Wenn Erwachsene in höherem Tempo eine Treppe hinunterlaufen, verfallen sie auch oft in den Galopp. (Foto: Jan-Peter Kasper/FSU)
15. Februar 2018

Sicherer im Galopp

Als Neil Armstrong 1969 auf dem Mond lief, schlenderte er nicht etwa im Spazierschritt zwischen den Kratern umher, sondern er galoppierte vor allem. Mit einem Bein holte er Schwung, mit dem anderen bremst er ab. Auch Kinder etwa im Alter zwischen vier und sechs Jahren können eher galoppieren als rennen. Erwachsene hingegen – wenn sie sich nicht gerade außerhalb der Erde aufhalten – bevorzugen zwar eher eine symmetrische Fortbewegungsart – das heißt, beide Beine wechseln sich ab und übernehmen die gleichen Aufgaben. Wenn sie aber in höherem Tempo eine Treppe hinunterlaufen, verfallen auch sie oft in den Galopp. Welche Vorteile bietet diese eigentlich vertraute und doch irgendwie exotisch anmutende Gangart, dass wir sie ausgerechnet dann verwenden, wenn wir uns nicht ganz sicher auf den Beinen fühlen?

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Theorie der medizinischen Fußbehandlung Band 3 - Podologische Biomechanik
30. Januar 2017 | Biomechanik

Teilaspekte einer Ganganalyse

Zu Beginn der Ganganalyse ist unter anderem die Beurteilung der Körperhaltung des Patienten wichtig, ebenso die Betrachtung des Fußes und des Beines. Bei ungleicher Schulterhöhe ist zwischen strukturellen (z.B. unterschiedlichen Knochenlängen) und funktionellen (z.B. durch Dysbalance der Muskulatur) bedingten Schiefstellungen zu unterscheiden. Der dadurch verlagerte Körperschwerpunkt führt zum Beckenschiefstand und zur Fehlbelastung des Fußes. Nach meinen Einschätzungen sind es hauptsächlich funktionell bedingte Beinlängenunterschiede, welche die asymmetrische Haltung des Körpers verursachen.

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14. Oktober 2016 | Biomechanik

Wenn der Rückfuß schmerzt

Zu den allgemeinen Problemfällen in der Podologischen Praxis zählen neben den schmerzenden Hühneraugen (Clavi) und Nagelveränderungen auch Rückfußbeschwerden. Klaus Grünewald hat sich das Tarsaltunnel-Syndrom (TTS) aus biomechanischer Sicht angesehen.

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14. Oktober 2016 | Biomechanik

Teilaspekte einer Fußuntersuchung

Podologie aus einem anderen Blickwinkel bietet Klaus Grünewald in diesem Artikel. Mit Prävention ließe sich einiges erreichen, so seine Meinung; doch dafür muss man die Ursachen von Beschwerden kennen. Eine Möglichkeit, diese festzustellen, ist die „Biomechanische Fußuntersuchung“.

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13. Oktober 2016 | Biomechanik

Knochenarbeit der Evolution

Warum gehen Menschen aufrecht? Und wie ist es dazu gekommen? Der Blick auf die Evolution der Füße ist zur Rekonstruktion der Evolution des Menschen, aber auch für ein besseres ­Verständnis der Biomechanik von Fuß und Körper hilfreich, meint Nike Breyer und macht den Leser mit einigen ­markanten prähistorischen Funden von Fußspuren und Fußknochen als fossilen Datenträgern bekannt.

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