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26. Juli 2018 | Diabetes

Fehlender Arbeitsschutz führt zur Amputation

„Herr, schmeiß Hirn ra!“ Mit diesem schwäbischen Spruch kann wohl am ehesten das ­Geschehen kommentiert werden, welches uns Orthopädin Dr. Renate Wolansky vorstellt. Fehlende persönliche Schutzausrüstung sowie eine eingeschränkte Wundheilung durch ­Diabetes mellitus und Polyneuropathie führten nach einem Schweißunfall zur Amputation.

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(Quelle: RKI)
15. Juni 2018

Mehr Diabeteswissen beim RKI

„Diabetes gehört in Deutschland und in vielen anderen Staaten zu den wichtigsten chronischen Erkrankungen und damit zu den großen Public-Health-Herausforderungen“, betont Prof. Dr. Lothar H. Wieler, Präsident des RKI, anlässlich der neuen Ausgabe des Journal of Health Monitoring zum Thema Diabetes-Surveillance in Deutschland. Daten des RKI zufolge sind in Deutschland etwa 6,7 Millionen Erwachsene von einem diagnostizierten oder unerkannten Diabetes betroffen. Trotz verbesserter Früherkennung und Behandlung ist Diabetes nach wie vor für einen Teil der Betroffenen mit schwerwiegenden Komplikationen verbunden. Dazu zählen Herzinfarkt und Schlaganfall, Amputationen der unteren Extremitäten, Erblindung und Dialysepflichtigkeit.

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(Foto: Robert Kneschke/Fotolia)
16. April 2018 | Diabetes

Den Blutzucker fest im Griff

Ein neues Online-Portal soll Patientinnen und Patienten mit Diabetes Typ 2 unterstützen, im Alltag besser mit der Erkrankung zurechtzukommen sowie die Behandlung zu optimieren. Entwickelt wurde „ONSIDE“ („Online-Selbsthilfe Diabetes“) von Prof. Dr. Winfried Rief vom Fachbereich Psychologie der Philipps-Universität Marburg in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und der Gaia AG Hamburg.

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(Foto: fotolia/juefraphoto)
16. April 2018 | Diabetes

Erste europäische Leitlinie zu Diabetes und Straßenverkehr

Fast alle Diabetespatienten können am Straßenverkehr teilnehmen, sowohl im Privat-Pkw als auch beruflich als Busfahrer, im Lastwagen oder Taxi. Das ist die zentrale Aussage der Leitlinie „Diabetes und Straßenverkehr“, die erstmals in Europa auf wissenschaftlich fundierter Grundlage die Fahrtauglichkeit bei Diabetes bewertet. Damit liegen jetzt klare Handlungsempfehlungen vor für mehr als sechs Millionen Patienten in Deutschland, für Ärzte, Verkehrsmediziner, Amtsärzte, Diabetesberater, Psychologen, Behörden und Versicherungsfachleute.

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Häufigkeit von Lymphknotenmetastasen bei Patienten mit und ohne Typ-2-Diabetes. (© IDM)
15. Februar 2018

Prostatakrebs: Schlechte Prognose bei Männern mit Diabetes

Menschen mit Typ-2-Diabetes erkranken zwar seltener an Prostatakrebs als Patienten ohne Diabetes. Allerdings ist die Sterblichkeit höher. Forscherinnen und Forscher des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) aus Tübingen und Experten des Helmholtz Zentrums München konnten zusammen mit der Urologischen Universitätsklinik Tübingen zeigen, dass bei den Betroffenen der Androgenrezeptor sowie mitogene Formen des Insulinrezeptors verstärkt exprimiert werden. Dies könnte erklären, warum Patienten mit Diabetes bei Prostatakrebs eine schlechtere Prognose haben. Die aktuellen Ergebnisse wurden veröffentlicht in „Molecular Metabolism“ und „Endocrine Related Cancer“.

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(Bild: Michael Horn/pixelio.de)
15. Februar 2018

Frauen mit Diabetes kommen früher in die Wechseljahre

Frauen mit Diabetes kommen frühzeitiger in die Wechseljahre als Frauen ohne Diabetes. Zudem steigt durch das sogenannte Klimakterium das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen bei Diabetes-Patientinnen an. Die Gründe sind das sinkende Östrogen, die dadurch schwankenden Blutzuckerwerte und die Neigung zur Gewichtszunahme. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) rät betroffenen Frauen daher zu einer engmaschigen Blutzuckerkontrolle und empfiehlt, die Therapie gegebenenfalls der neuen Hormonlage anzupassen. Bei einer Hormontherapie sollten Vor- und Nachteile individuell abgewogen werden.

