(Foto: roja48 / pixelio.de)
15. März 2018

Mehr Flow und Produktivität

„Ich bin im Flow“ – eine Aussage, die ausdrückt, dass man sich bei einer Tätigkeit in einem Idealzustand befindet. In einer umfassenden Studie haben die (Wirtschafts-)psychologen Prof. Dr. Katja Mierke und Prof. Dr. Fabian Christandl der Hochschule Fresenius in Zusammenarbeit mit Jun.-Prof. Dr. Corinna Peifer von der Ruhr-Universität Bochum untersucht, welchen Einfluss der Faktor Zeitwahrnehmung beim Flow-Erleben hat. Dazu wurden vier Experimente mit insgesamt 254 Probanden durchgeführt.

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Dreidimensionale Darstellung eines selbstorganisierten neuronalen Netzes, das Gruppen von Personen mit gleicher Schmerzempfindlichkeit als Kugeln gleicher Färbung darstellt. (Bild: uni-frankfurt.de)
15. Februar 2018

Den Schmerz besser verstehen

Jeder kennt Schmerzen, aber aus Sicht des Schmerzforschers ist das Phänomen wegen seiner Komplexität schwer zu erfassen. In der Titelgeschichte der weltweit führenden Fachzeitschrift „Pain“ präsentieren Forscher der Goethe-Universität, der Philips-Universität Marburg und der Fraunhofer-Projektgruppe für „Translationale Medizin und Pharmakologie“ (TMP) einen neuen methodischen Ansatz: Sie haben an gesunden Probanden eine Fülle von Schmerzdaten gesammelt und mithilfe von maschinellem Lernen erfolgreich strukturiert.

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Peroneusparese, Nervenkompressionssyndrom,Dr. Christian Roggenbuck
1. Orthese Heidelberger Winkel
23. Januar 2018 | Krankheitsbilder | Orthopädieschuhtechnik

Die Peroneusparese und ein Winkel aus Heidelberg

Die Peroneusparese ist ein häufig auftretendes Nervenkompressionssyndrom an den ­unteren Extremitäten, mit dem man deshalb in einer Podologiepraxis konfrontiert werden kann. Orthopäde Dr. Christian Roggenbuck stellt sie vor.

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Die Versorgung von Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs bleibt weiterhin eine Herausforderung für alle. (Foto: IGES/Rosenthal)
14. Dezember 2017

Individuelle Betreuung gefordert

Rund 72.000 Frauen (1) sind jährlich mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert. Bei etwa jeder vierten (2) kommt es zu Metastasen. Diese Frauen können in der Regel nicht mehr geheilt werden und sterben meist innerhalb weniger Jahre (3). Ihre Bedürfnisse mehr in den Mittelpunkt zu stellen, haben Experten auf einem Kongress in Berlin gefordert. Das betrifft vor allem ihre psychologische und medizinische Betreuung, die individuell und optimal vernetzt erfolgen müsse. Uneins waren sich die Fachleute hingegen, wie neue Arzneimittel in die Versorgung einfließen sollten.  

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Psoriasis, Nägel, Füße
Deutlich verdickte Hornschicht und Schuppung bei Beteiligung der Fußsohlen
16. November 2017 | Krankheitsbilder

Psoriasis und die Auswirkungen auf die Nägel

Bei rund 40 – 50 Prozent aller Psoriasispatienten sind auch die Nägel betroffen; bei Patienten mit ­einer Psoriasis-Arthritis liegt die Häufigkeit sogar bei 80 Prozent. Ein kleiner Prozentsatz der Patienten (max. 5 %) hat ausschließlich einen Befall der Nägel und keine Veränderungen an der Haut. Während es sonst aufgrund des typischen klinischen Bildes recht einfach ist, die Diagnose Psoriasis zu stellen, ist dies bei einem ausschließlichen Nagelbefall schwieriger und wird oft als Nagelmykose fehlinterpretiert. Dermatologin Dr. Esther Coors gibt Hilfestellung.

