11. Mai 2017

Handlungsbedarf bei Hepatitis

Rund 325 Millionen Menschen sind nach Schätzungen der Weltgesundheitsorga­ni­sation (WHO) mit chronischer Hepatitis B oder Hepatitis C infiziert, aber nur ein Bruchteil von ihnen weiß das. Darauf hat die WHO aufmerksam gemacht. „Hepatitis stellt ein bedeutendes weltweites Gesundheitsproblem dar“, sagte Gottfried Hirnschall, der Leiter des WHO-Hepatitis-Programms. Wenn die Menschen nicht behandelt würden, seien sie in Lebensgefahr. Dabei koste ein Schnelltest weniger als einen Dollar.

Die WHO hat nun erstmals Zahlen für Regionen veröffentlicht, um ihre Fortschritte beim Kampf gegen die Krankheit, die bis 2030 eliminiert werden soll, messen zu können. Die WHO-Region Europa ist bei Hepatitis-C-Infektionen hinter der Region Östliches Mittelmeer von Afghanistan bis Jemen am stärksten betroffen, geht aus dem Hepatitis-Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor. Die Region reicht von der EU über Russland bis Usbekistan und Kirgistan.

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(Bild: Dieter Schütz_pixelio.de)
11. Mai 2017

Frauen überleben schwere Herzinfarkte weniger

Die Sterblichkeit nach Herzinfarkten geht zwar kontinuierlich zurück, bei Frauen allerdings deutlich langsamer als bei Männern. Während Infarkte bei Männern zu 20 Prozent tödlich enden, trifft das bei Frauen in rund 28 Prozent der Fälle zu. Über die Gründe für diese Unterschiede konnte bislang nur spekuliert werden. Nun zeigt eine neue Studie: In der Primärversorgung schneiden Frauen gleich gut ab – danach erleiden sie aber öfter schwere und tödliche Komplikationen.

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Lsd1, angesetzt auf weiße Fettzellen (rot markiert), verhindert das Altern von beigem Fettgewebe (gelb markiert). (Foto: Delphine Duteil)
11. Mai 2017

Adipositas im Alter besser im Griff

Im Laufe des Lebens verändert sich die Funktion und Verteilung von Fettgewebe im Körper. Beige Fettzellen sind in der Lage, Energiereserven, also Fettpolster, mittels Wärmeentwicklung zu verbrauchen. Mit zunehmendem Alter nehmen beige Fettzellen die Gestalt von weißen Fettzellen an, verlieren ihre thermogene Aktivität und damit die Fähigkeit, das Fett zu verbrennen. Dies erhöht die Gefahr der Entstehung von Fettleibigkeit. Ein Team um die Freiburger Forschenden Prof. Dr. Roland Schüle und Dr. Delphine Duteil hat nun nachgewiesen, dass das epigenetische Enzym Lysin-spezifische Demethylase 1 (Lsd1) eine Schlüsselrolle bei dieser Transformation spielt. Ihre Ergebnisse präsentieren sie im Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Sciences“.

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11. Mai 2017

Fast jeder Zweite nutzt Gesundheits-Apps

Smartphone-Applikationen (Apps) zum Thema Gesundheit und Fitness sind mittlerweile sehr weit verbreitet. Fast jeder zweite Smartphone-Nutzer (45 Prozent) ver­wen­det die Programme. Ebenso viele (45 Prozent) können sich vorstellen, dies künftig zu tun. Lediglich jeder Zehnte ist der Meinung, solche Apps künftig eher nicht oder auf gar keinen Fall zu nutzen. Das berichtet der Branchenverband Bitkom nach einer Studie zum Thema. Dabei wurden 1.003 Personen ab 14 Jahren befragt, darunter 798 Internetnutzer und 698 Smartphone-Nutzer.

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11. Mai 2017 | Rücken,

Hilfe zur Selbsthilfe

Gute Nachrichten für Berufstätige, die unter Rücken-, Muskel- oder Gelenkbeschwerden leiden: Bereits kleine Veränderungen im Alltag können den Schmerzen spürbar entgegenwirken, informiert die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Oft werde der eigene Handlungsspielraum am Arbeitsplatz unterschätzt. Die BGW empfiehlt die neue Online-Handlungshilfe „Bewusst bewegen – auch im Job“ der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA).

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