02. Juli 2009

"Praxisgebühr" ist rechtmäßig

Das Bundessozialgericht hat am 25. Juni 2009 entschieden, dass die häufig als "Praxis­gebühr" bezeichnete vierteljährliche Zuzahlung von 10 Euro für den Arztbesuch nicht verfassungswidrig ist.
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05. Juni 2009

KKH Allianz schließt Versorgungsvertrag mit Fußnetz München

Die KKH-Allianz hat mit dem Verein Fußnetz München einen Versorgungsvertrag abgeschlossen. Das Fußnetz München bietet ein vernetztes Behandlungskonzept an, bei dem Diabetologen, Angiologen, Radiologen, Fuß-, Gefäß- und plastische Chirurgen, Orthopäden, Orthopädieschuhmacher und -techniker sowie Podologen und Pflegedienste Hand in Hand arbeiten.
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04. Juni 2009

Neue Rabattverträge können Zuzahlungen verändern

Neue Rabattverträge können die Höhe der gesetzlichen Zuzahlungen, die Patienten bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln leisten müssen, erheblich beeinflussen. So kann es sein, dass die Apotheke bisher ein zuzahlungsbefreites Medikament für den Patienten auswählen durfte, aber jetzt ein Rabattarzneimittel mit Zuzahlungspflicht abgeben muss. Darauf macht der Deutsche Apothekerverband (DAV) angesichts der zum 1. Juni 2009 in Kraft tretenden AOK-Rabattverträge aufmerksam, in deren Folge Millionen AOK-Versicherte innerhalb kürzester Zeit auf neue Präparate umgestellt werden müssen.
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02. Juni 2009

GBE-Heft „Venenerkrankungen der Beine“

Neun von zehn Erwachsenen haben zumindest leichte Veränderungen der Beinvenen, meist so genannte Besenreiser. Mit steigendem Alter nehmen Häufigkeit und Schweregrad der Venenleiden zu. Das neue Heft der Gesundheitsberichterstattung (GBE), „Venenerkrankungen der Beine“, beschreibt Entstehungsursachen und Risikofaktoren, Prävention und Behandlung, Verbreitung und Versorgung sowie Kostenaspekte.
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29. Mai 2009

Akademisierung von Medizinberufen: Geteiltes Echo

Der Vorstoß des Bundesrates, die Ausbildung in verschiedenen Medizinberufen außer an staatlich anerkannten Fachschulen auch an Hochschulen zu ermöglichen, rief ein geteiltes Echo hervor. Das wurde am Montagnachmittag bei der öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses zu einem von der Länderkammer vorgelegter Gesetzentwurf deutlich. Der Entwurf sieht erweiterte Möglichkeiten bei der Berufsausbildung von Hebammen, Logopäden, Physio- und Ergotherapeuten vor.
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29. Mai 2009

Von Prozent auf Millimol pro Mol

Diabetiker müssen sich auf eine neue Maßeinheit einstellen, wenn ihr HbA1c-Wert bestimmt wird. Dieser Wert gibt Auskunft darüber, wie gut der Blutzuckerspiegel über die letzten acht bis zwölf Wochen eingestellt war. Bislang wurde der HbA1c in Prozent angegeben: Ein Wert von 6,5 und niedrigen galt als gut, 8,5 Prozent und mehr als schlecht. Künftig wird der HbA1c in Millimol pro Mol (mmol/mol) angegeben - Messwerte zwischen 20 und 42 mmol/mol stehen dann für einen normalen, gesunden Blutzuckerspiegel. Verbindlich umgestellt wird am 31. März 2010, bis dahin gelten Prozent- und Millimol-Werte nebeneinander. Der Grund für diese Umstellung ist die Angleichung an internationale Standards, um einen Austausch zwischen den Labors international zu vereinfachen. Wer seinen HbA1c-Wert in der neuen Maßeinheit ermitteln will, muss von seinem Prozentwert 2,19 abziehen und das Ergebnis mit 10,929 multiplizieren.
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27. Mai 2009

KBV stellt "MVZ-Survey 2008" vor

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat am 25. Mai Ergebnisse der Studie „MVZ Survey 2008 - Die Strategische Positionierung Medizinischer Versorgungszentren“ in Berlin vorgestellt. Ihrzufolge haben sich Medizinische Versorgungszentren (MVZ) als Versorgungsform weiter etabliert.
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14. Mai 2009

Immer mehr Kinder erkranken an Diabetes

Übergewicht und Bewegungsmangel führen in Deutschland zu einer wachsenden Anzahl von Jugendlichen mit Diabetes Typ II. Darauf hat die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) im Vorfeld ihrer 44. Jahrestagung vom 20. bis 23. Mai in Leipzig hingewiesen.
Zurzeit treten laut DDG in Deutschland rund 200 Neuerkrankungen jährlich auf.
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11. Mai 2009

