10. November 2009

Neues Sterilisierungsverfahren entwickelt

Niederländische Forscher haben eine mögliche Alternative zur herkömmlichen Dampfdrucktechnik für die Sterilisation von Instrumenten und Geräten entwickelt. Sie sterilisierten mit Hilfe eines neuen Verfahrens mit Plasma, einem hauptsächlich aus geladenen Teilchen bestehendem Gas. 
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26. Oktober 2009

Die neue Spitze im Gesundheitsministerium

Dr. med. Philipp Rösler ist neuer Gesundheitsminister im Kabinett Merkel. Rösler wurde 1973 in Vietnam geboren und noch im selben Jahr von einer deutschen Familie adoptiert. Er wuchs in Hamburg und Bückeburg auf. 1992 trat er in die Bundeswehr als Sanitätsoffizieranwärter ein um 1993 mit dem Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover zu beginnen, 1999 legte er das 3. Staatsexamen ab und begann die Facharztausbildung im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg. Es folgte 2001 Arzt und Sanitätsoffizier, sowie 2002 die Promotion in der Herz-Thorax-Gefäßchirurgie. Entgegen vielerlei Presseartikeln und Berichten ist er nicht Facharzt für Augenheilkunde, sondern von Beruf einfach Arzt. Philipp Rösler ist verheiratet und seit einem Jahr Vater von Zwillingsmädchen.

 Seine politische Karriere begann bereit im Jahr 2000. Der damals 26-Jährige bekam seinen ersten wichtigen Posten bei der niedersächsischen FDP. Er wurde ehrenamtlicher Generalsekretär der Landespartei. Drei Jahre später führte er die Liberalen mit seinem politischen Ziehvater, dem FDP-Landesvorsitzenden Walter Hirche, zurück in den Landtag und wurde dort Fraktionschef. 2006 übernahm er zusätzlich den Landesvorsitz. 2007 schaffte Rösler mit einem der besten Ergebnisse die Wiederwahl ins Parteipräsidium, Anfang 2008 gelang der FDP unter seiner Führung mit 8,2 Prozent ein erneuter Erfolg bei der Landtagswahl. Bei den Koalitionsverhandlungen rang Rösler als FDP-Verhandlungsführer mit der ebenfalls aus Niedersachsen stammenden Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) um einen Kompromiss zur Gesundheitspolitik. Rösler gilt als souveräner Redner und hartnäckiger Verhandlungsführer. Er ist einer derjenigen, die den Gesundheitsfonds immer wieder laut infrage gestellt haben. Zudem wird ihm nachgesagt, ein großer Freund privater Absicherung zu sein.

 Staatssekretäre im Gesundheitsministerium werden die bisherigen Bundestagsabgeordneten Annette Widmann-Mauz (CDU) und Daniel Bahr (FDP). Der ehemalige Jungliberalen-Chef Bahr ist mit 32 Jahren das jüngste Mitglied der neuen Regierung. Widmann-Mauz ist sieben Jahre älter als ihr neuer Vorgesetzter Rösler.

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19. Oktober 2009

Stärkere Stellung für Ärzte

Ärzte erhalten in Medizinischen Versorgungszentren eine stärkere Stellung. Das sollen haben die künftigen Koalitionspartner CDU, CSU und FDP in der Arbeitsgruppe Gesundheit vereinbart haben. Die schwarz-gelbe Koalition will gesetzlich vorschreiben, dass die Mehrheit der Gesellschaftsanteile und der Stimmrechte in ärztlicher Hand liegen muss. Bisher ist nur festgelegt, dass ein MVZ einen ärztlichen Leiter haben muss.
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14. Oktober 2009

ZFD: Goldene Ehrennadel verliehen

Verdiente Mitglieder ehrte der Zentralverband der Podologen und Fußpfleger Deutschland (ZFD) auf dem am 10. und 11. Oktober stattgefundenen Forum FUSS 2009 in Kassel. Mechthild Köhl, Völklingen, und Rolf Daßler, Magdeburg, erhielten von ZFD-Präsident Alfons Pöppinghaus die „Ehrennadel in Gold“ angesteckt.

Damit honorierte der ZFD die langjährige Mitarbeit der beiden Geehrten in den Gremien des ZFD und ihre Verdienste um den Berufsstand. Mechtild Köhl steht seit vielen Jahren dem Landesverband Saar als 1. Vorsitzende vor, Rolf Dassler engagiert sich unter anderem in gleicher Position beim Landesverband Sachsen-Anhalt.

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14. Oktober 2009

Heilmittel-Versorgung: Rahmenvorgabe für 2010

Die Kassenärztliche Bundesvereinbarung (KBV) hat mit dem GKV-Spitzenverband eine Rahmenvorgabe nach § 84 Abs. 7 SGB V zu den regionalen Heilmittelvereinbarungen getroffen. Für das Jahr 2009 erfolgt noch eine nachträgliche Erhöhung der bundesweit vereinbarten Bewertungsfaktoren um 3,5 Prozentpunkte. Die Ausgaben für Heilmittel dürfen demnach im laufenden Jahr um 5,4 Prozent ansteigen (bisher war eine Zuwachsrate von nur 1,9 % vorgesehen).
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14. Oktober 2009

Mehr Transparenz bei Heilmitteln

Für Behandlungen wie Sprachtherapien oder den Einsatz von Sauerstoffgeräten geben die Krankenkassen rund neun Milliarden Euro pro Jahr aus. Einer neuen Studie zufolge ist der Heil- und Hilfsmittelmarkt aber viel zu undurchsichtig. Es fehle eine Kosten-Nutzen-Analyse und ein offener Wettbewerb, bemängelte der Bremer Gesundheitsökonom Gerd Glaeske am Dienstag in Berlin. Das geht aus dem «GEK Heil- und Hilfsmittel-Report 2009» hervor, den Glaeske mit Kollegen für die Gmünder Ersatzkasse (GEK) geschrieben hat.
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