Wer zu wenig schläft, bekommt irgendwann Probleme. (Foto: gino73_pixelio.de)
15. November 2017 | News-Wissenschaft

Zuwenig Schlaf – was dann?

Neue Forschungsergebnisse der University of Queensland in Australien bestätigen, dass Schlafmangel sich auf unsere Gehirnaktivität auswirkt. Neben Leistungsschwächen und mangelnder Konzentrationsschwierigkeit konnte eine Verbindung zwischen Alzheimer und Schlafmangel nachgewiesen werden.

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13. Oktober 2017 | Alter | Sarkopenie | Mobilität

Altersproblem Muskelabbau wird oft unterschätzt

Ausreichend trainierte Muskulatur ist eine zentrale Voraussetzung für den Erhalt von Gesundheit, Selbstständigkeit und Lebensqualität bis ins hohe Alter. Der Rückgang von Muskelmasse und -funktion, die sogenannte Sarkopenie, führt zu Gebrechlichkeit, Schwäche und Balancestörungen. Stürze und Knochenbrüche können die Folge sein. Dennoch wird der altersbedingte Muskelabbau mit seinen gravierenden Auswirkungen für die Betroffenen immer noch unterschätzt: Darauf hat die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) anlässlich des Internationalen Tages des älteren Menschen am 1. Oktober 2017 hingewießen. Muskelerhalt und -aufbau sei bis ins hohe Alter möglich.

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Vorfuss
Vorfuß-Varus des linken Fußes, Inversion des Vorfußes bei Neutralstellung der Ferse.
25. September 2017 | Krankheitsbilder | Biomechanik

Warum sinkt das untere Sprunggelenk ab?

Die Absenkung des medialen Fußgewölbes (Hyperpronation) kann die Ursache vieler Fußerkrankungen sein. Als eine ihrer Ursachen wird der knöchern bedingte Vorfuß-Varus diskutiert. Eine brasilianische Studie untersuchte, ob zwischen dem Vorfuß-Varus und der Hyperpronation tatsächlich ein Zusammenhang besteht. Klaus Grünewald hat die Studie näher angesehen.

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Manfred Schimmel_pixelio.de
16. August 2017 | Sport | Alter

Demenz: Wie Sport vorbeugt

Dass Sport die Denkleistung im Alter verbessert, haben viele Studien gezeigt. Jetzt haben Forscher der Goethe-Universität in einer der weltweit ersten Studien geklärt, wie Sport sich auf den Gehirnstoffwechsel auswirkt.

Um den derzeitigen Wissensstand zum positiven Einfluss von Bewegung auf das Gehirn zu erweitern, haben Alternsforscher und Sportmediziner an der Goethe-Universität in einer randomisierten kontrollierten Studie die Effekte von regelmäßiger Bewegung auf den Gehirnstoffwechsel und das Gedächtnis von 60 Teilnehmern im Alter zwischen 65 und 85 Jahren untersucht. Das Fazit: Regelmäßiger Sport steigert nicht nur die Fitness, sondern wirkt sich auch positiv auf den Gehirnstoffwechsel aus.

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(Foto: by_Gabi Eder_pixelio.de)
14. Juli 2017 | Krankheitsbilder

Schmerzen in den Beinen können vor Herzinfarkt warnen

Bestimmte Formen von Beinschmerzen können ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko anzeigen. Wachsamkeit ist insbesondere bei Wadenschmerzen geboten, die beim Gehen auftreten und beim Stehenbleiben nachlassen. Gleiches gilt für Schmerzen, die sich beim Hinlegen in der Zehenregion bemerkbar machen, vor allem wenn Aufstehen für Linderung sorgt. „Beide Schmerzformen sind ein typisches Symptom einer Arteriosklerose, bei der es aufgrund von Ablagerungen in den Arterien an unterschiedlichen Stellen des Körpers zu Durchblutungsstörungen kommt“, betont Prof. Dr. med. Eike Sebastian Debus vom Universitären Herzzentrum Hamburg und Beiratsmitglied der Herzstiftung in einem Beitrag unter http://www.herzstiftung.de/schmerzen-in-den-beinen

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(Graphik: (Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL®)
14. Juni 2017 | Krankheitsbilder | Bluthochdruck Frauen

Bluthochdruck bei Frauen häufig unterschätzt

Hypertonie und Herzinfarkt galten früher als typisch männliche Leiden: Der Patient – so das landläufige Bild – hat sich seinen Hochdruck durch beruflichen Stress quasi „erarbeitet“ und ihm dann durch Alkohol und Nikotin noch Vorschub geleistet. Bei Frauen wurde eine Hypertonie oft gar nicht in Erwägung gezogen oder zu spät erkannt. Dabei sind Frauen mit steigendem Alter sogar stärker gefährdet als Männer. Am 15. Mai diskutierten Experten im Rahmen einer Pressekonferenz der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL® – Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention in Berlin, welche besonderen geschlechtsspezifischen Herausforderungen es bei Blutdruckpatienten gibt.

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Osteomalazie führt schnell zu schmerzenden Gelenken
Foto: Barmer
17. Mai 2017 | Krankheitsbilder

Wenn harte Knochen weich werden

Akut führt die Osteomalazie zu Deformierungen und Schmerzen, dabei lässt sie sich in der Regel einfach behandeln beziehungsweise vermeiden. Ursachen, Symptome und Therapie.