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Erkrankung, Fußerkrankung
Die schwere Form der Psoriasis pustulosa (Quelle UKE Hamburg)
16. November 2017 | Krankheitsbilder

Psoriasis – eine Erkrankung mit vielen Gesichtern

Die Schuppenflechte (Psoriasis) ist weltweit eine der häufigsten Hauterkrankungen. Sie lässt sich nicht heilen, aber mit viel Geduld und modernen medizinischen Methoden gut therapieren. Ulrike Kossessa hat sich mit Krankeitsbild, Ursachen, Diagnose und neuen Therapieansätzen beschäftigt.

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Wer zu wenig schläft, bekommt irgendwann Probleme. (Foto: gino73_pixelio.de)
15. November 2017 | News-Wissenschaft

Zuwenig Schlaf – was dann?

Neue Forschungsergebnisse der University of Queensland in Australien bestätigen, dass Schlafmangel sich auf unsere Gehirnaktivität auswirkt. Neben Leistungsschwächen und mangelnder Konzentrationsschwierigkeit konnte eine Verbindung zwischen Alzheimer und Schlafmangel nachgewiesen werden.

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13. Oktober 2017 | Alter | Sarkopenie | Mobilität

Altersproblem Muskelabbau wird oft unterschätzt

Ausreichend trainierte Muskulatur ist eine zentrale Voraussetzung für den Erhalt von Gesundheit, Selbstständigkeit und Lebensqualität bis ins hohe Alter. Der Rückgang von Muskelmasse und -funktion, die sogenannte Sarkopenie, führt zu Gebrechlichkeit, Schwäche und Balancestörungen. Stürze und Knochenbrüche können die Folge sein. Dennoch wird der altersbedingte Muskelabbau mit seinen gravierenden Auswirkungen für die Betroffenen immer noch unterschätzt: Darauf hat die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) anlässlich des Internationalen Tages des älteren Menschen am 1. Oktober 2017 hingewießen. Muskelerhalt und -aufbau sei bis ins hohe Alter möglich.

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Vorfuss
Vorfuß-Varus des linken Fußes, Inversion des Vorfußes bei Neutralstellung der Ferse.
25. September 2017 | Krankheitsbilder | Biomechanik

Warum sinkt das untere Sprunggelenk ab?

Die Absenkung des medialen Fußgewölbes (Hyperpronation) kann die Ursache vieler Fußerkrankungen sein. Als eine ihrer Ursachen wird der knöchern bedingte Vorfuß-Varus diskutiert. Eine brasilianische Studie untersuchte, ob zwischen dem Vorfuß-Varus und der Hyperpronation tatsächlich ein Zusammenhang besteht. Klaus Grünewald hat die Studie näher angesehen.

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Manfred Schimmel_pixelio.de
16. August 2017 | Sport | Alter

Demenz: Wie Sport vorbeugt

Dass Sport die Denkleistung im Alter verbessert, haben viele Studien gezeigt. Jetzt haben Forscher der Goethe-Universität in einer der weltweit ersten Studien geklärt, wie Sport sich auf den Gehirnstoffwechsel auswirkt.

Um den derzeitigen Wissensstand zum positiven Einfluss von Bewegung auf das Gehirn zu erweitern, haben Alternsforscher und Sportmediziner an der Goethe-Universität in einer randomisierten kontrollierten Studie die Effekte von regelmäßiger Bewegung auf den Gehirnstoffwechsel und das Gedächtnis von 60 Teilnehmern im Alter zwischen 65 und 85 Jahren untersucht. Das Fazit: Regelmäßiger Sport steigert nicht nur die Fitness, sondern wirkt sich auch positiv auf den Gehirnstoffwechsel aus.

