29. Mai 2009

Akademisierung von Medizinberufen: Geteiltes Echo

Der Vorstoß des Bundesrates, die Ausbildung in verschiedenen Medizinberufen außer an staatlich anerkannten Fachschulen auch an Hochschulen zu ermöglichen, rief ein geteiltes Echo hervor. Das wurde am Montagnachmittag bei der öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses zu einem von der Länderkammer vorgelegter Gesetzentwurf deutlich. Der Entwurf sieht erweiterte Möglichkeiten bei der Berufsausbildung von Hebammen, Logopäden, Physio- und Ergotherapeuten vor.
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29. Mai 2009

Von Prozent auf Millimol pro Mol

Diabetiker müssen sich auf eine neue Maßeinheit einstellen, wenn ihr HbA1c-Wert bestimmt wird. Dieser Wert gibt Auskunft darüber, wie gut der Blutzuckerspiegel über die letzten acht bis zwölf Wochen eingestellt war. Bislang wurde der HbA1c in Prozent angegeben: Ein Wert von 6,5 und niedrigen galt als gut, 8,5 Prozent und mehr als schlecht. Künftig wird der HbA1c in Millimol pro Mol (mmol/mol) angegeben - Messwerte zwischen 20 und 42 mmol/mol stehen dann für einen normalen, gesunden Blutzuckerspiegel. Verbindlich umgestellt wird am 31. März 2010, bis dahin gelten Prozent- und Millimol-Werte nebeneinander. Der Grund für diese Umstellung ist die Angleichung an internationale Standards, um einen Austausch zwischen den Labors international zu vereinfachen. Wer seinen HbA1c-Wert in der neuen Maßeinheit ermitteln will, muss von seinem Prozentwert 2,19 abziehen und das Ergebnis mit 10,929 multiplizieren.
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27. Mai 2009

KBV stellt "MVZ-Survey 2008" vor

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat am 25. Mai Ergebnisse der Studie „MVZ Survey 2008 - Die Strategische Positionierung Medizinischer Versorgungszentren“ in Berlin vorgestellt. Ihrzufolge haben sich Medizinische Versorgungszentren (MVZ) als Versorgungsform weiter etabliert.
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14. Mai 2009

Immer mehr Kinder erkranken an Diabetes

Übergewicht und Bewegungsmangel führen in Deutschland zu einer wachsenden Anzahl von Jugendlichen mit Diabetes Typ II. Darauf hat die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) im Vorfeld ihrer 44. Jahrestagung vom 20. bis 23. Mai in Leipzig hingewiesen.
Zurzeit treten laut DDG in Deutschland rund 200 Neuerkrankungen jährlich auf.
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11. Mai 2009

BGW warnt vor Etikettenschwindel

Mehrere Kleinbetriebe in verschiedenen Regionen Deutschlands haben in den vergangenen Tagen Verkaufsanrufe erhalten, in denen sich die Anrufer fälschlicherweise als Mitarbeiter der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtpflege (BGW) ausgaben. Das Muster in den der BGW gemeldeten Fällen: Der Anrufer meldet sich unter dem Namen BGW und erfragt Daten zum Betrieb. Dann bietet er kostenpflichtig Produkte wie etwa Ersatzpäckchen für den Verbandkasten oder Verbandbücher an. Parallel dazu hat die BGW von einem anderen Fall erfahren: In einem Betrieb in Baden-Württemberg habe sich ein als BGW-Mitarbeiter angekündigter Besucher vor Ort als Vertreter einer privatwirtschaftlichen Versicherung auf Kundensuche entpuppt.
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11. Mai 2009

Diabetes wird zum volkswirtschaftlichen Problem

In Deutschland leiden mehr als zehn Millionen Menschen an Diabetes. Die Krankheit werde damit zunehmend zum „dramatischen volkswirtschaftlichen Problem“, sagte Reinhart Hoffmann von der Deutschen Diabetes-Stiftung im Vorfeld des 18. Diabetes-Marktes am 23. Mai in Leipzig. Die Dunkelziffer sei wesentlich höher. Für die Behandlung der Diabetiker würden heute bereits jährlich 30 Milliarden Euro ausgegeben. Wegen der rasant steigenden Zahl von Betroffenen werden die Behandlungskosten Schätzungen zufolge im Jahr 2025 bei etwa 240 Milliarden Euro liegen, die heute die Gesamtkosten des Gesundheitssystems ausmachten.
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08. Mai 2009

Enge macht Füße krank

Die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen weist darauf hin, dass zu enge Schuhe zu Fußerkrankungen führen können. Relativ weit verbreitet ist eine Beule an der Großzehe, der medizinische Fachausdruck dafür lautet "Hallux valgus". Dann ist es oft nur mit Hilfe einer Operation möglich, die Fehlstellung der Großzehe zu korrigieren. An jedem Tag werden in Hessen nach Angaben der TK im Schnitt neun Frauen mit Hallux valgus im Krankenhaus behandelt, dagegen nur ein Mann. Jedes Jahr müssen im Land 100 Mädchen und junge Frauen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren mit ei-nem Hallux valgus in die Klinik.
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