Startschuss für das "Nationale Aktionsbündnis Wiederbelebung"

Zu Beginn der "Woche der Wiederbelebung" haben Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und die Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Dr. Heidrun Thaiss, in Berlin den Startschuss für das "Nationale Aktionsbündnis Wiederbelebung" (NAWIB) und die gemeinsame Informationskampagne gegeben. Zahlreiche Prominente sowie Expertinnen und Experten unterstützen die gemeinsame Aktion.

In Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe setzt sich das "Nationale Aktionsbündnis Wiederbelebung" dafür ein, das Wissen über Laienreanimation in Deutschland zu erhöhen und zu zeigen: Wiederbelebung ist ganz einfach, jeder kann Leben retten.

Wichtig ist, überhaupt zu handeln. Im Ernstfall genügen wenige Schritte: Prüfen. Rufen. Drücken. Mit bundesweiten Aktionen und einer Informationskampagne soll auf diese Botschaft aufmerksam gemacht werden.

Weitere Informationen finden gibt es Sie unter www.wiederbelebung.de

 Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Über 50.000 Menschen in Deutschland erleiden pro Jahr einen Herz-Kreislauf-Stillstand zu Hause, am Arbeitsplatz oder im öffentlichen Raum. Nur jeder zehnte Betroffene überlebt diesen Vorfall. Häufig sind Menschen in der Nähe, die eingreifen könnten. Doch leider trauen sich noch zu wenige Beobachter, in einer solchen Situation zu helfen. Denn viele wissen gar nicht: Im Ernstfall zählt jede Sekunde.

Wenn sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen wird, können sich die Überlebenschancen bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand verdoppeln bis verdreifachen. Deshalb wollen wir gemeinsam mit dem ‚Nationalen Aktionsbündnis Wiederbelebung‘ und einer bundesweiten Kampagne zeigen: Wiederbelebung ist einfacher, als viele denken. Jeder von uns kann zum Lebensretter werden."

 Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: "Die Veran-staltung anlässlich der ‚Woche der Wiederbelebung‘ soll bundesweit auf das wichtige Thema der Laienreanimation aufmerksam machen. Mit der gleichzeitig gestarteten Informationskampagne wollen wir erreichen, dass alle Bürgerinnen und Bürger die notwendigen Maßnahmen zur Wiederbelebung kennen und sich im Ernstfall trauen, diese auch anzuwenden. Nach dem Motto ‚Prüfen - Rufen - Drücken‘ kann jeder, unabhängig vom Alter, im Notfall handeln. Entscheidend ist, nicht wegzusehen, sondern aktiv zu werden und zu helfen."

 Hinter dem Bündnis stehen zahlreiche Fachgesellschaften und Hilfsorganisationen, die sich für die Stärkung der Laienreanimation einsetzen. Die Gründungsmitglieder sind:

- Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V.

- Berufsverband Deutscher Anästhesisten e.V.

- Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst Deutschland e.V.

- Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V.

- Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V.

- Deutsche Herzstiftung e.V.

- Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V.

- Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V.

- Deutscher Rat für Wiederbelebung e.V.

- Deutsches Rotes Kreuz e.V.

- Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

- Malteser Hilfsdienst e.V.

- Stiftung Deutsche Anästhesiologie e.V.