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20. Juli 2010

Zahl der Hautkrebs-Neuerkrankungen in Bayern stagniert

In Bayern stagniert die Zahl der Neuerkrankungen beim schwarzen Hautkrebs. Das ist das Ergebnis des ersten Bayerischen Hautkrebsberichtes. Demnach sind die Zahlen seit 2002 mit rund 14 neuen Fällen pro 100000 Einwohner konstant. „Prävention und Früherkennung bleiben aber weiter unerlässlich“, betonte der bayerische Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) bei der Vorstellung des Berichts Mitte Juli in Nürnberg. Denn die Zahl der Neuerkrankungen am weißen Hautkrebs ist in Bayern von 2002 bis 2006 deutlich gestiegen. Bei Männern kam es zu einem Anstieg von 25 auf 38, bei Frauen von 13 auf 23 Neuerkrankungen pro 100000 Einwohner.
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19. Juli 2010

Ampel auf Rot

Die bayerischen Ausbildungsstätten für Podologie standen schon in den Startlöchern. Im September sollte zudem in Traunstein eine weitere Schule unter der Trägerschaft des ZFD-Landesverbandes Bayern ihre Pforten öffnen. Alles deutete darauf hin, dass nun auch in Bayern eine Teilzeitausbildung zum Podologen gestattet sein sollte. Anfang Juli sprang allerdings die Ampel auf Rot. Die Regierung von Oberbayern teilte den Schulen, die einen Antrag aus Teilzeitausbildung gestellt hatten, in einer E-Mail mit: "... vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus wurden wir gebeten, die Schulen und Schulträger darüber zu informieren, dass eine Ausbildung in Teilzeit an den Berufsfachschulen für Podologie zum kommenden Schuljahr nicht möglich ist. Hierzu erhielten wir folgende Begründung: Die vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus in die Anhörung gegebene Dritte Verordnung zur Änderung der Schulordnung für die Berufsfachschulen für Podologie, welche insbesondere die Möglichkeit einer Ausbildung in Teilzeit eröffnen sollte, erhielt nicht die Zustimmung der anderen Ressorts und kann somit nicht in Kraft treten. Somit kann die für die Durchführung einer Teilzeitausbildung in der Podologie notwendige Rechts-änderung zum kommenden Schuljahr nicht in Kraft treten und es können - bis auf weiteres - keine Teilzeitklassen gebildet werden." Eine schriftliche Begründung von Seiten des Kultusministeriums mit Angaben der entsprechenden Ressorts und deren Einwände liegt noch nicht vor.
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15. Juli 2010

Jeder Dritte fühlt sich nicht verantwortlich

Jeder dritte Erwachsene in Deutschland sieht die Verantwortung für seine Gesundheit eher bei anderen als bei sich selbst. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Wissenschaftlichen Instituts der Techniker Krankenkasse (TK) für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen (WINEG). Dabei sehen sich laut Studie Männer deutlich weniger in der Pflicht als Frauen: Von den befragten Männern vertraut fast jeder Zweite lieber auf die Ratschläge und Hilfe anderer, unter den Frauen dagegen nur gut jede Vierte.
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15. Juli 2010

Sommerhitze im Beruf

Bei Temperaturen um die 30 Grad wird selbst der schönste Job zur Qual. Jeder Zweite hat laut DAK-Umfrage aktuell gesundheitliche Probleme. „Hitzefrei gibt es jedoch nur in seltenen Ausnahmefällen“, weiß Sabine Winterstein, DAK-Expertin für betriebliche Gesundheitsförderung. „Gegen die drückende Hitze können aber sowohl die Chefs als auch die Angestellten etwas tun.“

Für kühle Luft sorgen
Neben Sonnenschutz am Fenster helfen Klimaanlagen, Ventilatoren oder Luftbefeuchter. Gelüftet werden sollte das Büro nur früh morgens. Vorsicht vor Klimaanlagen, oft sind diese zu kühl eingestellt. Durch den Wechsel zwischen kühler Innentemperatur und heißer Außenluft droht beim Verlassen der Räume ein Kreislaufkollaps, da der Körper sich nur langsam den Temperaturunterschieden anpasst.

Arbeitszeiten lockern
Motivierend für die Mitarbeiter wirken angepasste Arbeitszeiten, die früher beginnen. Wer kann, sollte Überstunden abbummeln. Zusätzliche Pausen sind ebenfalls hilfreich. „Beliebt macht sich ein Chef, wenn das Arbeitstempo an die Wärme angepasst werden darf“, sagt Winterstein. „Da bei extremer Hitze Konzentration und Leistungsfähigkeit nachlassen, kommt es bei Zeitdruck schneller zu Fehlern. Das will niemand.“

Tolerante Kleiderordnung

Wer die Möglichkeit hat, verzichtet besser auf "warme" Kleidung. Sie können einen Wärmestau verursachen. Besonders geeignet ist leichte, luftige Kleidung aus Naturfasern, die die Hautfeuchtigkeit gut aufnimmt und nach außen transportiert.

