Wenn die Fußhaut zu trocken ist

Foto: Kurt Michel/pixelio.de

Stark trockene Fußhaut mit teils ausgeprägten Hyperkeratosen – kaum ein anderer Befund zeigt sich in der podologischen Praxis häufiger. Da die gesundheitlichen Folgen einer Xerosis jedoch gravierend sein können, sind adäquate Hautpflege ebenso wie vorbeugende Maßnahmen unerlässlich. Die FUSS-Redaktion hat sie besucht.

Von Natur aus sind unsere Füße – ebenso wie unsere Hände – nur mit wenigen Talgdrüsen ausgestattet und (palmo-)plantar fehlen sie gänzlich. Deshalb ist hier die Haut auch grundsätzlich trockener als zum Beispiel in unserem Gesicht. Doch ein extrem trockenes Hautbild ist immer Zeichen eines Mangels. Es fehlt der Haut dann nicht allein an Lipiden, sondern ebenso an Feuchtigkeit. Ursache der Xerosis (Synonym: Xerodermie, trockene Haut, hydrolipidarme Haut) sind eine verminderte Talgdrüsenaktivität, ein herabgesetztes Wasserbindungsvermögen der Oberhaut und in manchen Fällen eine zu geringe oder gar fehlende Schweißproduktion. („Hypo-“ bzw. „Anhidrose“). Beispielsweise nimmt auch die Produktion der Schweißdrüsen mit dem Alter ab. Darüber hinaus kann eine Hypo- oder Anhidrose krankheitsbedingt auftreten, etwa im Fall einer (diabe­tischen) Polyneuropathie, einer Schilddrüsenunterfunktion, der Bindegewebserkrankung „Sklerodermie“ oder der Verhornungsstörung „Ichthyose“. Der hydrolipidarme Hautzustand kann die Füße in vielerlei Hinsicht strapazieren und für manche Patienten, zum Beispiel mit einem Diabetes mellitus oder einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK), stellt die Xerosis sogar ein besonderes Risiko dar.

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