Eine bessere Versorgung von chronischen Wunden wollen die Teilnehmer des 3. Wunddialogs – hier Dr. Wolfgang Paul Tigges, Chefarzt, Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg – erreichen. (Foto: bvmed.de)
15. Januar 2018

Neues Konzept zur Versorgung chronischer Wunden geplant

Eine interdisziplinär und interprofessionell besetzte Arbeitsgruppe will bis Ende 2018 ein Konzept erarbeiten, wie sich die Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden in Deutschland nachhaltig verbessern lässt. Darauf haben sich die Teilnehmer am 3. Wunddialog des Bundesverbands Medizintechnologie, BVMed, am 6. Dezember 2017 in Berlin geeinigt. Die Experten aus verschiedenen Versorgungsbereichen sollen vor allem Empfehlungen für den Aufbau von Strukturen erarbeiten, die eine effektivere Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen und Berufe ermöglichen. Weitere Kernthemen des Wunddialogs waren die Aus- und Weiterbildung von Ärzten und Pflegekräften, Fragen der Wirtschaftlichkeit und die anstehende Neudefinition von Verbandmitteln durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA).

mehr ...
Modell der intelligenten Einlegesohle und Position der Sensoren. (entwickelt von Thorsis Technologies GmbH und Medixmind GmbH)
15. Januar 2018 | Studienteilnehmer

Studienteilnehmer gesucht

Ein mit einem „intelligenten“ Sensor ausgestattete Schuheinlage soll Patienten mit diabetischer Neuropathie helfen, Fußgeschwüre zu vermeiden.

Dafür haben die Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Diabetologie und Endokrinologie in Zusammenarbeit mit der Thorsis Technologies GmbH und Medixmind GmbH eine intelligente Schuheinlage entwickelt, die Betroffenen zeitnah mit einem Aufwand von zirka 10 Minuten am Tag eine Rückmeldung über den Zustand ihrer Füße vermittelt. Die Schuheinlage ist wie eine handelsübliche für Diabetiker empfohlene Weichbettung gearbeitet. Durch die Art der Fertigung werden einwirkende Druckbelastungen gleichmäßig auf den gesamten Fuß verteilt. Zusätzlich verfügt die intelligente Einlegesohle über Sensoren für Druck und Temperatur. Durchblutungsstörungen und Entzündungen sollen hierüber frühzeitig erkannt werden. Es ist bekannt, dass Entzündungen und Durchblutungsstörungen mit Veränderungen der Fußtemperaturen einhergehen, die schon lange, zum Teil fünf Wochen vor dem Auftreten einer manifesten Schädigung, nachweisbar sind.

mehr ...
15. Januar 2018

Frauengesundheitsportal der BZgA mit neuem Themenschwerpunkt

Was ist ein Myom? Wodurch können Unterleibsschmerzen verursacht werden? Qualitätsgesicherte Informationen zu diesen und weiteren Fragen bietet der neue Themenschwerpunkt "Gynäkologische Erkrankungen" des Frauengesundheitsportals - ein Angebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

mehr ...
Foto: BGW
15. Januar 2018 | Berufsgenossenschaft BGW

Wissen, können, wollen: Sicher und gesund arbeiten dank Unterweisung

Für die Sicherheit und Gesundheit im Beruf kommt es nicht nur auf die Arbeitsbedingungen an. Man muss auch wissen, wie man sich richtig verhält. Und man braucht die Fähigkeit und Motivation, das tatsächlich zu tun.

Auf dieses Wissen, Können und Wollen zielt die gesetzlich vorgeschriebene Unterweisung der Beschäftigten im Betrieb, informiert die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Sie unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen dabei mit Handlungshilfen und einem Online-Lernmodul. Tipps zur Planung und Umsetzung von Unterweisungen gibt die BGW unter anderem in ihrer Broschüre „Unterweisen im Betrieb – ein Leitfaden“.

mehr ...
847 Millionen Euro gab die Barmer 2016 für Heilmittel aus; 13,7 Millionen davon entfielen auf podologische Leistungen. (Foto: Barmer Heil- und Hilfsmittelreport 2017)
10. Januar 2018 | Heilmittel; Barmer

Eine Milliarde überschritten

Die Kosten für Heil- und Hilfsmittel sind gestiegen. Allein bei der Barmer haben die Gesamtausgaben für Hilfsmittel im Jahr 2016 erstmals die Schwelle von einer Milliarde Euro überschritten. Das geht aus dem aktuellen Barmer Heil- und Hilfsmittelreport 2017 hervor.

