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03. September 2009

Milliardenüberschuss bei Krankenkassen

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im ersten Halbjahr nach dem Start des Gesundheitsfonds einen Überschuss von über einer Milliarde Euro erwirtschaftet. Die positive Entwicklung aus dem ersten Quartal mit einem Plus von einer Milliarde Euro habe sich im zweiten Quartal fortgesetzt, sagte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) am Mittwoch vor Journalisten in Berlin. Auch im zweiten Quartal seien somit die vielfach prognostizierten Einbrüche bei den Einnahmen der Kassen nicht eingetreten.
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03. September 2009

Neue Regelungen zu Patientenverfügung

Am 1. September ist die gesetzliche Regelung zur Wirksamkeit und Reichweite von Patientenverfügungen in Kraft getreten. Patientenverfügungen erläutern dem Arzt den Willen des Patienten, der sich zur seiner medizinischen Behandlung nicht mehr selbst äußern kann. Damit sind die Voraussetzungen von Patientenverfügungen und ihre Bindungswirkung im Gesetz bestimmt. „So stellen wir sicher, dass die Menschen in jeder Phase ihres Lebens selbst entscheiden können, ob und wie sie behandelt werden möchten. Zugleich gewährleisten wir, dass bei Missbrauchsgefahr oder Zweifeln über den Patientenwillen das Gericht als neutrale Instanz entscheidet“, sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD). Die neue Regelung begrüßte auch die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD): „Ich bin sehr froh, dass nun endlich Rechtssicherheit besteht“, so Schmidt. Im Gegensatz dazu wies Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, die Stärkung der Patientenrechte als unnötig zurück.
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19. August 2009

Hautschutz- und Händehygieneplan für die Podologiepraxis

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat sein Angebot erweitert. Jetzt sind für eine Reihe von Berufen Hautschutz- und Händehygienepläne erhältlich.

Der Hautschutz- und Händehygieneplan für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Podologie und Fußpflege ist speziell auf die Anforderungen dieser Berufsbilder zugeschnitten. Er enthält wichtige Tipps zu den Themen Hautschutz, Handschuhe, Hände waschen und pflegen. Hier geht’s zum Download.

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19. August 2009

Umsatzsteuerbefreiung von heil- und pflegeberuflichen Leistungen

Mit zwei Schreiben vom 26. Juni 2009 (IV B 9 - S 7170/08/10009) sowie vom 20. Juli 2009 (IV B 9 - S 7172/09/10002) hat das Bundesfinanzministerium (BMF) ausführlich zur Steuerbefreiung medizinischer Behandlungen sowie Betreuungs- und Pflegeleistungen Stellung genommen. Die Steuerbefreiungsvorschrift des § 4 Nr. 14 und Nr. 16 des Umsatzsteuergesetzes wurde durch das Jahressteuergesetz 2009 neu gefasst.

In seinem Schreiben vom 26. Juni 2009 erläutert das BMF unter anderem die Steuerbefreiung von Heilbehandlungen im Bereich der Humanmedizin sowie von Krankenhausbehandlungen. Mit Schreiben vom 20. Juli 2009 erläutert das BMF die Steuerbefreiung von Betreuungs- und Pflegeleistungen, die gegenüber hilfsbedürftigen Personen erbracht werden.

Die beiden Einführungsschreiben gibt es hier zum downloaden.

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19. August 2009

Ältere Haut braucht mehr Sonnenschutz

Ältere Haut ist besonders sonnenempfindlich, daher sollen Senioren den gleiche Sonnenschutz wie Kinder anwenden, rät das Deutsche Grüne Kreuz (DGK). Im Alter verlangsame sich die Zellteilung, die Haut werde dadurch trockener und sensibler. Sie benötige folglich mehr Zeit, um sich von Sonnenschäden zu erholen. Hinzu komme, dass ältere Menschen oft schon Spätfolgen von früheren Sonnenschäden haben. Denn die Haut merke sich jeden Sonnenbrand, es könne aber bis zu 40 Jahre dauern, ehe die Schäden offensichtlich werden. So sind Lichtwarzen, Altersflecken oder eine starke Pigmentierung der Haut keine normalen Alterserscheinungen, sondern Spätfolgen der Sonneneinstrahlung. Hautärzte schätzen, dass die Anzahl der älteren Menschen, die an einem hellen Hautkrebs erkranken, zunehmen wird. Derzeit würden jährlich bis zu 200.000 Neuerkrankungen registriert. Gerade im Alter sollte daher auf verdächtige Hautveränderungen wie Rötungen, schuppige Stellen und Krusten geachtet werden, die unbedingt ein Hautarzt ansehen sollte.
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18. August 2009

Weiterbildungsstipendien für junge Podologen

Ein Programm für die Begabtenförderung in den Gesundheitsfachberufen bietet das Begabtenförderungswerk berufliche Bildung gGmbH (SBB) an. Dabei werden Stipendien für engagierte Nachwuchskräfte zur Verfügung gestellt – finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
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11. August 2009

