Hamburger Hygiene macht zufrieden

Zufrieden zeigte sich die Hamburger Ärztekammer über die veröffentlichten Zahlen der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz zu den hygienischen Bedingungen in den Arztpraxen der Hansestadt. Bei einer 2008/2009 genommenen Stichprobe habe es nur bei einem Drittel der besuchten Praxen überhaupt Mängel gegeben. Drei Viertel davon bezögen sich auf formale Mängel, beispielsweise in der Dokumentation. Weitere 23 Prozent seien Fehler in der Durchführung ohne unmittelbare Gefährdung von Patienten oder Praxispersonal gewesen, beispielsweise beim Transport der aufbereiteten Medizinprodukte. Lediglich in vier Fällen (zwei Prozent der Stichprobe) sei es um Mängel durch ein nicht geeignetes Arbeitsverfahren gegangen, beispielsweise durch den Einsatz eines veralteten Sterilisationsgerätes.