(Foto: Lupo/ pixelio.de)
14. Dezember 2018 | News-Gesundheitspolitik

Schulgeldfreiheit in Niedersachsen und Schleswig-Holstein

In Niedersachsen sind die Ausbildungen in den Gesundheitsfachberufen im Bereich der Physio-, und Ergotherapie wie auch die der Podologen und Logopäden bislang schulgeldpflichtig. Dies soll sich ändern. Die Schulgeldfreiheit für die Therapieberufe in Niedersachsen kommt ab dem Schuljahr 2019/2020, in Schleswig-Holstein schon ab Januar 2019.

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(Graphik: GKV-Spitzenverband)
14. Dezember 2018 | News-Gesundheitspolitik

Krankenkassen erhalten mehr Hinweise auf Korruption

Die Krankenkassen haben 2016 und 2017 deutlich mehr Hinweise auf mögliche Korruption und andere finanzielle Unregelmäßigkeiten erhalten als in den Jahren zuvor. Bei den Fehlverhaltensbekämpfungsstellen der Kassen seien gut 25.000 derartige Meldungen von extern eingegangen, teilte der GKV-Spitzenverband  bei der Vorstellung des Tätigkeitberichtes „Bekämpfung von Fehlverhalten im Gesundheitswesen im Berichtszeitraum 2016/2017“. Er beschreibt die Schwerpunkte der Arbeit im abgeschlossenen Berichtszeitraum, führt die Ergebnisse der Tätigkeitsberichte mit. Im Zeitraum 2014/2015 seien es lediglich rund 16.800 gewesen. Somit gab es einen Anstieg von innerhalb von zwei Jahren von 4191 Fällen.

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(Foto: Petra Bork/ pixelio.de)
14. Dezember 2018 | News-Gesundheitspolitik

Mehr Arbeits- und Wegeunfälle

Die Zahl der meldepflichtigen Arbeits- und Wegeunfälle von Beschäftigten in Berufen aus Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege ist zwischen 2007 und 2017 von 74.321 auf 111.432 angestiegen. Das ist ein Zuwachs um 49,9 Prozent, wie die Zahlen der Berufsgenossenschaft (BG) Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag zeigen.

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(Foto: Sentello/fotolia)
14. Dezember 2018 | News-Gesundheitspolitik

Vergütung für Stoßwellentherapie beim Fersensporn festgelegt

Patienten mit Fersenschmerz bei Fasciitis plantaris können ab Januar mit der extrakorporalen Stoßwellentherapie (ESWT) ambulant behandelt werden. Der Bewertungsausschuss hat am Mittwoch die Vergütung für diese Leistung festgelegt.

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Foto: Deutsche Depressionshilfe
14. Dezember 2018 | Depression

Plattform für Erfahrungsaustausch

Rund ums Thema Depression können sich Betroffene und Angehörige jetzt auf einer interaktiven Webseite austauschen. Ziel sei es, einen offenen Umgang mit Depression zu fördern und so Verständnis für die Erkrankung zu wecken, erklärte die Stiftung Deutsche Depressionshilfe in Leipzig.

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(Foto: Henrik Gerold Vogel / pixelio.de)
14. Dezember 2018 | Diabetes

Diabetes: Insulinbedarf steigt weltweit

Die globale Diabetesepidemie steigert die Nachfrage von Insulin. Der Bedarf wird nach Berechnungen in Lancet Diabetes & Endocrinology (2018; doi: 10.1016/S2213-8587(18)30303-6) bis zum Jahr 2030 um etwa 20 Prozent zunehmen. Schätzungen gehen dann von einem jährlichen Insulinbedarf von 634 Millionen Phiolen aus.

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(Foto: Kigoo Images /pixelio.de)
14. Dezember 2018 | Diabetes

Diabetestherapie mit Smartphone

Gravierende Veränderungen in der Versorgung von Zuckerkranken erwartet die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) von der Digitalisierung im Gesundheitswesen. „Diese wird nicht nur Behandlung und Früherkennung des Diabetes revolutionieren, sondern auch das Verhältnis zwischen Arzt und Patient stark verändern“, sagte der Präsident der Fachgesellschaft, Dirk Müller-Wieland, bei der Vorstellung des „Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2019“. 

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(Graphik: terzo-Instituts)
14. Dezember 2018

Tinnitus – Unruhestifter mit unterschätzter Ursache

Tinnitus gilt als Nummer Eins der Hörbeschwerden, die richtige Behandlungsmethode ist unter Experten jedoch umstritten. Etwa 4 Millionen Deutsche sind von einem Tinnitus betroffen, 1,5 Millionen leiden an störenden Ohrgeräuschen. Eine Hörtherapie setzt auf die Verbindung von Gehörtem und kognitiver Leistung, und kann in Kombination mit Hörgeräten die Tinnitus-Belastung oft schon nach kurzer Zeit reduzieren.

