Barmer GEK: Leichter Rückgang bei den Podologieausgaben

Für ihre rund neun Millionen Mitgliedern gab die Barmer GEK im Jahr 2011 rund 8,23 Millionen Euro für podologische Leistungen aus. Das geht aus dem Barmer GEK Heil- und Hilfsmittelreport 2012 hervor. Damit sind in der Podologie die Ausgaben als einziger Leistungsbereich bei den Heilmitteln um gut 1 Prozent leicht gesunken. Es zeigt sich aber ein Zuwachs an Leistungsversicherten von 2010 auf 2011um gut 6 Prozent auf 57808. Der Rückgang der Ausgaben geht daher wohl auf die niedrigeren Ausgaben pro Versichertem mit podologischer Versorgung zurück, was sich mit weniger Rezepten oder Therapieeinheiten erklären lässt. Eine zum Teil deutliche Zunahme der Gesamtausgaben pro 100 Versicherte zeigten sich vor allem in den Bundesländern Hamburg (+15 %) und Bremen (+39 %). Hingegen zeigen Bundesländer wie Sachsen (-15 %) und Thüringen (-11%) einen deutlichen Rückgang der Ausgaben, wenngleich Sachsen immer noch zu den Regionen mit den höchsten Podologieausgaben pro 100 Versicherte gehört.