Teilnehmer für Umfrage gesucht: Männer und Gesundheit

Warum so wenige Männer an Programmen zur Gesundheitsförderung teilnehmen, wird jetzt in einer deutschlandweiten Befragung am Fachbereich Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg untersucht.

Die Befragungsergebnisse sollen dazu dienen, neue, bedürfnisorientierte Programme zu entwickeln, die die jeweiligen Interessen der Männer verschiedenster Altersgruppen berücksichtigen.

 

Ist es tatsächlich so, dass Männer Bewegungs- und Gesundheitsmuffel sind? Oder liegt es vielmehr an den Inhalten der Programme, die als frauenspezifisch oder nicht passfähig wahrgenommen werden? Stimmt es, dass Männer auf ihre Gesundheit keinen Wert legen?
Krankenkassendaten zeigen, dass der Frauenanteil in Gesundheitsförderungsprogrammen, wie zum Beispiel körperliche Aktivität, bei 75 Prozent liegt. Stresspräventionsprogramme werden sogar nur von 19 Prozent der Männer wahrgenommen, obwohl Statistiken verdeutlichen, dass stressbedingte Erkrankungen (wie z. B. Burnout) auch bei Männern stetig zunehmen.

Die anonyme, datenschutzrechtlich abgesicherte Befragung wird in Hamburg in Kooperation mit der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz durchgeführt, damit auch eine Bedarfsanalyse für zukünftige Maßnahmen in der Region erfolgen kann.