BGW warnt vor Etikettenschwindel

Mehrere Kleinbetriebe in verschiedenen Regionen Deutschlands haben in den vergangenen Tagen Verkaufsanrufe erhalten, in denen sich die Anrufer fälschlicherweise als Mitarbeiter der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtpflege (BGW) ausgaben. Das Muster in den der BGW gemeldeten Fällen: Der Anrufer meldet sich unter dem Namen BGW und erfragt Daten zum Betrieb. Dann bietet er kostenpflichtig Produkte wie etwa Ersatzpäckchen für den Verbandkasten oder Verbandbücher an. Parallel dazu hat die BGW von einem anderen Fall erfahren: In einem Betrieb in Baden-Württemberg habe sich ein als BGW-Mitarbeiter angekündigter Besucher vor Ort als Vertreter einer privatwirtschaftlichen Versicherung auf Kundensuche entpuppt.
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11. Mai 2009

Diabetes wird zum volkswirtschaftlichen Problem

In Deutschland leiden mehr als zehn Millionen Menschen an Diabetes. Die Krankheit werde damit zunehmend zum „dramatischen volkswirtschaftlichen Problem“, sagte Reinhart Hoffmann von der Deutschen Diabetes-Stiftung im Vorfeld des 18. Diabetes-Marktes am 23. Mai in Leipzig. Die Dunkelziffer sei wesentlich höher. Für die Behandlung der Diabetiker würden heute bereits jährlich 30 Milliarden Euro ausgegeben. Wegen der rasant steigenden Zahl von Betroffenen werden die Behandlungskosten Schätzungen zufolge im Jahr 2025 bei etwa 240 Milliarden Euro liegen, die heute die Gesamtkosten des Gesundheitssystems ausmachten.
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08. Mai 2009

Enge macht Füße krank

Die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen weist darauf hin, dass zu enge Schuhe zu Fußerkrankungen führen können. Relativ weit verbreitet ist eine Beule an der Großzehe, der medizinische Fachausdruck dafür lautet "Hallux valgus". Dann ist es oft nur mit Hilfe einer Operation möglich, die Fehlstellung der Großzehe zu korrigieren. An jedem Tag werden in Hessen nach Angaben der TK im Schnitt neun Frauen mit Hallux valgus im Krankenhaus behandelt, dagegen nur ein Mann. Jedes Jahr müssen im Land 100 Mädchen und junge Frauen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren mit ei-nem Hallux valgus in die Klinik.
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08. Mai 2009

Zahnfleisch kontrollieren lassen

Die Deutsche Parodontose Hilfe rät Zuckerkranken, dreimal pro Jahr Zähne und Zahnfleisch untersuchen zu lassen. Denn sie haben aufgrund ihres Diabetes ein dreimal so hohes Risiko wie Stoffwechselgesunde, an einer Parodontitis zu erkranken. Die Zahnfleischentzündung wiederum begünstige Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus an Herz, Nieren, Augen und Nerven, weil sich durch die Parodontitis die Blutzuckerwerte verschlechtern.
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08. Mai 2009

Diabetes-Schulung für Migranten

Nur 15 Prozent der zuckerkranken Migranten weiß, was Diabetes ist. Das belegt eine Anfang Mai veröffentlichte Studie mit türkischstämmigen Patienten. Mediziner haben deshalb spezielle Diabetes-Schulungen für Migranten gefordert. In Deutschland gibt es etwa eine Million Migranten mit Diabetes. Vielen Betroffenen fällt es den Angaben zufolge schwer, selbst einfache Zusammenhänge zwischen dem Hormon Insulin und Blutzucker zu beschreiben.
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28. April 2009

Hilfsmittel weiterhin erstattungsfähig

(28. 04. 2009) Der Bundesverband für Medizintechnologie (BVMed) hat darauf hingewiesen, dass Medizinprodukte wie Verbandmittel, Hilfsmittel oder Implantate nach wie vor erstattungsfähig sind. Am 31. März hatte der Gemeinsame Bundesausschuss eine Neufassung der Arzneimittelrichtlinie veröffentlicht. Sie enthielt eine Anlage über arzneimittelähnliche Medizinprodukte, die zu Lasten der GKV verordnungsfähig sind. Der BVMed stellte nun klar, dass es sich dabei nicht um eine generelle Liste erstattungsfähiger Medizinprodukte handelt. Verbandmittel, Hilfsmittel oder Implantate seien nach wie vor uneingeschränkt erstattungsfähig.
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