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(Foto: by_Gabi Eder_pixelio.de)
14. Juli 2017 | Krankheitsbilder

Schmerzen in den Beinen können vor Herzinfarkt warnen

Bestimmte Formen von Beinschmerzen können ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko anzeigen. Wachsamkeit ist insbesondere bei Wadenschmerzen geboten, die beim Gehen auftreten und beim Stehenbleiben nachlassen. Gleiches gilt für Schmerzen, die sich beim Hinlegen in der Zehenregion bemerkbar machen, vor allem wenn Aufstehen für Linderung sorgt. „Beide Schmerzformen sind ein typisches Symptom einer Arteriosklerose, bei der es aufgrund von Ablagerungen in den Arterien an unterschiedlichen Stellen des Körpers zu Durchblutungsstörungen kommt“, betont Prof. Dr. med. Eike Sebastian Debus vom Universitären Herzzentrum Hamburg und Beiratsmitglied der Herzstiftung in einem Beitrag unter http://www.herzstiftung.de/schmerzen-in-den-beinen

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(Graphik: (Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL®)
14. Juni 2017 | Krankheitsbilder | Bluthochdruck Frauen

Bluthochdruck bei Frauen häufig unterschätzt

Hypertonie und Herzinfarkt galten früher als typisch männliche Leiden: Der Patient – so das landläufige Bild – hat sich seinen Hochdruck durch beruflichen Stress quasi „erarbeitet“ und ihm dann durch Alkohol und Nikotin noch Vorschub geleistet. Bei Frauen wurde eine Hypertonie oft gar nicht in Erwägung gezogen oder zu spät erkannt. Dabei sind Frauen mit steigendem Alter sogar stärker gefährdet als Männer. Am 15. Mai diskutierten Experten im Rahmen einer Pressekonferenz der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL® – Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention in Berlin, welche besonderen geschlechtsspezifischen Herausforderungen es bei Blutdruckpatienten gibt.

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Osteomalazie führt schnell zu schmerzenden Gelenken
Foto: Barmer
17. Mai 2017 | Krankheitsbilder

Wenn harte Knochen weich werden

Akut führt die Osteomalazie zu Deformierungen und Schmerzen, dabei lässt sie sich in der Regel einfach behandeln beziehungsweise vermeiden. Ursachen, Symptome und Therapie.

Der Begriff Osteoporose (Knochenschwund) ist in der Bevölkerung weitläufig bekannt. Rund um diese Erkrankung gibt es Aufklärung beim Arzt, Vorträge und Selbsthilfegruppen.

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Osteoporose, Diagnostik, Therapie
Foto: Fotolia.de
17. Mai 2017 | Krankheitsbilder

Osteo­porose – eine Krankheit im Wandel der Zeit

Kaum ein orthopädisches Krankheitsbild hat in den letzten Jahren einen derart starken Wandel in ihrem Verständnis erfahren, wie die Osteoporose. Orthopäde Dr. Christian Roggenbuck schildert, welche Wirkungen dies für Diagnostik und Therapie hat.

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Priv.-Doz. Dr. Freerk Baumann auf der Fläche der Onkologische Trainingstherapie (OTT) in der Uniklinik Köln. (Foto: Uniklinik Köln)
18. April 2017

Arbeitsgruppe „Onkologische Bewegungsmedizin“ gegründet

Früher galt für Krebspatienten: möglichst schonen und wenig Belastung. Das ist überholt. Mittlerweile raten Ärzte den Patienten zu körperlicher Aktivität. Um die Wirkung, den Nutzen und die Art des optimalen Trainings wissenschaftlich zu beschreiben, ist an der Uniklinik Köln eine neue Arbeitsgruppe zum Thema „Onkologische Bewegungsmedizin“ eingerichtet worden. Ziel der Arbeitsgruppe ist, den Einfluss von körperlicher Aktivität auf die Entstehung von Krebserkrankungen, den Verlauf von Tumortherapien hinsichtlich medizinischer Nebenwirkungen und den Schutz vor einem Tumorrückfall zu erforschen und Verständnis über die zu Grunde liegenden molekularbiologischen Mechanismen zu gewinnen.

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