Der Begriff Osteoporose (Knochenschwund) ist in der Bevölkerung weitläufig bekannt. Rund um diese Erkrankung gibt es Aufklärung beim Arzt, Vorträge und Selbsthilfegruppen.

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Osteoporose, Diagnostik, Therapie
Foto: Fotolia.de
17. Mai 2017 | Krankheitsbilder

Osteo­porose – eine Krankheit im Wandel der Zeit

Kaum ein orthopädisches Krankheitsbild hat in den letzten Jahren einen derart starken Wandel in ihrem Verständnis erfahren, wie die Osteoporose. Orthopäde Dr. Christian Roggenbuck schildert, welche Wirkungen dies für Diagnostik und Therapie hat.

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Priv.-Doz. Dr. Freerk Baumann auf der Fläche der Onkologische Trainingstherapie (OTT) in der Uniklinik Köln. (Foto: Uniklinik Köln)
18. April 2017

Arbeitsgruppe „Onkologische Bewegungsmedizin“ gegründet

Früher galt für Krebspatienten: möglichst schonen und wenig Belastung. Das ist überholt. Mittlerweile raten Ärzte den Patienten zu körperlicher Aktivität. Um die Wirkung, den Nutzen und die Art des optimalen Trainings wissenschaftlich zu beschreiben, ist an der Uniklinik Köln eine neue Arbeitsgruppe zum Thema „Onkologische Bewegungsmedizin“ eingerichtet worden. Ziel der Arbeitsgruppe ist, den Einfluss von körperlicher Aktivität auf die Entstehung von Krebserkrankungen, den Verlauf von Tumortherapien hinsichtlich medizinischer Nebenwirkungen und den Schutz vor einem Tumorrückfall zu erforschen und Verständnis über die zu Grunde liegenden molekularbiologischen Mechanismen zu gewinnen.

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Birkenpollen lösen - ähnlich den Gräserpollen - besonders häufig allergische Reaktionen aus. (Foto: TUM/ B. Wankerl)
18. April 2017

Stoßlüften ist besser

Jeder Fünfte leidet hierzulande an einer Pollenallergie. Zur Pollensaison stellt sich immer wieder aufs Neue die Frage, wie lüften ohne beeinträchtigt zu werden? Ein Team an der Professur für Ökoklimatologie der Technischen Universität München (TUM) hat Pollenkonzentrationen in Büroräumen systematisch untersucht und daraus praktische Tipps zum Lüften abgeleitet.

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Die Unterbrechung von Fußpflegebehandlungen durch Toilettengänge
Bild: Thommy Weiss/pixelio.de
21. März 2017 | Krankheitsbilder

Unerwünschter Druck

Der Patient „muss“ schon wieder … Die Unterbrechung von Fußpflegebehandlungen durch Toilettengänge können durchaus vorkommen. Und meist ist es allen Beteiligten etwas ­peinlich. Was steckt dahinter und wie geht man damit um? Antworten gibt Ursula Maria Schneider.

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15. März 2017

Wie erhöhen Frauen ihren Schutz vor dem Infarkt?

Der Herzinfarkt wird immer noch mehr als ein „Männerproblem“ angesehen. Frauen sehen sich eher gefährdet durch Krebs. Aber nicht dieser sondern Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind bei Frauen in Deutschland die führende Todesursache. Bei Betrachtung der Herzkrankheiten in der Summe sterben daran mehr Frauen als Männer (2014: 110.915 Frauen gegenüber 97.061 Männern).

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15. März 2017

Angst heilt schlecht

Patienten mit einer Depression oder Angststörung erleiden häufiger Wundkomplikationen nach Operationen. Hierüber berichten Wissenschaftler der University of Manchester im British Journal of Surgery (2017; doi: 10.1002/bjs.10474).

177.000 Patienten, die an der Hüfte, am Knie, an einer Hernie beziehungsweise Eingeweidebruch oder wegen Varizen operiert wurden, konnten die Forscher in ihre Studie einschließen. Sie überprüften, wie sich Angststörungen oder Depressionen auf die Wundheilung auswirkten. Komplexität der Operation, Alter und Komorbiditäten wurden ebenfalls in die Betrachtung mit einbezogen.

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Zum Projekt der Gießener Wissenschaftler gehört auch eine Anwendungsstudie zur Überprüfung von Kosmetika. (Foto: Hessen schafft Wissen/Jan Michael Hosan)
15. Februar 2017

Balsam für die Haut

Um den Einfluss von Kosmetika auf die Gesundheit der Haut geht es bei einem Forschungsprojekt an der TH Mittelhessen. Das Team um Prof. Dr. Frank Runkel und Dr. Thomas Schmidts vom Gießener Fachbereich Life Science Engineering befasst sich dabei mit der Identifizierung von Inhaltsstoffen, die die aus nützlichen Bakterien und Hefen bestehende Mikroflora der Haut negativ beeinflussen. Kooperationspartner ist die Gießener Biodermic Health & Beauty GmbH & Co. KG. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit knapp 400.000 Euro.

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Rheumatoiden Arthritis (RA)
Fotolia/Kaulitzki
30. Januar 2017 | Krankheitsbilder

Moderne Therapie der Rheumatoiden Arthritis

Die Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine chronisch-entzündliche, meist schubweise verlaufende System­erkrankung. Die genaue Entstehungsursache ist bis heute nicht komplett ­geklärt. Diverse Risikofaktoren wurden ermittelt, welche einen schweren Krankheitsverlauf, beziehungsweise eine frühe Manifestation der Erkrankung verur­sachen (z.B. Nikotinkonsum).

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