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03. Dezember 2008

Ausgleich in Sicht

(3. 12. 08) Die gesetzliche Krankenversicherung steuere nach den vorläufigen Zahlen der ersten drei Quartale in diesem Jahr auf ein ausgeglichenes Finanzergebnis zu. Damit könnten die Krankenkassen schuldenfrei zum 1. Januar in den Gesundheitsfonds starten, teilte das Bundesgesundheitsministerium Anfang Dezember in Berlin mit. Die gesetzlichen Krankenkassen haben die ersten neun Monate 2008 mit einem Minus von 1,5 Milliarden Euro abgeschlossen. Von Januar bis Ende September lagen die Kassenausgaben bei 119 Milliarden Euro, die Einnahmen bei 117,5 Milliarden Euro. Im Bereich Hilfsmittel stiegen dabei die Ausgaben um 4, 1 Prozent, im bereich Heilmittel um 5, 8 Prozent. Bis zum Jahresende sei aber mit einem ausgeglichenen Finanzergebnis zu rechnen, so das Ministerium. Dazu beitragen dürften erfahrungsgemäß die durch Weihnachtsgeld oder einmalige Zahlungen erhöhten Beitragseinnahmen im vierten Quartal einschließlich der zweiten Rate des Bundeszuschusses von 1,25 Milliarden Euro. Dieses Geld floss den Kassen im November zu. 2007 waren die Kassen nach neun Monaten mit einem Plus von 173 Millionen Euro noch in den schwarzen Zahlen gelandet.
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01. Dezember 2008

Neue Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga

(1. 12. 2008) Mit deutlicher Mehrheit wählten am Samstag die Delegierten der 16 Landes- und drei Mitgliedsverbände der Deutschen Rheuma-Liga in Kassel die Rheumatologin Professor Dr. Erika Gromnica-Ihle zur Präsidentin der 250000 Mitglieder zählenden Hilfs- und Selbsthilfegemeinschaft rheumakranker Menschen. Gromnica-Ihle tritt die Nachfolge von Professor Dr. Christine Jakob an, die den Verband zwölf Jahre als Vertreterin der Betroffenen geleitet hat und nun das Amt der Ehrenpräsidentin bekleidet. Als Vizepräsidentinnen wählten die 62 Delegierten erneut Rotraut Schmale-Grede aus Baden-Württemberg sowie die Berlinerin Marion Rink. Sie tritt die Nachfolge von Helga Germakowski aus Nordrhein-Westfalen an, die nicht mehr für den Vorstand kandidierte. Ebenfalls in den Vorstand gewählt: Günter Deibert, Schatzmeister, Helga Jäniche, Schriftführerin, Werner Dau, Renate Brückner, Christel Kalesse, Borgi Winkler-Rohlfing als Beisitzer und Annegret Kruse, Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Rheinland, als Vertreterin der gesetzlichen Rentenversicherung.
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27. November 2008

Sportbewegung "Special Olympics" sucht Podologen

Klaus Grünewald, Clinical Director Healthy Athletes der Special Olympics, sucht engagierte Podologen, die gerne an diesem Programm teilnehmen wollen.
Die nächste Veranstaltung sind die regionalen Special Olympics vom 2. – 5. März 2009 im bayerischem Inzell.
„Wir brauchen Hilfe und Verstärkung in allen Bundesländern durch engagierte Podologen, die an diesem Projekt der "Healthy Athletes" mitarbeiten wollen“, wünscht sich der ehemalige Fachliche Leiter der OKS-Schule für Podologie in Braunschweig und bekannte Fachbuchautor Klaus Grünewald.

An den bereits zurückliegenden Deutschen Nationalen Special Olympics, die im Juni in Karlsruhe stattfanden, haben 3500 Sportler teilgenommen. Die in die Spiele eingebundenen "Healthy Athletes" Programme wurden das erste Mal hier unter anderem auch von Deutschen Podologen betreut (siehe auch FUSS 9/10/2008, S. 30).

Die Mitarbeit ist ehrenamtlich. Die Auslagen (Reise-, Übernachtungskosten + Verpflegung) werden gegen Vorlage der Quittungen oder Belege erstattet. Da eine Einführung in den Untersuchungsablauf und deren Auswertung unumgänglich ist, wird hierfür ein kostenloses Seminar angeboten. Es wird jeweils 1 Tag vor der sportveranstaltung stattfinden, so dass die Fahrtkosten und die eventuell notwendige Hotelübernachtung für den teilnehmenden Podologen in die erstattungsfähigen Kosten fallen.

Zur Planung bundesweiter Healthy Athletes Programme bittet Klaus Grünewald interessierte Podologen sich an ihn zu wenden:
Klaus Grünewald
Clinical Director Healthy Athletes / Podologe
Dorfplatz 1
38124 Braunschweig
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.specialolympics.de

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01. Dezember 2008

Steigerung des Gesundheitsetats 2009

(1.12.08) Der vom Bundestag Ende November beschlossene Haushalt 2009 sieht eine deutliche Steigerung des Gesundheitsetats vor. Ausgaben in Höhe von 4,4 Milliarden Euro sind für diesen Bereich veranschlagt. Das entspricht einem Zuwachs von rund 1,5 Milliarden Euro oder 52,7 Prozent. Dieses deutliche Plus ist auf die stufenweise Anhebung des Bundeszuschusses für die gesetzlichen Krankenkassen im Zuge der Gesundheitsreform zurückzuführen. Jährlich ist eine Steigerung von 1,5 Milliarden Euro geplant. Der Gesundheitsetat ist der viertkleinste Einzelhaushalt unter den 14 Ressorts – vor dem Auswärtigen Amt, Umwelt und Justiz. Der Gesamthaushalt, der vom Bundestag in namentlicher Abstimmung beschlossen wurde, sieht Ausgaben in Höhe von 290 Milliarden Euro vor.
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