03. Juni 2008

„CE med“-Kennzeichnung in der Diskussion

(3.6.08)Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, hat gegenüber den Mitgliedern des Gesundheitsausschusses des Bundestages eine Diskussion über die Einführung einer „CE med“-Kennzeichnung für Medizinprodukte angeregt, damit die Sicherheit und Leistungsfähigkeit von Medizinprodukten auch in der Außenwirkung besser dargestellt werden kann. Hintergrund ist, dass sich der Gesundheitsausschuss in seiner Sitzung Ende Mai 2008 mit dem System der Zulassung von Medizinprodukten und der Risikoüberwachung beschäftigte.
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06. Mai 2008

Diabetes Typ 2 wäre durch Prävention vermeidbar

(6.5.08) Bis zu 90 Prozent aller Erkrankungen an Diabetes Typ 2 ließen sich durch Präventionsmaßnahmen verhindern. Darauf weist Professor Dr. med. Hans Hauner zum Auftakt der 43. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) hin. Im Gegensatz dazu steigt die Zahl der Erkrankten in allen Altersgruppen. Derzeit sind rund sieben Millionen Bundesbürger von Diabetes betroffen – 90 Prozent davon leiden an Diabetes Typ 2. Die Zahl der Menschen mit dieser Krankheit wächst pro Jahr um rund 300000.
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06. Mai 2008

Berufsordnungen für Fachangestellte

(6.5.08) Eigene Berufsordnungen erhalten die medizinischen, zahnmedizinischen und tiermedizinischen Fachangestellten. Das haben die Mitglieder der 20. Bundeshauptversammlung des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V. Ende April in Kassel beschlossen. Die Berufsordnungen bilden die Aufgabenbereiche der Berufsangehörigen ab.
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06. Mai 2008

245 Milliarden Euro für Gesundheit

(8.5.08) )Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, beliefen sich die Ausgaben für Gesundheit im Jahr 2006 auf insgesamt 245,0 Milliarden Euro. Dies war ein Anstieg um 5,7 Milliarden Euro oder 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit entsprachen die Ausgaben 10,6% des Bruttoinlandsproduktes oder gut 2 970 Euro je Einwohner (2005: 2 900 Euro).
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06. Mai 2008

Ausübung der Heilkunde muss in ärztlicher Hand bleiben

(6.5.08) Die Ausübung heilkundlicher Tätigkeiten muss auch zukünftig in der Hand und Verantwortung der Ärzte bleiben. Hierauf weist die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) in einer aktuellen Stellungnahme hin.
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06. Mai 2008

Übergewicht: Eltern unterschätzen Risiko

(6.5.08) Eltern unterschätzen das Problem Übergewicht bei Kindern und sind für Präventionsprogramme nicht leicht zugänglich. Nach Ansicht von Experten werden diese gerade von denjenigen nicht in Anspruch genommen, die dies am dringendsten nötig hätten. Welche Faktoren hierbei eine Rolle spielen, steht im Mittelpunkt der von den Uni-Wissenschaftlern durchgeführten Untersuchung.
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21. April 2008

Forderung: Verbot von Piercing bei Minderjährigen

(21.4.08) Deutsche Kinderärzte fordern ein Verbot von Piercing und Tätowierungen bei Minderjährigen. Der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland, Wolfram Hartmann, äußerte sich alarmiert über die wachsende Zahl solcher Eingriffe sogar schon bei Kindern unter zehn Jahren. Besonders problematisch seien Piercings in dubiosen, nicht vom Gesundheitsdienst überwachten Studios. „Die Infektionsgefahr ist groß, Dauerschäden nicht selten“, warnte Hartmann. Immer wieder komme es zu Entzündungen und Verletzungen. Zunehmend kämen auch Eltern in die Praxen mit der Bitte, Tätowierungen ihrer Kinder rückgängig zu machen.
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21. April 2008

