11. Mai 2009

BGW warnt vor Etikettenschwindel

Mehrere Kleinbetriebe in verschiedenen Regionen Deutschlands haben in den vergangenen Tagen Verkaufsanrufe erhalten, in denen sich die Anrufer fälschlicherweise als Mitarbeiter der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtpflege (BGW) ausgaben. Das Muster in den der BGW gemeldeten Fällen: Der Anrufer meldet sich unter dem Namen BGW und erfragt Daten zum Betrieb. Dann bietet er kostenpflichtig Produkte wie etwa Ersatzpäckchen für den Verbandkasten oder Verbandbücher an. Parallel dazu hat die BGW von einem anderen Fall erfahren: In einem Betrieb in Baden-Württemberg habe sich ein als BGW-Mitarbeiter angekündigter Besucher vor Ort als Vertreter einer privatwirtschaftlichen Versicherung auf Kundensuche entpuppt.
mehr ...
11. Mai 2009

Diabetes wird zum volkswirtschaftlichen Problem

In Deutschland leiden mehr als zehn Millionen Menschen an Diabetes. Die Krankheit werde damit zunehmend zum „dramatischen volkswirtschaftlichen Problem“, sagte Reinhart Hoffmann von der Deutschen Diabetes-Stiftung im Vorfeld des 18. Diabetes-Marktes am 23. Mai in Leipzig. Die Dunkelziffer sei wesentlich höher. Für die Behandlung der Diabetiker würden heute bereits jährlich 30 Milliarden Euro ausgegeben. Wegen der rasant steigenden Zahl von Betroffenen werden die Behandlungskosten Schätzungen zufolge im Jahr 2025 bei etwa 240 Milliarden Euro liegen, die heute die Gesamtkosten des Gesundheitssystems ausmachten.
mehr ...
08. Mai 2009

Enge macht Füße krank

Die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen weist darauf hin, dass zu enge Schuhe zu Fußerkrankungen führen können. Relativ weit verbreitet ist eine Beule an der Großzehe, der medizinische Fachausdruck dafür lautet "Hallux valgus". Dann ist es oft nur mit Hilfe einer Operation möglich, die Fehlstellung der Großzehe zu korrigieren. An jedem Tag werden in Hessen nach Angaben der TK im Schnitt neun Frauen mit Hallux valgus im Krankenhaus behandelt, dagegen nur ein Mann. Jedes Jahr müssen im Land 100 Mädchen und junge Frauen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren mit ei-nem Hallux valgus in die Klinik.
mehr ...
08. Mai 2009

Zahnfleisch kontrollieren lassen

Die Deutsche Parodontose Hilfe rät Zuckerkranken, dreimal pro Jahr Zähne und Zahnfleisch untersuchen zu lassen. Denn sie haben aufgrund ihres Diabetes ein dreimal so hohes Risiko wie Stoffwechselgesunde, an einer Parodontitis zu erkranken. Die Zahnfleischentzündung wiederum begünstige Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus an Herz, Nieren, Augen und Nerven, weil sich durch die Parodontitis die Blutzuckerwerte verschlechtern.
mehr ...
08. Mai 2009

Diabetes-Schulung für Migranten

Nur 15 Prozent der zuckerkranken Migranten weiß, was Diabetes ist. Das belegt eine Anfang Mai veröffentlichte Studie mit türkischstämmigen Patienten. Mediziner haben deshalb spezielle Diabetes-Schulungen für Migranten gefordert. In Deutschland gibt es etwa eine Million Migranten mit Diabetes. Vielen Betroffenen fällt es den Angaben zufolge schwer, selbst einfache Zusammenhänge zwischen dem Hormon Insulin und Blutzucker zu beschreiben.
mehr ...
28. April 2009

Hilfsmittel weiterhin erstattungsfähig

(28. 04. 2009) Der Bundesverband für Medizintechnologie (BVMed) hat darauf hingewiesen, dass Medizinprodukte wie Verbandmittel, Hilfsmittel oder Implantate nach wie vor erstattungsfähig sind. Am 31. März hatte der Gemeinsame Bundesausschuss eine Neufassung der Arzneimittelrichtlinie veröffentlicht. Sie enthielt eine Anlage über arzneimittelähnliche Medizinprodukte, die zu Lasten der GKV verordnungsfähig sind. Der BVMed stellte nun klar, dass es sich dabei nicht um eine generelle Liste erstattungsfähiger Medizinprodukte handelt. Verbandmittel, Hilfsmittel oder Implantate seien nach wie vor uneingeschränkt erstattungsfähig.
mehr ...
28. April 2009

Ärztemangel trotz steigender Arztzahlen

(28. 04. 2009) Die Bundesärztekammer hat gefordert, die Rahmenbedingungen für die ärztliche Berufsausübung wieder attraktiver zu gestalten. Trotz steigender Arztzahlen seien freie Arztsitze und unbesetzte Stellen in Krankenhäusern Realität.
mehr ...
14. April 2009