mehr ...
14. Dezember 2017 | News-Gesundheitspolitik

Neuer Heilmittelbereich „Ernährungstherapie“ eingeführt

Zum Beginn des nächsten Jahres wird die Heilmittelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung erweitert: Neben Podologie, Physio-, Ergo-, Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie gehört dann auch die Ernährungstherapie für Patienten mit Mukoviszidose oder einer seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankung dazu. Den entsprechenden Beschluss hatte der Gemeinsame Bundesauschuss Mitte März dieses Jahres gefasst. Mit den Rahmenempfehlungen für dieses neue Heilmittel haben der GKV-Spitzenverband, der BerufsVerband Oecotrophologie e. V. (VDOE), die Deutsche Gesellschaft der qualifizierten Ernährungstherapeuten und Ernährungsberater - QUETHEB e. V., der Verband der Diätassistenten - Deutscher Bundesverband (VDD) e. V. und der Verband für Ernährung und Diätetik (VFED) e. V. die Grundlagen dafür geschaffen, dass die Ernährungstherapie pünktlich ab 1. Januar 2018 verordnet und erbracht werden kann.

mehr ...
Weniger Online und mehr Gelassenheit stehen bei den Vorsätzen für 2018 ganz oben.(Foto: iStock/DAK-Gesundheit)
14. Dezember 2017 | News-Gesundheitspolitik

Mehr Offline!

Für das kommende Jahr nimmt sich jeder sechste Deutsche vor, Handy, Computer und Internet weniger zu nutzen. Bei jungen Erwachsenen plant sogar jeder Dritte einen Rückzug aus der Onlinewelt. Auf Platz eins der guten Vorsätze steht nach wie vor Stressabbau: Sechs von zehn Deutschen wünschen sich für 2018 mehr Entspannung. Auf Platz zwei folgt mehr Zeit für Familie und Freunde. Das zeigt eine aktuelle Forsa-im Auftrag der DAK-Gesundheit.

mehr ...
Infektionsschutz zu Robert Kochs Zeiten und heute. Auf dem Tisch wird unter anderem erläutert, wie eine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) entsteht. (Foto: RKI)
14. Dezember 2017 | News-Wissenschaft

Neues Museum im RKI

Im Robert Koch-Institut in Berlin gibt es ein neues Museum, mit Exponaten und Informationen aus Infektionsschutz, Gesundheitsforschung und aus dem wissenschaftlichen Nachlass von Robert Koch. Anlässlich der Museumseröffnung am 30. November 2017 betont Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Die Wissenschaft hat großartige medizinische Errungenschaften hervorgebracht, die unsere Gesundheit heute besser schützen als jemals zuvor. Das Museum des Robert Koch-Instituts zeigt diese Errungenschaften der Wissenschaft von den Entdeckungen Robert Kochs bis heute. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Robert Koch-Instituts leisten tagtäglich Herausragendes, um neue Erkenntnisse zu gewinnen und uns bestmöglich vor aufkommenden Gesundheitsgefahren zu schützen.“

mehr ...
Körperliche Aktivitäten und eine gute soziale Einbindung sorgen bei hochbetagten Menschen für eine hohe Lebensfreude. (Foto: RainerSturm_pixelio)
14. Dezember 2017 | News-Wissenschaft

Mobilität bringt Lebensfreude

Vor allem körperliche Aktivitäten und eine gute soziale Einbindung sorgen dafür, dass hochbetagte Menschen in Deutschland eine hohe Lebensfreude empfinden. Das haben Psychogerontologen der Universität Erlangen-Nürnberg in einer in Nürnberg veröffentlichten Untersuchung zur gesundheitlichen Lage hochbetagter Menschen betont. Die Forscher hatten 125 Frauen und Männer im Alter zwischen 90 und 100 Jahren, die noch weitgehend selbstbestimmt ihren Alltag meistern, untersucht und befragt.

mehr ...
Weltmeister Philipp Lahm und Moderatorin Inka Bause posieren mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Rap-Finales (Foto: © Deckbar / diabetesD)
14. Dezember 2017 | Diabetes

„The Dia-Beatz“ gewinnen Rap-Wettbewerb

In letzter Minute kam die Band „The Dia-Beatz“ aus Bielefeld in Berlin an und gewann den Rap-Wettbewerb der Deutschen Diabetes-Hilfe. Die jungen Patienten der Diabetesambulanz im Kinderzentrum am Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) überzeugten die Publikumsjury mit ihrem selbstgemachten Diabetes-Rap, lachten mit Fußball-Weltmeister Philipp Lahm in die Kamera und setzten ein kleines Zeichen.

mehr ...
Foto: Deutsche Herzstiftung
14. Dezember 2017 | Diabetes

„Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2018” erschienen

Aktuell sind etwa 6,7 Millionen Menschen in Deutschland an Diabetes mellitus erkrankt, darunter etwa zwei Millionen, die noch nichts von ihrer Erkrankung wissen. Etwa 95 Prozent leiden an Diabetes Typ 2, schätzungsweise 312.000 Erwachsene und über 31.500 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren haben Typ-1-Diabetes. Schlecht oder gar unbehandelt hat Diabetes dramatische Folgen: Die Komplikationsrate für Herzinfarkt, Herzinsuffizienz und Schlaganfall ist ca. 2- bis 3-fach erhöht. Pro Jahr werden als Folge des Diabetes etwa 40.000 Beine, Füße oder Zehen amputiert, rund 2.000 Menschen erblinden; Diabetes ist die häufigste Ursache dafür, dass Menschen regelmäßig zur Dialyse müssen. Der aktuelle Deutsche Gesundheitsbericht Diabetes 2018 legt in seiner Bestandsaufnahme Fakten hierzu vor. Der jährliche Bericht beinhaltet die neuesten Zahlen und Entwicklungen zur Erkrankung Diabetes mellitus in Deutschland und wurde in Zusammenarbeit mit zahlreichen Fachexperten der erstellt. Herausgeber sind die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.