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Eine pflanzenbetonte Kost ist gut für die Gesundheit. (Bild: DIfE)
15. Februar 2018

Mittelmeer-Diät besonders gut geeignet

Die Mittelmeer-Diät ist im Vergleich zu acht anderen Kostformen am besten geeignet, bei Menschen mit Typ-2-Diabetes die Blutzuckerwerte zu verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt ein europäisches Wissenschaftlerteam unter Leitung von Lukas Schwingshackl und Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) im European Journal of Epidemiology. Das Team wertete die Daten von 4.937 Studienteilnehmern aus 56 Ernährungsstudien mit Hilfe einer neuen Analysemethode aus. Diese Methode ermöglichte es erstmals, die Effekte von neun verschiedenen Kostformen auf die Nüchtern- und Langzeit-Blutzuckerwerte unmittelbar zu vergleichen.

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15. Januar 2018

Zuwenig Tregs lässt System ausufern

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben einen Mechanismus entdeckt, der die Autoimmunreaktion in einem Frühstadium des Typ-1-Diabetes verstärkt. Blockierten sie die zugehörigen Moleküle, war das Immunsystem deutlich weniger aktiv. Die Arbeit entstand im Rahmen des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) und ist in ‚Science Translational Medicine‘ erschienen.

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Diabetespatienten in der medizinischen Fußpflegepraxis können auch an Depressionen leiden. (Bild: Pixelio.de)
14. Dezember 2017 | Diabetes

Diabetespatienten leiden doppelt so häufig an Depressionen

In Deutschland sind 6,5 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt. Davon leiden schätzungsweise 800.000 Menschen gleichzeitig an einer behandlungsbedürftigen Depression. „Depressionen kommen bei Menschen mit Diabetes damit doppelt so häufig vor wie in der Allgemeinbevölkerung“, sagt Professor Dr. Diplom-Psychologe Bernd Kulzer, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Psychologie der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Mit ernsten Folgen: Die Betroffenen haben schlechtere Blutzuckerwerte und entwickeln häufiger gefäßbedingte Folgeerkrankungen etwa an Nieren, Augen und Füßen. Betroffene sollten sich bei Warnzeichen psychologische Hilfe suchen, rät die DDG.

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Altersspezifische Exzess-Todesfälle von Männern und Frauen bei diagnostiziertem Diabetes bei Personen über 40 Jahren in Deutschland (2010). (Graphik: DDZ)
15. November 2017 | Diabetes

Diabetesbedingte Sterblichkeit in Deutschland höher als erwartet

Für Deutschland fehlen bislang Angaben zur bundesweiten Diabetessterblichkeit. Forscherinnen und Forscher am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) in Düsseldorf haben nun berechnet, dass im Jahr 2010 insgesamt rund 175.000 Todesfälle mit Diabetes assoziiert sind. Das Ergebnis der Analyse zeigt, dass in Deutschland weit mehr Menschen an einem Diabetes und dessen Folgeerkrankungen sterben, als in der offiziellen Todesursachenstatistik angegeben wird.

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Gefäßchirugie-Ulcera
26. Juli 2017 | Diabetes | Krankheitsbilder

Wundtherapie beim diabetischen Fußulcus

Feucht und mit regelmäßigem kritischen Blick, so sieht für Dr. Andreas Maier-Hasselmann die adäquate Wundtherapie eines diabetischen Fußulkus aus. Was sollte dabei beachtet beziehungsweise unbedingt vermieden werden?

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Diabetes-Strukturierte Schulungsprogramme
Foto: Tim Reckmann_pixelio.de
19. Juli 2017 | Diabetes

Schulung und Beratung in der Diabetologie

In der Nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) „Diabetes-Strukturierte Schulungsprogramme“ von 2012 wird die strukturierte Schulung als eine unverzichtbare, evidenzbasierte Therapiemaßnahme des Diabetes mellitus beschrieben.

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Spätkomplikationen gehören Fußulzerationen
19. Juli 2017 | Diabetes | Anatomie

Fußdeformitäten und Diabetes

Der Diabetes mellitus zählt bereits zu den verbreitetsten Erkrankungen weltweit. Zu den Spätkomplikationen gehören Fußulzerationen, die entweder durch Nervenleitstörungen (Neuropathie) oder durch periphere arterielle Durchblutungsstörungen (Arteriopathie) entstehen können.

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