Gesundheitsausgaben wachsen weiter

Die Ausgaben für die Gesundheit steigen in Deutschland weiter, wie das Statistische Bundesamt Anfang März in Wiesbaden mitteilte.

2014 flossen insgesamt 328 Milliarden Euro in diesen Sektor. Das waren 4,2 Prozent mehr (13,3 Milliarden) mehr als im Jahr davor. 2013 hatte die Steigerungsrate im Gesundheitssektor 4 Prozent betragen.

Auf jeden Einwohner entfielen damit statistisch gesehen 4050 Euro (2013: 3902 Euro). Der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt veränderte sich 2014 jedoch nicht. Mit 11,2 Prozent blieb er konstant.

Fast 60 Prozent der Ausgaben (191,8 Milliarden Euro) zahlte die gesetzliche Krankenversicherung. Das waren 5,6 Prozent mehr als 2013. Der Anteil der Privatpersonen ging leicht auf 13,2 Prozent (2013: 13,5%) zurück. Auch der Anteil der privaten Krankenkassen war mit 8,9 Prozent  (2013: 9,2%) leicht rückläufig.

Fast die Hälfte der Ausgaben (163,5 Milliarden Euro) entfiel auf Güter und Dienstleistungen im ambulanten Bereich. Das waren 5,2 Prozent mehr als 2013. Auf den Bereich Hilfsmittel entfielen rund 18,1 Milliarden Euro.