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23. Januar 2018 | News-Gesundheitspolitik

Ärzte gegen Fehlernährung:

Bereits mehr als ein Dutzend Ärzteverbände und Fachgesellschaften, darunter die Bundeszahnärztekammer und die Deutsche Adipositas Gesellschaft, fordern in einem Offenen Brief an die künftige Bundesregierung sowie an die Vorsitzenden der Parteien im Bundestag eine effektive Prävention nichtübertragbarer chronischer Krankheiten. Ärztinnen, Ärzte und medizinisches Fachpersonal können sich dem gemeinsamen Appell unter www.aerzte-gegen-fehlernaehrung.de weiterhin anschließen. Die Expertinnen und Experten fordern von der Bundespolitik vier konkrete Maßnahmen gegen Fehlernährung: eine verständliche Lebensmittelkennzeichnung in Form einer Nährwert-Ampel, verbindliche Standards für die Schul- und Kitaverpflegung, Beschränkungen der an Kinder gerichteten Lebensmittelwerbung sowie steuerliche Anreize für die Lebensmittelindustrie, gesündere Rezepturen zu entwickeln.

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Für die Teilnahme an der Aktion Fit Feet - Fitte Füße“ im Rahmen des Healthy Athletes Programmes der Special Olympics - wie hier bei einer Aktion in Düsseldorf - werden immer Podologen gesucht. (Foto: Schmidt/Archiv)
15. Januar 2018

Unterstützung für Special Olympics gesucht

Am 19. und 20. Oktober 2017 fanden zwei Gesundheitstage zum Thema „Fit Feet - Fitte Füße“ in der VIA Werkstätten GmbH in Berlin-Schöneberg statt. Rund 100 Teilnehmende aus Berliner Werkstätten hatten Gelegenheit, sich im Rahmen des Healthy Athletes-Programms ausführlich zum Thema Podologie zu informieren und Gesundheitsberatungen wahrzunehmen. Unter Leitung der regionalen Koordinatorin Magdalena Schneider engagierten sich vor Ort zahlreiche Podologinnen und Podologen, Podologieschülerinnen und -schüler sowie weitere ehrenamtliche Helfer. Die Firma Seeger führte gemeinsam mit Orthopädieschuhtechnikern engagiert und mit moderner Technologie Ganganalysen bei den Teilnehmenden durch. Alle Beteiligten zogen ein positives Resümee, insbesondere die Podologieschüler. Sie konnten ihr theoretisches Wissen an 100 Fußpaaren unter Beweis stellen und so praktische Erfahrung sammeln.

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Zeitreise durch die Entwicklung der Orthopädie in Deutschland: Nach einjährigem Umbau wurde jetzt in Frankfurt das Deutsche Orthopädische Geschichts- und Forschungsmuseum wiedereröffnet. (Foto: Orthopädische Universitätsklinik Friedrichsheim)
15. Januar 2018

Wiedereröffnung des Deutschen Orthopädiemuseums in Frankfurt

Deutschlands einziges Museum über die Entwicklung der Orthopädie und die Behandlung orthopädischer Erkrankungen ist nach einem Jahr Umbau am 12. Januar 2018 in Frankfurt wiedereröffnet worden. Das "Deutsche Orthopädische Geschichts- und Forschungs-museum" in den Räumen der Orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim ist Spiegelbild der rasanten Entwicklung der Orthopädie in Deutschland seit den Anfängen zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Es ist für interessierte Besucher von Montag bis Freitag zwischen 10 und 12 Uhr zugänglich. Der Eintritt ist kostenlos.

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Einen Sonderausstellung im Ottobock Science Center in Berlin gibt Einblicke in die Geschichte der Paralympischen Winterspielen. (Foto: Reiner Freese)
15. Januar 2018 | Ausstellung

30 Jahre „Passion for Paralympics“

Seit dem 9. Januar 2018 ist die im Ottobock Science Center in Berlin die Sonderausstellung „Passion for Paralympics“. Exakt zwei Monate vor Startschuss in PyeongChang läutet das Medizintechnikunternehmen damit nicht nur den Countdown bis zum nächsten Einsatz ein, sondern feiert gleichzeitig auch ein persönliches Jubiläum. Mit vier Technikern aus Australien, die zu den Paralympics nach Seoul, Südkorea, fuhren, begann 1988 das Paralympische Engagement von Ottobock. Hier konnte erstmalig ein Reparaturservice für Prothesen, Orthesen und Rollstühle angeboten werden. Bei den Paralympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang feiert der technische Service nun seinen 30. Geburtstag.

