Ärzte bewerten ihr Hygieneniveau eher als weniger gut

Niedergelassene Ärzte und Zahnärzte nehmen das Thema „saubere Hände“ unterschiedlich wichtig. Das ist das Ergebnis einer Studie der Stiftung Gesundheit. Demnach beurteilten rund 30 Prozent der befragten Mediziner das Hygiene-Niveau in der eigenen Praxis als schlecht oder mittelmäßig, die Bestnote gaben ihrem Hygieneniveau lediglich 15,2 Prozent der Studienteilnehmer. Im oberen Bereich sahen sich insgesamt 70,4 Prozent der Befragten. Ähnliche Werte zeigten sich laut Analyse bei der Händedesinfektion. „Grundsätzlich ist Hygiene für immerhin ein Viertel der ambulanten Praxen von wesentlicher Bedeutung, ein weiteres Drittel hat zumindest gelegentlich damit zu tun“, heißt es dazu in der Studie. Darüber hinaus gaben rund 20 Prozent der Ärzte an, Bedarf an Fortbildung zu haben, mehr als die Hälfte hingegen sieht keinen akuten Handlungsbedarf im Bereich Hygiene. „Auch von den Ärzten, die sich selbst ein schlechtes oder mittleres Hygieneniveau attestieren, waren über 40 Prozent dieser Meinung“, so die Studie.