Winter-Hautschutz: Männer sind „Creme-Muffel“

Beim Hautschutz im Winter sind Männer nachlässig. Nur jeder Vierte (24 Prozent) schützt sich bei eisiger Kälte täglich mit einer Creme. Bei den Frauen sind es dagegen 85 Prozent. Das hat jetzt eine repräsentative Umfrage für das Magazin „Young Look“ der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ergeben.
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21. April 2008

Frauen sind konsequenter

(21.4.08) Ob eine Ärztin oder ein Arzt sich um die Behandlung eines Diabetikers bemüht, macht in mancherlei Hinsicht einen deutlichen Unterschied. Dies zeigt eine Studie der Medizinischen Klinik II der Universität Köln an mehr als 50.000 Patientinnen und Patienten. Ob Blutzucker, Blutfette oder Blutdruck - die Behandlungsziele werden bei der Volkskrankheit Diabetes durch Leitlinien vorgegeben, an denen sich Ärzte und Patienten orientieren sollen. Und diese Leitlinien werden durch Ärztinnen konsequenter umgesetzt als durch ihre männlichen Berufskollegen.
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04. April 2008

See-Krankenkasse und Knappschaft haben sich zusammengeschlossen

(4.4.2008) Die See-Krankenkasse in Hamburg und die Knappschaft in Bochum haben sich zum Jahresbeginn zu einer Krankenkasse zusammengeschlossen. Deswegen ändern sich ab dem 1. April 2008 die Zuständigkeiten der Abrechnung. Für alle Rechnungen ab 1. April 2008 sind nur noch die knappschaftlichen Abrechnungsstellen zuständig. Die Anschriften der Abrechnungsstellen findet man unter "www.knappschaft.de" unter dem Link "Information für Leistungserbringer".
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04. April 2008

„Geprüfter Fußtherapeut“ untersagt

(4. 4. 08) Der Handwerkskammer Düsseldorf wurde vom Nordrhein-Westfälischen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales untersagt, ihre Fortbildungsprüfung mit dem Abschluss „Geprüfte Fußtherapeutin/ Geprüfter Fußtherapeut“ weiter durchzuführen. Dieser wird seit April 2007 von der Kammer angeboten.
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01. April 2008

Einigung bei eGK-Finanzierung

(1.4.2008) Die Einführung von neuen Kartenterminals für die elektronische Gesundheitskarte (eGK) wird für Ärzte kostenneutral erfolgen. Die Arztpraxen erhalten eine Pauschale, die die entstehenden Kosten decken soll. Wie und ob Podologen, Orthopädieschuhmacher und andere Leistungserbringer finanziell unterstützt werden, ist noch völlig offen.
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28. März 2008

Zeitplan für umstrittenen Gesundheitsfonds in Gefahr?

(28.3.2008) Der pünktliche Start des Gesundheitsfonds am 1. Januar 2009 wird immer unwahrscheinlicher. Nach Informationen des „Handelsblatts“ vom Donnerstag hat bereits am Dienstagabend der wissenschaftliche Beirat beim Bundesversicherungsamt (BVA) geschlossen seinen Rücktritt erklärt.

Der Rücktritt ist deshalb brisant, weil der Beirat das BVA eigentlich bei der Erarbeitung eines neuen, am unterschiedlichen Krankheitsrisiko der Versicherten orientierten Finanzausgleichs zwischen den Krankenkassen unterstützen sollte, schreibt das Blatt. Ohne diesen „morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich“, kurz Morbi-RSA , aber könne der Gesundheitsfonds nicht starten.

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17. März 2008

Warnhinweis bei Wundbehandlung

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte und auch der Hersteller, die Schülke & Mayr GmbH, haben am 19. Februar 2008 Warnhinweise für die Wundbehandlung mit Octenisept (Octenidindihydrochlorid, Phenoxyethanol) herausgegeben. Bei der antiseptischen Behandlung von Stichverletzungen im Handbereich wurden vereinzelt massive Schwellungen und Gewebsnekrosen beobachtet.
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