Hepatitis C kann als Berufskrankheit anerkannt werde

(14. 4. 09) Für Krankenschwestern und andere Berufstätige mit erhöhtem Infektionsrisiko ist Hepatitis C grundsätzlich als Berufskrankheit anzuerkennen. Das entschied vor Ostern das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel im Fall einer Krankenschwester aus München (Az: B 2 U 30/07 R). Nach einem weiteren Urteil müssen andere Arbeitnehmer dagegen nachweisen, dass sie sich tatsächlich bei der Arbeit infiziert haben (B 2 U 29/07 R).
mehr ...
01. April 2009

Kaufmännische Krankenkasse fusioniert mit BKK Allianz

(1.4.2009) Mehr als zwei Millionen Versicherten wird die KKH Allianz nach der Fusion besitzen. Die neue Kasse soll am 2. April durch Fusion der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) und der BKK Allianz entstehen. Durch den Zusammenschluss solle sich die Qualität der Gesundheitsversorgung verbessern. So erhielten die Kunden der KKH-Allianz zum Beispiel Sonderkonditionen für die Zusatzversicherungen der Allianz Privaten und könnten bei vielen Tarifen die sonst übliche allgemeine Wartezeit von drei Monaten umgehen. Gemeinsame Verträge mit dem Kooperationspartner sollen zudem die Marktmacht der KKH Allianz gegenüber Ärzten, Krankenhäusern und Pharmaunternehmen deutlich stärken.
mehr ...
30. März 2009

Risiko von Pilzinfektionen durch künstliche Fingernägel

(30.3.09) Das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) warnt vor künstlichen Fingernägeln: Sie erhöhten das Risiko von Pilzinfektionen. Insbesondere bei deren Ablösen könne es zu Infektionen und zu Veränderungen an den natürlichen Nägeln kommen. Die Sporen könnten auch leicht auf Dritte übertragen werden. Daher rät das DGK den in der Pflege und Gastronomie Tätigen, auf künstliche Nägel zu verzichten. Neben der Infektionsgefahr sieht das DGK noch einen weiteren Nachteil künstlicher Nägel: An natürlichen Nägeln ließen sich eine Reihe von Stoffwechselkrankheiten und Mangelerscheinungen erkennen. Werden sie mit einem künstlichen Nagel überzogen, könnten Erkrankungen länger unerkannt bleiben und sich weiter ausbreiten. Wer trotzdem nicht auf die Kunstnägel verzichten will, sollte zumindest sicher sein, dass in dem Nagelstudio auf Hygiene großer Wert gelegt wird.
mehr ...
30. März 2009

Physiotherapeuten: Berufsausübung auch ohne ärztliche Verordnung

(30.3.09) Physiotherapeuten bedürfen auch für selbstständige Behandlungen in ihrem Berufsfeld keiner ärztlichen Verordnung, stellt der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in einem Urteil vom 19. März 2009 fest (Az.: 9 S 1413/08). „Dies ist der Durchbruch“, erklärt Ulrike Steinecke, Vorsitzende des Zentralverbandes der Physiotherapeuten (ZVK). Endlich werde die Qualität der Berufsausbildung der Physiotherapeuten und ihres therapeutischen Handelns anerkannt.
mehr ...
30. März 2009

"Wir gegen Viren" - Richtiges Händewaschen schützt

(30.3.09) Um den Infektionsschutz im Alltag zu verbessern, starten das Robert Koch-Institut (RKI) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit die Aktion „Wir gegen Viren“. Denn Viren sind überall, wo Menschen sind. Sie können beispielsweise beim Husten, Niesen oder Sprechen ausgestoßen und eingeatmet werden oder an den Händen haften und weitergegeben werden. Erkältungen, Magen-Darm-Infekte, aber auch lebensgefährliche Erkrankungen (wie z.B. Grippe) können durch Viren verursacht werden.
mehr ...
26. März 2009

Neue EU-Vorschriften für Kosmetika: Erhöhter Verbraucherschutz

(26.03.2009)  Das Europäische Parlament hat die neue Kosmetik-Verordnung verabschiedet. Mit der Aktualisierung der EU-Kosmetikbestimmungen werden rechtliche Unklarheiten und Widersprüche beseitigt und die Sicherheit von Kosmetika erhöht. Nanomaterialien sind in Kosmetika nur dann gestattet, wenn die Verwendung dieser Partikel sicher ist. Zudem haben die Abgeordneten durchgesetzt, dass die Verwendung von Nanomaterialien deutlich gekennzeichnet wird.
mehr ...
24. März 2009

Krankenschwester übernimmt Arzt-Tätigkeiten

(24.12.09)Künftig können Krankenschwestern bundesweit in Regionen mit Medizinermangel bestimmte ärztliche Tätigkeiten ausführen. Nach monatelangen Verhandlungen haben sich der Spitzenverband der Krankenkassen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung auf die Aufnahme des AGnES-Konzeptes in die Regelversorgung verständigt.
mehr ...

Kostenlose Newsletteranmeldung

captcha 

Nach oben ⇑