KKH deckt Betrugsfälle auf

Die KKH Kaufmännische Krankenkasse hat 2012 Jahr in 629 neuen Fällen gegen Betrüger im Gesundheitswesen ermittelt. Insgesamt hatte die Ermittlungsgruppe zum Jahresende rund 1.400 Betrugsfälle in Bearbeitung. Die Schadensersatzforderungen summierten sich 2012 auf 1,6 Millionen Euro.

 

 

Bei den Fallzahlen rangieren Krankengymnasten/Physiotherapeuten (219 Fälle) deutlich vor der ambulanten Pflege (84), Zahnärzten (50) und Ärzten (43) sowie Apotheken (41). Der Bereich Orthopädische Hilfsmittel/Sanitätshäuser folgt mit 31 Fällen auf Rang 6. Bei der Forderungshöhe je Leistungsbereich liegen Sanitätshäuser mit 106.000 Euro allerdings auf dem dritten Platz. Dabei ist jedoch der Abstand zu Apotheken mit 647.000 Euro und der ambulanten Pflege mit 558.000 Euro groß. Außerdem wird noch eine weitere Position „Orthopädische Hilfsmittel“ mit 23.000 Euro aufgeführt, unter die Orthopädieschumacher fallen.

Die Top Ten

1. Krankengymnasten/Physiotherapeuten (219)
2. Ambulante Pflege (84)
3. Zahnärztliche Leistungen (50)
4. Ärztliche Leistungen (43)
5. Apotheke (41)
6. Orthopädische Hilfsmittel/Sanitätshäuser (31)
7. Fahrkosten (31)
8. Krankenhaus (21)
9. Ergotherapeuten (18)
10. Masseure/med. Badebetriebe (12)