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Eine bessere Versorgung von chronischen Wunden wollen die Teilnehmer des 3. Wunddialogs – hier Dr. Wolfgang Paul Tigges, Chefarzt, Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg – erreichen. (Foto: bvmed.de)
15. Januar 2018

Neues Konzept zur Versorgung chronischer Wunden geplant

Eine interdisziplinär und interprofessionell besetzte Arbeitsgruppe will bis Ende 2018 ein Konzept erarbeiten, wie sich die Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden in Deutschland nachhaltig verbessern lässt. Darauf haben sich die Teilnehmer am 3. Wunddialog des Bundesverbands Medizintechnologie, BVMed, am 6. Dezember 2017 in Berlin geeinigt. Die Experten aus verschiedenen Versorgungsbereichen sollen vor allem Empfehlungen für den Aufbau von Strukturen erarbeiten, die eine effektivere Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen und Berufe ermöglichen. Weitere Kernthemen des Wunddialogs waren die Aus- und Weiterbildung von Ärzten und Pflegekräften, Fragen der Wirtschaftlichkeit und die anstehende Neudefinition von Verbandmitteln durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA).

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Modell der intelligenten Einlegesohle und Position der Sensoren. (entwickelt von Thorsis Technologies GmbH und Medixmind GmbH)
15. Januar 2018 | Studienteilnehmer

Studienteilnehmer gesucht

Ein mit einem „intelligenten“ Sensor ausgestattete Schuheinlage soll Patienten mit diabetischer Neuropathie helfen, Fußgeschwüre zu vermeiden.

Dafür haben die Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Diabetologie und Endokrinologie in Zusammenarbeit mit der Thorsis Technologies GmbH und Medixmind GmbH eine intelligente Schuheinlage entwickelt, die Betroffenen zeitnah mit einem Aufwand von zirka 10 Minuten am Tag eine Rückmeldung über den Zustand ihrer Füße vermittelt. Die Schuheinlage ist wie eine handelsübliche für Diabetiker empfohlene Weichbettung gearbeitet. Durch die Art der Fertigung werden einwirkende Druckbelastungen gleichmäßig auf den gesamten Fuß verteilt. Zusätzlich verfügt die intelligente Einlegesohle über Sensoren für Druck und Temperatur. Durchblutungsstörungen und Entzündungen sollen hierüber frühzeitig erkannt werden. Es ist bekannt, dass Entzündungen und Durchblutungsstörungen mit Veränderungen der Fußtemperaturen einhergehen, die schon lange, zum Teil fünf Wochen vor dem Auftreten einer manifesten Schädigung, nachweisbar sind.

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15. Januar 2018

Frauengesundheitsportal der BZgA mit neuem Themenschwerpunkt

Was ist ein Myom? Wodurch können Unterleibsschmerzen verursacht werden? Qualitätsgesicherte Informationen zu diesen und weiteren Fragen bietet der neue Themenschwerpunkt "Gynäkologische Erkrankungen" des Frauengesundheitsportals - ein Angebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

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Foto: BGW
15. Januar 2018 | Berufsgenossenschaft BGW

Wissen, können, wollen: Sicher und gesund arbeiten dank Unterweisung

Für die Sicherheit und Gesundheit im Beruf kommt es nicht nur auf die Arbeitsbedingungen an. Man muss auch wissen, wie man sich richtig verhält. Und man braucht die Fähigkeit und Motivation, das tatsächlich zu tun.

Auf dieses Wissen, Können und Wollen zielt die gesetzlich vorgeschriebene Unterweisung der Beschäftigten im Betrieb, informiert die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Sie unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen dabei mit Handlungshilfen und einem Online-Lernmodul. Tipps zur Planung und Umsetzung von Unterweisungen gibt die BGW unter anderem in ihrer Broschüre „Unterweisen im Betrieb – ein Leitfaden“.

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847 Millionen Euro gab die Barmer 2016 für Heilmittel aus; 13,7 Millionen davon entfielen auf podologische Leistungen. (Foto: Barmer Heil- und Hilfsmittelreport 2017)
10. Januar 2018 | Heilmittel; Barmer

Eine Milliarde überschritten

Die Kosten für Heil- und Hilfsmittel sind gestiegen. Allein bei der Barmer haben die Gesamtausgaben für Hilfsmittel im Jahr 2016 erstmals die Schwelle von einer Milliarde Euro überschritten. Das geht aus dem aktuellen Barmer Heil- und Hilfsmittelreport 2017 hervor.

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14. Dezember 2017 | News-Gesundheitspolitik

Neuer Heilmittelbereich „Ernährungstherapie“ eingeführt

Zum Beginn des nächsten Jahres wird die Heilmittelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung erweitert: Neben Podologie, Physio-, Ergo-, Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie gehört dann auch die Ernährungstherapie für Patienten mit Mukoviszidose oder einer seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankung dazu. Den entsprechenden Beschluss hatte der Gemeinsame Bundesauschuss Mitte März dieses Jahres gefasst. Mit den Rahmenempfehlungen für dieses neue Heilmittel haben der GKV-Spitzenverband, der BerufsVerband Oecotrophologie e. V. (VDOE), die Deutsche Gesellschaft der qualifizierten Ernährungstherapeuten und Ernährungsberater - QUETHEB e. V., der Verband der Diätassistenten - Deutscher Bundesverband (VDD) e. V. und der Verband für Ernährung und Diätetik (VFED) e. V. die Grundlagen dafür geschaffen, dass die Ernährungstherapie pünktlich ab 1. Januar 2018 verordnet und erbracht werden kann.