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(Foto: alphaspirit/stock.adobe.com)
14. Dezember 2018

Digitaler Stress in Deutschland

25- bis 34-Jährige sind digital gestresster als andere Altersgruppen. Das ist nicht die einzige Überraschung der mit 2.640 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bislang größten und umfassendsten Studie zum Thema „Digitaler Stress in Deutschland“. Von Autorinnen und Autoren der Universität Augsburg unter der Leitung von Prof. Dr. Henner Gimpel und in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer Projektgruppe Wirtschaftsinformatik erarbeitet, steht diese von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie jetzt frei zum Download zur Verfügung.

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(Bild: Luise / pixelio.de)
14. Dezember 2018

Die schnelle Erholung zwischendurch

„Im Urlaub kann ich mich dann endlich erholen“ – mit diesem Gedanken trösten sich viele Arbeitnehmer, wenn es im Job zu viel wird. In Wirklichkeit sind die Wechselwirkungen zwischen Arbeitsbelastung, Erschöpfung und Erholung deutlich dynamischer: Ein anstrengender Arbeitstag kann bereits am selben Tag zu Erschöpfung führen und das Wohlbefinden am Feierabend beeinträchtigen. Genauso kurzfristig wie die Erschöpfung kommt, sollte auch Zeit für die Erholung eingeräumt werden: Bewusstes Abschalten zu Hause fördert die Regeneration und verhindert, dass der Arbeitstag die anschließende Freizeit beeinflusst. Das zeigt eine Tagebuch-Studie des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund.

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Foto: www.deutschland-schlaeft-gesund.de
14. Dezember 2018

Deutschland schläft getrennt

Schnarchen belastet Paare in Deutschland mehr, als bisher angenommen. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa, die von der Initiative „Deutschland schläft gesund“ in Auftrag gegeben wurde, geben 74 Prozent der Frauen und 61 Prozent der Männer an, dass ihr Partner oder ihre Partnerin schnarcht. In zwei Drittel der Fälle werden die Partnerinnen oder Partner dadurch in ihrer Nachtruhe gestört und bei 13 Prozent der Befragten hat lautes Schnarchen zu getrennten Schlafzimmern geführt.

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(Foto: BMG)
05. Dezember 2018 | News-Gesundheitspolitik

Mehr Geld ab April 2019

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stellte am 5. Dezember ein Gesetzespaket vor, um die Versorgung der Patienten mit Heilmitteln zu stärken und die Arbeitsbedingungen in diesen Heilberufen zu verbessern. Die Reformmaßnahmen sind das Ergebnis von Gesprächen, die mit Verbänden und Praktikern geführt wurden, aber auch von verschiedene Protestaktionen, die Wirkung hinterlassen haben, erklärte Spahn bei der Vorstellung des Gesetzespaktes. Die geplanten gesetzlichen Neuregelungen sollen als Änderungsanträge in ein laufendes Gesetzgebungsverfahren einfließen, so dass diese zum 1. April 2019 in Kraft treten können.

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(Bild: BZgA)
27. November 2018 | Senioren

Aktiv im Advent

Bis Heiligabend wartet täglich ein neuer Bewegungs-Tipp: Der Online-Adventskalender des Programms „Älter werden in Balance“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bringt Schwung in die Adventszeit. Vom 1. bis 24. Dezember 2018 öffnet sich jeden Tag ein Türchen mit kurzen Übungsvideos. Für die Trainingstipps sind keine Vorkenntnisse nötig, jede Einheit kann ohne Aufwand zu Hause oder draußen umgesetzt werden. Die Übungen stammen aus dem AlltagsTrainingsProgramm (ATP) des BZgA-Präventionsprogramms „Älter werden in Balance“, das durch den Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) unterstützt wird. Ziel ist es, durch körperliche Aktivität und Bewegung die Gesundheit und Lebensqualität älterer Menschen zu fördern.

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(Bild: SHV)
27. November 2018 | News-Gesundheitspolitik

Standortbestimmung im Heilmittelbereich

Berufspolitische Standortbestimmung – darum ging es beim Verbändetreffen am 21. November 2018 in Berlin. 14 Berufsverbände nahmen an diesem Austausch teil. Vertreter von BED, dba, dbl, dbs, DVE, IFK, LOGO Deutschland, PHYSIO-DEUTSCHLAND, SHV, VDD, VDP, VDB, VPT, Vereinte Therapeuten und der Deutsche Verband für Podologie (ZFD) sprachen über die berufspolitischen Belange von Diätassistenten, Ergotherapeuten, Logopäden, Masseuren und medizinischen Bademeistern, Physiotherapeuten, Podologen, sowie Sprach- und Stimmtherapeuten. Grundlage des Gesprächs war das Eckpunktepapier des Gesundheitsministers Jens Spahn und das Sofortprogramm von Dr. Roy Kühne.

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15. November 2018 | News-Verband

Jeannette Polster tritt als Vizepräsidentin zurück

Am 11. November 2018 hat Jeannette Polster ihr Amt als Vizepräsidentin des Deutschen Verbandes für Podologie (ZFD) e.V. niedergelegt. Dieser Schritt erfolgte aus persönlichen Gründen, meldete der Verband in einer Pressemitteilung.

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