug von Arznei-, Heil- oder Hilfsmitteln oder Medizinprodukten, die jeweils zur unmittelbaren Anwendung bestimmt sind oder bei der Zuführung von Patienten oder Untersuchungsmaterial einen anderen gegenüber in unlauterer Weise ­bevorzugt wird. Auf den Erhalt des Vorteils kommt es nicht an, auch das bloße Fordern ist ausreichend. Es wird aber auch derjenige bestraft, der einem ­Angehörigen eines Heilberufes entsprechende Vorteile anbietet, verspricht oder gewährt.  

Wird alles bestraft?
Die Annahme von Vorteilen soll künftig nur dann unter Strafe gestellt werden, wenn sie Gegenleistung für eine unlautere Bevorzugung im Wettbewerb ist. Beispiele sind Zahlungen von Pharmaunternehmen an Ärzte für die bevorzugte Verordnung von Arzneimitteln oder „verdeckte Zuweiserprämien“ für die Zuweisung von Patienten an ein bestimmtes Krankenhaus. Ferner sollen zulässige berufliche Kooperationen und dementsprechend die Verschaffung entsprechender Verdienstmöglichkeiten künftig nicht unter Strafe gestellt werden. So etwa bei einem angemessenen Entgelt für eine ambulante Operation in einem Krankenhaus durch einen niedergelassenen Vertragsarzt, der den Patienten dem Krankenhaus zuvor zugewiesen hat.

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14. Oktober 2016

Leistungsgerechte Vergütung für Podologen gefordert

Eine leistungsgerechte Vergütung der Heilmittelerbringer für die podologische Therapie hat der Deutsche Verband für Podologie (ZFD) in einem Positionspapier gefordert. Über die Inhalte des Positions­papiers und die generelle Entwicklung sprachen wir mit Verbandspräsidentin Mechtild Geismann.

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14. Oktober 2016

Gerechter Lohn in der Podologie

Was ist gerecht? Die Frage des gerechten Lohns ist so alt wie die Geschichte des menschlichen Wirtschaftens. Josef Förster vermittelt Denkanstöße für eine richtige Antwort.

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