(Abb. Michail Petrov/AdobeStock)
15. Februar 2021

Aufklärungskampagne zur Diabetes-Früherkennung im Kindesalter

Während des pandemiebedingten Lockdowns im Frühjahr 2020 hat sich in Deutschland die Zahl der Kinder mit einer lebensbedrohlichen Stoffwechselentgleisung aufgrund eines unentdeckten Diabetes sprunghaft verdoppelt. Um der Entwicklung entgegenzuwirken, startet die Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie (AGPD) der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) gemeinsam mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) eine Aufklärungskampagne zur Früherkennung eines Typ-1-Diabetes. Kinder- und Jugendärzte sollen Eltern künftig bei den Vorsorgeuntersuchungen U6 und U7a über Warnzeichen der Erkrankung informieren.

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Foto: Kurt Michel/pixelio.de
11. Oktober 2019 | Diabetes

Wenn die Fußhaut zu trocken ist

Stark trockene Fußhaut mit teils ausgeprägten Hyperkeratosen – kaum ein anderer Befund zeigt sich in der podologischen Praxis häufiger. Da die gesundheitlichen Folgen einer Xerosis jedoch gravierend sein können, sind adäquate Hautpflege ebenso wie vorbeugende Maßnahmen unerlässlich. Die FUSS-Redaktion hat sie besucht.

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Foto: Hennicke
25. Januar 2019 | Diabetes | Orthopädieschuhtechnik

Maßschuhe für Diabetikerin

Diabetisches Fußsyndrom und Polyneuropathie: So lautet die Diagnose einer Patientin, die sich ­vor fünf Jahren das erste Mal im Orthopädieschuhtechnik-Betrieb von Martina Hennicke vorstellte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits einen langen Leidensweg hinter sich.

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Diabetes-Management mit dem Smartphone: Prof. Dr. Stephan Weibelzahl demonstriert die GlycoRec-Benutzeroberfläche. (Foto: PFH)
15. November 2018 | Diabetes

Leichter durch den Diabetes-Alltag

Wie man Diabetespatienten im Alltag besser unterstützen kann, hat ein Forschungsverbund unter Koordination der PFH Private Hochschule Göttingen untersucht. Mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entwickelten fünf Projektpartner das interaktive Bio-Life-Logging-System „GlycoRec“, das den Patienten mit individuellen Handlungsempfehlungen hilft.

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18. Oktober 2018 | Diabetes

Nicht einmal die Hälfte weiß Bescheid

Wie gut sind Diabetiker heutzutage über ihre Krankheit informiert? Ärzte und Krankenversicherung wissen schon lange, dass durch das Diabetische Fußsyndrom unzählige Krankenhausaufenthalte, Fußgeschwüre und Amputationen verursacht werden. Doch das Risikobewusstsein ist unzureichend in den Köpfen von Patienten verankert, und auch nicht alle Ärzte halten sich an die Empfehlungen. Aufklärung, Compliance und das Gespräch zwischen Arzt und Patient können und sollen die Situation verbessern. Der „Gehwol Diabetes-Report“ liefert nun Zahlen.

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(Foto: pixelio.de)
15. Oktober 2018

Europa: Gemeinsamer Kampf gegen Diabetes

Jeder zehnte Europäer leidet an Diabetes, schätzungsweise 60 Millionen Menschen sind insgesamt betroffen: Tendenz weiter steigend. Um Prävention und Versorgung zu verbessern, wollen Wissenschaftler, Ärzte und Betroffene künftig länderübergreifende Anstrengungen unternehmen. Zu diesem Zweck wurde das „European Diabetes Forum“ (EUDF) ins Leben gerufen. Die Gründung fand im Rahmen des 54. Jahrestreffens der European Association for the Study of Diabetes (EASD) statt, bei dem die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) am 4. Oktober zu einer „Night of Nations“ eingeladen hatte.

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(Bild: Peter Smola/pixelio.de)
14. September 2018

Gute Werte senken Risiko

Menschen mit Typ-2-Diabetes haben ein erhöhtes Risiko für Herzkreislauferkrankungen sowie einen frühzeitigen Tod im Vergleich zur Gesamtbevölkerung. Nun zeigt eine Kohortenstudie aus Daten des Diabetesregisters in Schweden: Halten Diabetespatienten Blutdruck-, Blutfett-, Blutzucker- und Nierenwerte im Zielbereich und verzichten auf das Rauchen, liegt ihre Lebenserwartung auf nahezu demselben Niveau wie bei Menschen ohne Diabetes. Auch das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall ist dann ähnlich.

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26. Juli 2018 | Diabetes

Fehlender Arbeitsschutz führt zur Amputation

„Herr, schmeiß Hirn ra!“ Mit diesem schwäbischen Spruch kann wohl am ehesten das ­Geschehen kommentiert werden, welches uns Orthopädin Dr. Renate Wolansky vorstellt. Fehlende persönliche Schutzausrüstung sowie eine eingeschränkte Wundheilung durch ­Diabetes mellitus und Polyneuropathie führten nach einem Schweißunfall zur Amputation.