Versicherte wollen aktive Krankenkassen

Viele Versicherte wünschen sich, dass die Krankenkassen aktiv Beratung und Unterstützung anbieten und Aufgaben im Versorgungsmanagement übernehmen.  Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen, bundesweit repräsentativen Befragung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) unter 3000 gesetzlich Krankenversicherten.
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28. Juli 2009

Vertrag mit landwirtschaftlicher Krankenkasse

Um den Versicherten der landwirtschaftlichen Krankenkassen bundesweit eine qualitätsgesicherte, dem allgemeinen Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechende Versorgung mit podologischen Leistungen anbieten zu können, hat der Spitzenverband landwirtschaftlichen Sozialversicherung zum 1. August 2009 mit den beiden größten Berufsverbänden, dem Zentralverband der Podologen und Fußpfleger Deutschlands (ZFD) e. V. und dem Verband Deutscher Podologen (VDP) e. V., einen entsprechenden Vertrag geschlossen. Die landwirtschaftlichen Krankenkassen informieren über entsprechende Therapeuten in der Nähe. Die podologischen Leistungen werden direkt mit der landwirtschaftlichen Krankenkasse abgerechnet, so dass außer der gesetzlichen Zuzahlung keine weiteren Kosten entstehen.
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28. Juli 2009

Gefahrgutregeln: Neue Vorschriften

Die Deutsche Post AG ändert zum 1. August ihre Regelungen für die Beförderung von ansteckungsgefährlichen Stoffen und medizinischem Untersuchungsgut. Dies wurde unter anderem notwendig, weil innerdeutsche Briefe in Zukunft nicht mehr auf dem Luftweg transportiert werden. In Zukunft können bestimmte Proben beispielsweise auch als Päckchen verschickt werden, bestimmte Beschriftungsvorgaben entfallen. Weitere Infos hier.
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27. Juli 2009

Selbstständige müssen Krankengeld neu regeln

In Deutschland müssen zum Monatswechsel alle freiwillig versicherte Selbstständige ihre finanzielle Absicherung im Krankheitsfall neu regeln. Auf die veränderte Rechtslage ab dem 1. August 2009 weist die DAK hin. „Die betroffenen Versicherten müssen sich entscheiden, ob sie jetzt die wieder mögliche Rückkehr zum gesetzlichen Anspruch nutzen, einen Wahltarif abschließen oder eine Kombination wählen“, erklärt DAK-Sprecher Jörg Bodanowitz. „Wer nichts macht, verliert seinen bisherigen Krankengeld-Anspruch und hat dann gar keine Absicherung, da alle alten Verträge kraft Gesetzes zum 31. Juli 2009 enden.“ Von der Neuregelung sind bundesweit rund 1,2 Millionen gesetzlich versicherte Selbstständige betroffen.
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27. Juli 2009

Thrombosen bei Flugreisen unwahrscheinlich

Die Gefahr, während einer langen Flugreise eine tiefe Venenthrombose zu entwickeln, wird häufig überschätzt. Darauf verweist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Sie sei für gesunde Flugreisende sehr gering. Immer wieder wird laut IQWiG zur Reisezeit berichtet, dass Langstreckenflüge das Risiko für eine tiefe Venenthrombose erhöhen. Deshalb hat das Institut nach eigenen Angaben Forschungsergebnisse zu tiefen Venenthrombosen und Flugreisen zusammengefasst, die die Erfahrungen von Millionen Flugreisenden berücksichtigen. Dabei habe sich gezeigt, dass lediglich ungefähr zwei bis fünf von 10.000 Menschen nach einem Langstreckenflug von mehr als sechs bis acht Stunden eine tiefe Venenthrombose mit Symptomen entwickeln (höchstens 0,05 Prozent).
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23. Juli 2009

Schutz vor Infektionen

Arbeitnehmer im Gesundheitswesen sollen besser vor Infektionen durch Schnittverletzungen geschützt werden. Darauf haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaften im Rahmen einer EU-weiten Sozialpartnerübereinkunft geeinigt. Alljährlich ereignen sich über eine Million Fälle von Stichverletzungen durch Nadeln und andere scharfe medizinische Instrumente. „Schlimmstenfalls führen Verletzungen durch scharfe medizinische Instrumente zu Infektionen und Erkrankungen wie viraler Hepatitis oder AIDS. Dadurch entstehen unseren Gesundheitssystemen und der Gesellschaft insgesamt hohe Kosten“, erklärte Vladimír Špidla, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit.
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23. Juli 2009

Zusammenhang zwischen Adipositas und Diabetes

In einer Studie der australischen Monash University wurde ein entscheidender Zusammenhang zwischen Fettleibigkeit und der Entstehung von Typ-2-Diabetes nachgewiesen. Die Entdeckung könnte zur Entwicklung eines Medikaments zur Vorbeugung dieser Erkrankung führen.
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22. Juli 2009

Diabetiker profitieren von Chronikerprogrammen

Disease-Management-Programme (DMP) der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) verbessern die Versorgungsqualität bei Typ-II-Diabetikern. Das ist das Ergebnis einer jetzt veröffentlichtet Studie des Instituts für Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen (IGM) am Helmholtz Zentrum München.
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