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Auch in Afrika nimmt der Diabetes zu.
13. Januar 2017 | Diabetes | Afrika

„Wohlstandserkrankung“ Diabetes in Afrika

Bluttests und Gesundheitssystemdaten von rund 38.000 Menschen aus zwölf Staaten südlich der Sahara flossen in eine Diabetes-Studie ein, die ein internationales Forschungsteam um Prof. Dr. Dr. Till Bärnighausen, Leiter des Instituts für Public Health am Universitätsklinikum Heidelberg und Humboldt-Professor an der Universität Heidelberg, im The Lancet Diabetes & Endocrinology veröffentlichten.

Die Ergebnisse sind alarmierend: Diabetes ist auch in Afrika eine Volkskrankheit, rund fünf Prozent der Erwachsenen in den untersuchten Staaten sind betroffen, wobei es starke Schwankungen gibt. Rund zwei Drittel der Betroffenen wissen nicht, dass sie erkrankt sind. Insbesondere Menschen mit geringer Ausbildung und junge Patienten wissen zumeist nichts von ihrem Diabetes.

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13. Januar 2017 | Diabetes

30 Millionen Euro für Erforschung diabetischer Nierenschäden

Weltweit steigt die Zahl der Patienten mit chronischem Nierenversagen dramatisch. Grund hierfür ist der steigende Anteil an Menschen mit Diabetes, einer der Hauptursachen für Nierenschäden. Doch bislang können diabetische Nierenschäden weder effektiv verhindert noch behandelt werden. Forscher des Universitätsklinikums Freiburg und des „Freiburg Institute for Advanced Studies“ (FRIAS) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sind nun an der Leitung eines neu gegründeten internationalen Forschungskonsortiums beteiligt, welches die Entstehung und Behandlung diabetischer Nierenschäden erforschen wird. Außerdem sollen Wege gefunden werden, um Hochrisikopatienten frühzeitig zu identifizieren.

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13. Januar 2017 | Diabetes | Nieren

Frühe Diagnose und Behandlung schützt (auch) vor Nierenschädigungen

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts ist bei etwa 4,6 Millionen der 18- bis 79-Jährigen in Deutschland Diabetes mellitus diagnostiziert und die Prognosen sprechen von stetig steigenden Zahlen. Häufig wird diese chronische Stoffwechselerkrankung zu spät festgestellt: Viele Menschen leben daher mit einem Diabetes, ohne davon zu wissen. Unbemerkt können so Folgeerkrankungen entstehen.

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13. Januar 2017 | Diabetes

Forschung zu Gefäßgesundheit bei Diabetes und Adipositas

„Wir wissen bisher, dass in krankhaften Situationen eine größere Menge des EGF-Rezeptors vorkommt und dieser auch eine veränderte Aktivität vorweist. Wir wollen wissen, welche Rolle er in Bezug auf Gefäße spielt“, sagt Prof. Gekle. „Bisherige Untersuchungen belegen die grundsätzliche Beteiligung des EGFR bei Adipositas und Diabetes mellitus Typ 2 bedingten Gefäßveränderungen, aber ohne die beteiligten Zelltypen oder Pathomechanismen zu spezifizieren“.

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13. Januar 2017 | Diabetes

Diabetes bei Migranten ein unterschätztes Problem

Auf eine hohe Dunkelziffer von Diabeteserkrankungen bei Migranten haben die Organisationen DiabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) hingewiesen. Fast ein Fünftel aller in Deutschland le­benden Menschen haben einen Migrationshintergrund. Laut Schätzungen sind etwa 600.000 von ihnen an Diabetes mellitus erkrankt.

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17. Oktober 2016 | Diabetes | Praxisführung

Noch mehr Vorsorgeroutine entwickeln

Besser, aber noch nicht gut! So lautet das Fazit des Gehwol Diabetes-Reports 2016.[1] Alle zwei Jahre untersucht der Report das Fußpflegebewusstsein von Diabetespatienten. Auch wenn sich Diabetiker heute mehr als noch vor zwei Jahren der Risiken für ein diabetisches Fußleiden bewusst sind, so wird die Bedeutung der Fußpflege immer noch häufig unterschätzt. Das zeigt sich vor allem in der Vorsorgeroutine und in der täglichen Fußpflege.

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17. Oktober 2016 | Diabetes

Wenn der Patient nicht will

Zu einer erfolgreichen Behandlung gehören immer zwei – der Behandler und der Patient. Ziehen beide an einem Strang, verläuft sie erfolgreich. Doch das ist nicht immer so. ­Orthopädin Dr. Renate Wolansky hat Beispiele gesammelt bei denen nicht an einem Strang gezogen wurde.

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14. Oktober 2016 | Diabetes

Compliance – Therapietreue und DFS – ein Widerspruch?

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben im Durchschnitt nur 50 Prozent der Patienten eine gute Compliance und arbeiten bei der Therapie mit. Ist das beim Diabetischen Fußsyndrom anders? Diabeteswissenschaftlerin Doris Schöning beschreibt die Situation des Diabetespatienten.

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14. Oktober 2016 | Diabetes | Orthopädieschuhtechnik

Vorfußentlastungsschuh bei Diabetischem Fußsyndrom

Bei einem Patienten mit einem Diabetischen Fußsyndrom ist ein Vorfußentlastungsschuh aber häufig nicht in der Lage, eine ­Entlastung sicher zu stellen. Die Initiative Chronische Wunden e. V. hat in einer Stellungnahme über diese Problematik informiert und erklärt auch, wann die Verordnung eines Vorfußentlastungsschuhs nicht sinnvoll ist.

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14. Oktober 2016 | Diabetes

Gemeinsam am Ball bleiben

Die erfolgreiche Versorgung von Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom in der Podologiepraxis ist meist abhängig von ­einem gut funktionierenden interdisziplinären Netzwerk. Auch wenn es oft ­eine Geduldsprobe ist, da viele Maßnahmen einfach Zeit brauchen, lohnt es sich immer wieder gemeinsam am Ball zu bleiben. Wieviel Zeit und Geduld dies erfordern kann, ­schildert Beatrix Negel-Riegel in ihrem Fallbeispiel aus der Praxis.

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