Diabetespatienten in der medizinischen Fußpflegepraxis können auch an Depressionen leiden. (Bild: Pixelio.de)
14. Dezember 2017 | Diabetes

Diabetespatienten leiden doppelt so häufig an Depressionen

In Deutschland sind 6,5 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt. Davon leiden schätzungsweise 800.000 Menschen gleichzeitig an einer behandlungsbedürftigen Depression. „Depressionen kommen bei Menschen mit Diabetes damit doppelt so häufig vor wie in der Allgemeinbevölkerung“, sagt Professor Dr. Diplom-Psychologe Bernd Kulzer, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Psychologie der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Mit ernsten Folgen: Die Betroffenen haben schlechtere Blutzuckerwerte und entwickeln häufiger gefäßbedingte Folgeerkrankungen etwa an Nieren, Augen und Füßen. Betroffene sollten sich bei Warnzeichen psychologische Hilfe suchen, rät die DDG.

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Altersspezifische Exzess-Todesfälle von Männern und Frauen bei diagnostiziertem Diabetes bei Personen über 40 Jahren in Deutschland (2010). (Graphik: DDZ)
15. November 2017 | Diabetes

Diabetesbedingte Sterblichkeit in Deutschland höher als erwartet

Für Deutschland fehlen bislang Angaben zur bundesweiten Diabetessterblichkeit. Forscherinnen und Forscher am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) in Düsseldorf haben nun berechnet, dass im Jahr 2010 insgesamt rund 175.000 Todesfälle mit Diabetes assoziiert sind. Das Ergebnis der Analyse zeigt, dass in Deutschland weit mehr Menschen an einem Diabetes und dessen Folgeerkrankungen sterben, als in der offiziellen Todesursachenstatistik angegeben wird.

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Gefäßchirugie-Ulcera
26. Juli 2017 | Diabetes | Krankheitsbilder

Wundtherapie beim diabetischen Fußulcus

Feucht und mit regelmäßigem kritischen Blick, so sieht für Dr. Andreas Maier-Hasselmann die adäquate Wundtherapie eines diabetischen Fußulkus aus. Was sollte dabei beachtet beziehungsweise unbedingt vermieden werden?

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Diabetes-Strukturierte Schulungsprogramme
Foto: Tim Reckmann_pixelio.de
19. Juli 2017 | Diabetes

Schulung und Beratung in der Diabetologie

In der Nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) „Diabetes-Strukturierte Schulungsprogramme“ von 2012 wird die strukturierte Schulung als eine unverzichtbare, evidenzbasierte Therapiemaßnahme des Diabetes mellitus beschrieben.

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Spätkomplikationen gehören Fußulzerationen
19. Juli 2017 | Diabetes | Anatomie

Fußdeformitäten und Diabetes

Der Diabetes mellitus zählt bereits zu den verbreitetsten Erkrankungen weltweit. Zu den Spätkomplikationen gehören Fußulzerationen, die entweder durch Nervenleitstörungen (Neuropathie) oder durch periphere arterielle Durchblutungsstörungen (Arteriopathie) entstehen können.

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podologische Therapie
18. Juli 2017 | Diabetes

Welche Menschen erhalten eine podologische Therapie?

Mitglieder des Deutschen Verbandes für Podologie (ZFD) e. V. erhielten 2015 einen Frage­bogen. Innerhalb von sechs Wochen gingen 1663 anonymisierte ausgefüllte Fragebögen zurück. Professor Knut Kröger, Podologin Annett Biedermann und Dr. Peter Lübke stellen hier die Ergebnisse vor.

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18. April 2017

Verschwindende Äderchen

Eine Diabetes-Erkrankung erhöht das Herzinfarkt-Risiko deutlich. Einen der Gründe dafür hat jetzt ein Team der Technischen Universität München (TUM) identifiziert: Bei Diabetes lösen sich kleine Blutgefäße um das Herz auf. Dadurch wird der gesamte Herzmuskel in Mitleidenschaft gezogen. Eine mögliche Gegenmaßnahme könnte eine Gen-Therapie sein, die das Gefäßwachstum ankurbelt.