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(Quelle: RKI)
15. Juni 2018

Mehr Diabeteswissen beim RKI

„Diabetes gehört in Deutschland und in vielen anderen Staaten zu den wichtigsten chronischen Erkrankungen und damit zu den großen Public-Health-Herausforderungen“, betont Prof. Dr. Lothar H. Wieler, Präsident des RKI, anlässlich der neuen Ausgabe des Journal of Health Monitoring zum Thema Diabetes-Surveillance in Deutschland. Daten des RKI zufolge sind in Deutschland etwa 6,7 Millionen Erwachsene von einem diagnostizierten oder unerkannten Diabetes betroffen. Trotz verbesserter Früherkennung und Behandlung ist Diabetes nach wie vor für einen Teil der Betroffenen mit schwerwiegenden Komplikationen verbunden. Dazu zählen Herzinfarkt und Schlaganfall, Amputationen der unteren Extremitäten, Erblindung und Dialysepflichtigkeit.

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(Foto: Robert Kneschke/Fotolia)
16. April 2018 | Diabetes

Den Blutzucker fest im Griff

Ein neues Online-Portal soll Patientinnen und Patienten mit Diabetes Typ 2 unterstützen, im Alltag besser mit der Erkrankung zurechtzukommen sowie die Behandlung zu optimieren. Entwickelt wurde „ONSIDE“ („Online-Selbsthilfe Diabetes“) von Prof. Dr. Winfried Rief vom Fachbereich Psychologie der Philipps-Universität Marburg in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und der Gaia AG Hamburg.

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(Foto: fotolia/juefraphoto)
16. April 2018 | Diabetes

Erste europäische Leitlinie zu Diabetes und Straßenverkehr

Fast alle Diabetespatienten können am Straßenverkehr teilnehmen, sowohl im Privat-Pkw als auch beruflich als Busfahrer, im Lastwagen oder Taxi. Das ist die zentrale Aussage der Leitlinie „Diabetes und Straßenverkehr“, die erstmals in Europa auf wissenschaftlich fundierter Grundlage die Fahrtauglichkeit bei Diabetes bewertet. Damit liegen jetzt klare Handlungsempfehlungen vor für mehr als sechs Millionen Patienten in Deutschland, für Ärzte, Verkehrsmediziner, Amtsärzte, Diabetesberater, Psychologen, Behörden und Versicherungsfachleute.

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Häufigkeit von Lymphknotenmetastasen bei Patienten mit und ohne Typ-2-Diabetes. (© IDM)
15. Februar 2018

Prostatakrebs: Schlechte Prognose bei Männern mit Diabetes

Menschen mit Typ-2-Diabetes erkranken zwar seltener an Prostatakrebs als Patienten ohne Diabetes. Allerdings ist die Sterblichkeit höher. Forscherinnen und Forscher des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) aus Tübingen und Experten des Helmholtz Zentrums München konnten zusammen mit der Urologischen Universitätsklinik Tübingen zeigen, dass bei den Betroffenen der Androgenrezeptor sowie mitogene Formen des Insulinrezeptors verstärkt exprimiert werden. Dies könnte erklären, warum Patienten mit Diabetes bei Prostatakrebs eine schlechtere Prognose haben. Die aktuellen Ergebnisse wurden veröffentlicht in „Molecular Metabolism“ und „Endocrine Related Cancer“.

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(Bild: Michael Horn/pixelio.de)
15. Februar 2018

Frauen mit Diabetes kommen früher in die Wechseljahre

Frauen mit Diabetes kommen frühzeitiger in die Wechseljahre als Frauen ohne Diabetes. Zudem steigt durch das sogenannte Klimakterium das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen bei Diabetes-Patientinnen an. Die Gründe sind das sinkende Östrogen, die dadurch schwankenden Blutzuckerwerte und die Neigung zur Gewichtszunahme. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) rät betroffenen Frauen daher zu einer engmaschigen Blutzuckerkontrolle und empfiehlt, die Therapie gegebenenfalls der neuen Hormonlage anzupassen. Bei einer Hormontherapie sollten Vor- und Nachteile individuell abgewogen werden.

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Eine pflanzenbetonte Kost ist gut für die Gesundheit. (Bild: DIfE)
15. Februar 2018

Mittelmeer-Diät besonders gut geeignet

Die Mittelmeer-Diät ist im Vergleich zu acht anderen Kostformen am besten geeignet, bei Menschen mit Typ-2-Diabetes die Blutzuckerwerte zu verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt ein europäisches Wissenschaftlerteam unter Leitung von Lukas Schwingshackl und Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) im European Journal of Epidemiology. Das Team wertete die Daten von 4.937 Studienteilnehmern aus 56 Ernährungsstudien mit Hilfe einer neuen Analysemethode aus. Diese Methode ermöglichte es erstmals, die Effekte von neun verschiedenen Kostformen auf die Nüchtern- und Langzeit-Blutzuckerwerte unmittelbar zu vergleichen.

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15. Januar 2018

Zuwenig Tregs lässt System ausufern

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben einen Mechanismus entdeckt, der die Autoimmunreaktion in einem Frühstadium des Typ-1-Diabetes verstärkt. Blockierten sie die zugehörigen Moleküle, war das Immunsystem deutlich weniger aktiv. Die Arbeit entstand im Rahmen des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) und ist in ‚Science Translational Medicine‘ erschienen.

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