07. Juni 2017 | Diabetes

Führungswechsel bei der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG)

Professor Dirk Müller-Wieland ist ab sofort neuer Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Der Diabetologe von der I. Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums der RWTH Aachen folgt auf Professor Baptist Gallwitz, der als Past-Präsident im Vorstand weiterhin aktiv sein wird. Müller-Wieland übernimmt die Präsidentschaft bis 2019 und will vor allem eine verantwortungsbewusste Digitalisierung in der Diabetologie vorantreiben. Vizepräsidentin für diese Zeit ist Professor Dr. med. Monika Kellerer. Zugleich übergibt der langjährige Geschäftsführer der DDG, Dr. Dietrich Garlichs, Ende Juni 2017 die Geschäftsführung der Fachgesellschaft an Barbara Bitzer.

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(Bild: Dieter Schütz_pixelio.de)
11. Mai 2017

Frauen überleben schwere Herzinfarkte weniger

Die Sterblichkeit nach Herzinfarkten geht zwar kontinuierlich zurück, bei Frauen allerdings deutlich langsamer als bei Männern. Während Infarkte bei Männern zu 20 Prozent tödlich enden, trifft das bei Frauen in rund 28 Prozent der Fälle zu. Über die Gründe für diese Unterschiede konnte bislang nur spekuliert werden. Nun zeigt eine neue Studie: In der Primärversorgung schneiden Frauen gleich gut ab – danach erleiden sie aber öfter schwere und tödliche Komplikationen.

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Foto: World Health Organization
11. Mai 2017

Handlungsbedarf bei Hepatitis

Rund 325 Millionen Menschen sind nach Schätzungen der Weltgesundheitsorga­ni­sation (WHO) mit chronischer Hepatitis B oder Hepatitis C infiziert, aber nur ein Bruchteil von ihnen weiß das. Darauf hat die WHO aufmerksam gemacht. „Hepatitis stellt ein bedeutendes weltweites Gesundheitsproblem dar“, sagte Gottfried Hirnschall, der Leiter des WHO-Hepatitis-Programms. Wenn die Menschen nicht behandelt würden, seien sie in Lebensgefahr. Dabei koste ein Schnelltest weniger als einen Dollar.

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Lsd1, angesetzt auf weiße Fettzellen (rot markiert), verhindert das Altern von beigem Fettgewebe (gelb markiert). (Foto: Delphine Duteil)
11. Mai 2017

Adipositas im Alter besser im Griff

Im Laufe des Lebens verändert sich die Funktion und Verteilung von Fettgewebe im Körper. Beige Fettzellen sind in der Lage, Energiereserven, also Fettpolster, mittels Wärmeentwicklung zu verbrauchen. Mit zunehmendem Alter nehmen beige Fettzellen die Gestalt von weißen Fettzellen an, verlieren ihre thermogene Aktivität und damit die Fähigkeit, das Fett zu verbrennen. Dies erhöht die Gefahr der Entstehung von Fettleibigkeit. Ein Team um die Freiburger Forschenden Prof. Dr. Roland Schüle und Dr. Delphine Duteil hat nun nachgewiesen, dass das epigenetische Enzym Lysin-spezifische Demethylase 1 (Lsd1) eine Schlüsselrolle bei dieser Transformation spielt. Ihre Ergebnisse präsentieren sie im Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Sciences“.

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