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18. April 2017

Übergewicht und Diabetes fördert den Krebs

Übergewicht und Adipositas greifen um sich und betreffen inzwischen mehr als 1,5 Milliarden Menschen weltweit. Damit nehmen auch Folgeerkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen immer mehr an Bedeutung zu. Weniger bekannt ist, dass Übergewicht und Diabetes auch die Entstehung verschiedener Krebsarten fördern. Grund dafür könnte bei beiden Erkrankungen unter anderem die vermehrte Insulin-Produktion im Körper sein. Anlässlich des 11. Patiententags der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) im April in Wiesbaden erläuterten Experten der Fachgesellschaft den Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Krebs.

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(Bild: alt_f4_pixelio.de)
15. März 2017

Gefahr für werdende Mutter und Kind minimieren

Diabetes ist eine der häufigsten Komplikationen in der Schwangerschaft, die für die werdende Mutter wie für das ungeborene Kind ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellt. Daher ist es umso wichtiger, dass jede Schwangere an dem gesetzlichen Screening in der Schwangerenvorsorge teilnimmt und mit der Behandlung nach der Diagnose so früh wie möglich beginnt, um die Gefahr für sich und ihr Kind zu minimieren.

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15. März 2017

Diabetes-Risiko wird unterschätzt

Krank werden nur die anderen: Die Wahrscheinlichkeit, einen Diabetes zu bekommen oder schon erkrankt zu sein, unterschätzen viele Personen, die bereits erhöhte Blutzuckerwerte oder sogar schon einen noch nicht diagnostizierten Diabetes haben. Das fand die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) in einer Studie heraus, die sie gemeinsam mit dem Deutschen Diabetes-Zentrum und dem Helmholtz Zentrum München durchführte. Das Fachmagazin PLOS One veröffentlichte jetzt ihre Ergebnisse.

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Bei Diabetes sollte auch an Erektile Dysfunktiongedacht werden.
15. Februar 2017

Bei Diabetes auch an Erektile Dysfunktion denken

Männer mit Diabetes Mellitus leiden häufig unter einer Erektilen Dysfunktion (ED). Es wird davon ausgegangen, dass etwa vier Millionen Männer von einer ED betroffen sind. Erkrankte suchen häufig keine professionelle Hilfe beim Mediziner. Die behandelnden Ärzte sollten ermutigt werden, die Patienten über die Bandbreite der möglichen Therapien zu informieren.

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Auch in Afrika nimmt der Diabetes zu.
13. Januar 2017 | Diabetes | Afrika

„Wohlstandserkrankung“ Diabetes in Afrika

Bluttests und Gesundheitssystemdaten von rund 38.000 Menschen aus zwölf Staaten südlich der Sahara flossen in eine Diabetes-Studie ein, die ein internationales Forschungsteam um Prof. Dr. Dr. Till Bärnighausen, Leiter des Instituts für Public Health am Universitätsklinikum Heidelberg und Humboldt-Professor an der Universität Heidelberg, im The Lancet Diabetes & Endocrinology veröffentlichten.

Die Ergebnisse sind alarmierend: Diabetes ist auch in Afrika eine Volkskrankheit, rund fünf Prozent der Erwachsenen in den untersuchten Staaten sind betroffen, wobei es starke Schwankungen gibt. Rund zwei Drittel der Betroffenen wissen nicht, dass sie erkrankt sind. Insbesondere Menschen mit geringer Ausbildung und junge Patienten wissen zumeist nichts von ihrem Diabetes.

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13. Januar 2017 | Diabetes

30 Millionen Euro für Erforschung diabetischer Nierenschäden

Weltweit steigt die Zahl der Patienten mit chronischem Nierenversagen dramatisch. Grund hierfür ist der steigende Anteil an Menschen mit Diabetes, einer der Hauptursachen für Nierenschäden. Doch bislang können diabetische Nierenschäden weder effektiv verhindert noch behandelt werden. Forscher des Universitätsklinikums Freiburg und des „Freiburg Institute for Advanced Studies“ (FRIAS) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sind nun an der Leitung eines neu gegründeten internationalen Forschungskonsortiums beteiligt, welches die Entstehung und Behandlung diabetischer Nierenschäden erforschen wird. Außerdem sollen Wege gefunden werden, um Hochrisikopatienten frühzeitig zu identifizieren.

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