mehr ...
Patienten mit dem Risiko für das Diabetische Fußsyndrom erhalten im Diabetologischen Fußzentrum am UKR eine spezialisierte medizinische Betreuung (Foto: © Universitätsklinikum Regensburg)
14. Dezember 2017 | Diabetes

Neues Fußzentrum in Regensburg

Ein neues Zentrum in Regensburg will jetzt die Versorgung von Patienten mit diabetischen Fußsyndrom (DFS) verbessern und die Amputationsrate senken. „Wir gehen davon aus, dass etwa 80 Prozent der Amputationen bei Diabetikern vermeidbar wären“, urteilt Melanie Kandulski, ärztliche Leitung der diabetologischen Fußambulanz des neuen Fußzentrums.

mehr ...
14. Dezember 2017 | Podologieschulen

Podologieschule im Saarland bleibt geöffnet

Die Fachschule für Podologie des Klinikkonzern SHG wird nun doch nicht geschlossen. Wie dem Süddeutschen Rundfunk (SR) meldete, bestätigt eine Sprecherin der SHG, dass sowohl der Praxisbetrieb als auch der Lehrbetrieb aufrechterhalten würden. Man sei derzeit dabei, den Betrieb umzustrukturieren und zu optimieren.

Zum 1. April sollen wieder Schüler aufgenommen werden. Die Patienten könnten auch bis dahin weiter in dem Gebäude auf den Saarbrücker Saarterrassen behandelt werden, so die SHG-Sprecherin.

Im Oktober war bekannt geworden, dass das Lehrinstitut für Gesundheitsberufe der SHG in Saarbrücken ihre Fachschule für Podologie zum 1.April 2018 schließen will, weil sie Defizite verursachen. Auch die angeschlossene Praxis für medizinische Fußpflege sollte geschlossen werden.

Annette Krausbeck, Landesvorsitzende des Deutschen Verbandes für Podologie (ZFD), hatte damals die Entscheidung stark kritisiert. Rund 800 Patienten im Raum Saarbrücken wären nach einer Schließung ohne Versorgung gewesen, da die niedergelassenen Podologen im Raum Saarbrücken nicht in der Lage seien, die Versorgungslücke zu schließen. Zudem hätte das Saarland mit der Schule eine Ausbildungsstätte von bundesweitem Renommee verloren.

mehr ...
Die BGW warnt vor Einklemmgefahr an Liegen in Praxen. (Foto: steindesign Werbeagentur GmbH)
05. Dezember 2017 | Berufsgenossenschaft BGW

Unfallrisiken an elektrisch höhenverstellbaren Therapieliegen

Therapieliegen gehören in den Bereichen Medizin, Therapie, Wellness und auch Fußpflege vielfach zur Grundausstattung. Geräte, die elektrisch höhenverstellbar sind, erleichtern die Behandlung, bergen jedoch Risiken für Beschäftigte sowie außenstehende Personen. Angesichts zweier tödlicher Unfälle rät die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) Praxen, Kliniken und weiteren Einrichtungen dringend, vorhandene Liegen sowie Sicherheitsabläufe zu überprüfen.

mehr ...
04. Dezember 2017

Leitlinie "Kreuzschmerz" veröffentlicht

Bettruhe, Bewegung oder Medikamente – welche Behandlung ist bei Beschwerden im Kreuz die richtige? Was Fachleute derzeit empfehlen, lesen Patientinnen und Patienten in der neuen ÄZQ-Patientenleitlinie "Kreuzschmerz".

Jeder kennt Kreuzschmerzen. Oft sind sie harmlos und gehen von alleine weg. Die Schmerzen können aber auch länger andauern oder wiederkehren. Das kann belasten und im Alltag einschränken. Gegen die Schmerzen werden viele Behandlungen angeboten: einige helfen, andere nicht.

Die Patientenleitlinie: Aktuelles Wissen verständlich gemacht
Die neue Patientenleitlinie fasst den aktuellen Wissenstand zu Kreuzschmerzen zusammen. Sie hilft beispielsweise zu verstehen, was persönliche und berufliche Probleme mit dauerhaften Kreuzschmerzen zu tun haben. Und Betroffene erfahren auch, warum Bewegung gegen Kreuzschmerzen hilft und Ärztinnen und Ärzte selten röntgen oder eine MRT machen. Außerdem bietet die Patientenleitlinie Informationen zum Umgang mit der Krankheit.

Zusätzlich hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) zwei sogenannte Kurzinformationen für Patienten überarbeitet. Die zweiseitigen Informationsblätter geben einen Überblick zu plötzlichen und dauerhaften Kreuzschmerzen.

mehr ...

Kostenlose Newsletteranmeldung

captcha 

Nach oben ⇑