(Quelle: RKI)
15. Juni 2018

Mehr Diabeteswissen beim RKI

„Diabetes gehört in Deutschland und in vielen anderen Staaten zu den wichtigsten chronischen Erkrankungen und damit zu den großen Public-Health-Herausforderungen“, betont Prof. Dr. Lothar H. Wieler, Präsident des RKI, anlässlich der neuen Ausgabe des Journal of Health Monitoring zum Thema Diabetes-Surveillance in Deutschland. Daten des RKI zufolge sind in Deutschland etwa 6,7 Millionen Erwachsene von einem diagnostizierten oder unerkannten Diabetes betroffen. Trotz verbesserter Früherkennung und Behandlung ist Diabetes nach wie vor für einen Teil der Betroffenen mit schwerwiegenden Komplikationen verbunden. Dazu zählen Herzinfarkt und Schlaganfall, Amputationen der unteren Extremitäten, Erblindung und Dialysepflichtigkeit.

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(Foto: Robert Kneschke/Fotolia)
16. April 2018 | Diabetes

Den Blutzucker fest im Griff

Ein neues Online-Portal soll Patientinnen und Patienten mit Diabetes Typ 2 unterstützen, im Alltag besser mit der Erkrankung zurechtzukommen sowie die Behandlung zu optimieren. Entwickelt wurde „ONSIDE“ („Online-Selbsthilfe Diabetes“) von Prof. Dr. Winfried Rief vom Fachbereich Psychologie der Philipps-Universität Marburg in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und der Gaia AG Hamburg.

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(Foto: fotolia/juefraphoto)
16. April 2018 | Diabetes

Erste europäische Leitlinie zu Diabetes und Straßenverkehr

Fast alle Diabetespatienten können am Straßenverkehr teilnehmen, sowohl im Privat-Pkw als auch beruflich als Busfahrer, im Lastwagen oder Taxi. Das ist die zentrale Aussage der Leitlinie „Diabetes und Straßenverkehr“, die erstmals in Europa auf wissenschaftlich fundierter Grundlage die Fahrtauglichkeit bei Diabetes bewertet. Damit liegen jetzt klare Handlungsempfehlungen vor für mehr als sechs Millionen Patienten in Deutschland, für Ärzte, Verkehrsmediziner, Amtsärzte, Diabetesberater, Psychologen, Behörden und Versicherungsfachleute.

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Häufigkeit von Lymphknotenmetastasen bei Patienten mit und ohne Typ-2-Diabetes. (© IDM)
15. Februar 2018

Prostatakrebs: Schlechte Prognose bei Männern mit Diabetes

Menschen mit Typ-2-Diabetes erkranken zwar seltener an Prostatakrebs als Patienten ohne Diabetes. Allerdings ist die Sterblichkeit höher. Forscherinnen und Forscher des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) aus Tübingen und Experten des Helmholtz Zentrums München konnten zusammen mit der Urologischen Universitätsklinik Tübingen zeigen, dass bei den Betroffenen der Androgenrezeptor sowie mitogene Formen des Insulinrezeptors verstärkt exprimiert werden. Dies könnte erklären, warum Patienten mit Diabetes bei Prostatakrebs eine schlechtere Prognose haben. Die aktuellen Ergebnisse wurden veröffentlicht in „Molecular Metabolism“ und „Endocrine Related Cancer“.

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(Bild: Michael Horn/pixelio.de)
15. Februar 2018

Frauen mit Diabetes kommen früher in die Wechseljahre

Frauen mit Diabetes kommen frühzeitiger in die Wechseljahre als Frauen ohne Diabetes. Zudem steigt durch das sogenannte Klimakterium das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen bei Diabetes-Patientinnen an. Die Gründe sind das sinkende Östrogen, die dadurch schwankenden Blutzuckerwerte und die Neigung zur Gewichtszunahme. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) rät betroffenen Frauen daher zu einer engmaschigen Blutzuckerkontrolle und empfiehlt, die Therapie gegebenenfalls der neuen Hormonlage anzupassen. Bei einer Hormontherapie sollten Vor- und Nachteile individuell abgewogen werden.

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Eine pflanzenbetonte Kost ist gut für die Gesundheit. (Bild: DIfE)
15. Februar 2018

Mittelmeer-Diät besonders gut geeignet

Die Mittelmeer-Diät ist im Vergleich zu acht anderen Kostformen am besten geeignet, bei Menschen mit Typ-2-Diabetes die Blutzuckerwerte zu verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt ein europäisches Wissenschaftlerteam unter Leitung von Lukas Schwingshackl und Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) im European Journal of Epidemiology. Das Team wertete die Daten von 4.937 Studienteilnehmern aus 56 Ernährungsstudien mit Hilfe einer neuen Analysemethode aus. Diese Methode ermöglichte es erstmals, die Effekte von neun verschiedenen Kostformen auf die Nüchtern- und Langzeit-Blutzuckerwerte unmittelbar zu vergleichen.

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15. Januar 2018

Zuwenig Tregs lässt System ausufern

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben einen Mechanismus entdeckt, der die Autoimmunreaktion in einem Frühstadium des Typ-1-Diabetes verstärkt. Blockierten sie die zugehörigen Moleküle, war das Immunsystem deutlich weniger aktiv. Die Arbeit entstand im Rahmen des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) und ist in ‚Science Translational Medicine‘ erschienen.

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