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Weniger Online und mehr Gelassenheit stehen bei den Vorsätzen für 2018 ganz oben.(Foto: iStock/DAK-Gesundheit)
14. Dezember 2017 | News-Gesundheitspolitik

Mehr Offline!

Für das kommende Jahr nimmt sich jeder sechste Deutsche vor, Handy, Computer und Internet weniger zu nutzen. Bei jungen Erwachsenen plant sogar jeder Dritte einen Rückzug aus der Onlinewelt. Auf Platz eins der guten Vorsätze steht nach wie vor Stressabbau: Sechs von zehn Deutschen wünschen sich für 2018 mehr Entspannung. Auf Platz zwei folgt mehr Zeit für Familie und Freunde. Das zeigt eine aktuelle Forsa-im Auftrag der DAK-Gesundheit.

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Infektionsschutz zu Robert Kochs Zeiten und heute. Auf dem Tisch wird unter anderem erläutert, wie eine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) entsteht. (Foto: RKI)
14. Dezember 2017 | News-Wissenschaft

Neues Museum im RKI

Im Robert Koch-Institut in Berlin gibt es ein neues Museum, mit Exponaten und Informationen aus Infektionsschutz, Gesundheitsforschung und aus dem wissenschaftlichen Nachlass von Robert Koch. Anlässlich der Museumseröffnung am 30. November 2017 betont Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Die Wissenschaft hat großartige medizinische Errungenschaften hervorgebracht, die unsere Gesundheit heute besser schützen als jemals zuvor. Das Museum des Robert Koch-Instituts zeigt diese Errungenschaften der Wissenschaft von den Entdeckungen Robert Kochs bis heute. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Robert Koch-Instituts leisten tagtäglich Herausragendes, um neue Erkenntnisse zu gewinnen und uns bestmöglich vor aufkommenden Gesundheitsgefahren zu schützen.“

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Körperliche Aktivitäten und eine gute soziale Einbindung sorgen bei hochbetagten Menschen für eine hohe Lebensfreude. (Foto: RainerSturm_pixelio)
14. Dezember 2017 | News-Wissenschaft

Mobilität bringt Lebensfreude

Vor allem körperliche Aktivitäten und eine gute soziale Einbindung sorgen dafür, dass hochbetagte Menschen in Deutschland eine hohe Lebensfreude empfinden. Das haben Psychogerontologen der Universität Erlangen-Nürnberg in einer in Nürnberg veröffentlichten Untersuchung zur gesundheitlichen Lage hochbetagter Menschen betont. Die Forscher hatten 125 Frauen und Männer im Alter zwischen 90 und 100 Jahren, die noch weitgehend selbstbestimmt ihren Alltag meistern, untersucht und befragt.

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Weltmeister Philipp Lahm und Moderatorin Inka Bause posieren mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Rap-Finales (Foto: © Deckbar / diabetesD)
14. Dezember 2017 | Diabetes

„The Dia-Beatz“ gewinnen Rap-Wettbewerb

In letzter Minute kam die Band „The Dia-Beatz“ aus Bielefeld in Berlin an und gewann den Rap-Wettbewerb der Deutschen Diabetes-Hilfe. Die jungen Patienten der Diabetesambulanz im Kinderzentrum am Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) überzeugten die Publikumsjury mit ihrem selbstgemachten Diabetes-Rap, lachten mit Fußball-Weltmeister Philipp Lahm in die Kamera und setzten ein kleines Zeichen.

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Foto: Deutsche Herzstiftung
14. Dezember 2017 | Diabetes

„Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2018” erschienen

Aktuell sind etwa 6,7 Millionen Menschen in Deutschland an Diabetes mellitus erkrankt, darunter etwa zwei Millionen, die noch nichts von ihrer Erkrankung wissen. Etwa 95 Prozent leiden an Diabetes Typ 2, schätzungsweise 312.000 Erwachsene und über 31.500 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren haben Typ-1-Diabetes. Schlecht oder gar unbehandelt hat Diabetes dramatische Folgen: Die Komplikationsrate für Herzinfarkt, Herzinsuffizienz und Schlaganfall ist ca. 2- bis 3-fach erhöht. Pro Jahr werden als Folge des Diabetes etwa 40.000 Beine, Füße oder Zehen amputiert, rund 2.000 Menschen erblinden; Diabetes ist die häufigste Ursache dafür, dass Menschen regelmäßig zur Dialyse müssen. Der aktuelle Deutsche Gesundheitsbericht Diabetes 2018 legt in seiner Bestandsaufnahme Fakten hierzu vor. Der jährliche Bericht beinhaltet die neuesten Zahlen und Entwicklungen zur Erkrankung Diabetes mellitus in Deutschland und wurde in Zusammenarbeit mit zahlreichen Fachexperten der erstellt. Herausgeber sind die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.

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