Viel trinken und leicht essen

Zwei bis drei Liter pro Tag sind bei diesen Temperaturen Pflicht. Besonders geeignet: Mineralwasser, Tee und verdünnte Fruchtsäfte. Auch Kaffee in gewohnten Mengen ist erlaubt. Er entzieht dem Körper – wie oft angenommen – keine Flüssigkeit, regt aber den Kreislauf an. Die Getränke sollten nicht eiskalt sein“, rät die DAK-Expertin. „Sonst wird die Wärmeproduktion des Körpers angekurbelt.“ Für die Mittagspause gilt: Finger weg von Bratwurst und Pommes. „Fettes Essen an heißen Tagen belastetet den Kreislauf.“ Lieber zu Obst, Salat und Gemüse greifen, um den Körper mit Vitaminen und verlorenen Elektrolyten zu versorgen. Erfrischung zwischendurch Ein feuchtes Tuch für Nacken und Gesicht oder eine Schüssel mit kaltem Wasser unter dem Schreibtisch sorgen für Abkühlung und Denkanstöße. Winterstein: „Oder einfach öfter mal zum Waschbecken gehen und die Handgelenke unter kühles Wasser halten.“

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01. Juli 2010

DAK und BKK Gesundheit führen Fusionsgespräche

Die DAK und die BKK Gesundheit erklären anlässlich ihrer jeweiligen Verwaltungsratssitzungen, dass sie in konkrete Verhandlungen mit dem Ziel der Vereinigung beider Krankenkassen eintreten. Unter dem Namen DAK Gesundheit soll die vereinigte Krankenkasse ab dem 1.Oktober 2010 ein kompetenter und leitungsstarker Partner für mehr als sieben Millionen Versicherte sein. Gemeinsames Ziel ist es, die Herausforderungen des Gesundheitsmarktes und die Synergieeffekte der Fusion im Interesse der Versicherten zu nutzen.
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30. Juni 2010

Kassen fusionieren zu AOK NordWest

Die AOK Westfalen-Lippe und die AOK Schleswig-Holstein werden zum 1. Oktober zusammengehen und künftig unter AOK NordWest firmieren. Das beschlossen die Verwaltungsräte der beiden gesetzlichen Krankenkassen am Mittwoch. Mit 2,8 Millionen Mitgliedern entstehe dann die achtgrößte gesetzliche Krankenkasse in Deutschland, teilte die AOK Westfalen-Lippe in Dortmund mit. Die Aufsichtsbehörden müssen der Fusion noch zustimmen. Die Direktion der neuen AOK wird in Dortmund ihren Sitz haben. Kiel soll Sitz der Landesdirektion für Schleswig-Holstein werden. Das engmaschige Servicestellennetz solle erhalten bleiben. Die Arbeitsplätze der insgesamt 7600 Beschäftigten würden durch die Vereinigung gesichert, hieß es.
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29. Juni 2010

AOKen in Sachsen, Thüringen und Hessen fusionieren

Die AOK in Sachsen, Thüringen und Hessen wollen sich zum Jahresanfang 2011 zusammenschließen. Die neue Krankenkasse „AOK Plus – die Gesundheitskasse“ wird dann die viertgrößte Kasse in Deutschland sein. Die Verwaltungsräte der drei AOKen haben die Fusion bei einem Treffen Ende Juni in Weimar beschlossen. Hauptsitz der AOK plus soll Dresden werden. „Dieser Zusammenschluss kann die Gesundheitskasse in allen drei Bundesländern weiter stabilisieren und uns viele Vorteile sichern“, zeigte sich Viktor Bernecker, der Vorsitzende des Verwaltungsrates der AOK PLUS, zuversichtlich. Er betonte, die Kasse werde ohne Zusatzbeitrag ins Jahr 2011 gehen. Die AOK Plus wird in Sachsen, Thüringen und Hessen mit 4,2 Millionen Versicherten starten. Das dichte Filialnetz in den drei Bundesländern würde erhalten, heißt es in der Mitteilung. Die fusionierte Kasse hat rund 8500 Mitarbeiter. Das jährliche Haushaltsvolumen beträgt rund zwölf Milliarden Euro.
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