Vertrag mit landwirtschaftlicher Krankenkasse


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Um den Versicherten der landwirtschaftlichen Krankenkassen bundesweit eine qualitätsgesicherte, dem allgemeinen Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechende Versorgung mit podologischen Leistungen anbieten zu können, hat der Spitzenverband landwirtschaftlichen Sozialversicherung zum 1. August 2009 mit den beiden größten Berufsverbänden, dem Zentralverband der Podologen und Fußpfleger Deutschlands (ZFD) e. V. und dem Verband Deutscher Podologen (VDP) e. V., einen entsprechenden Vertrag geschlossen. Die landwirtschaftlichen Krankenkassen informieren über entsprechende Therapeuten in der Nähe. Die podologischen Leistungen werden direkt mit der landwirtschaftlichen Krankenkasse abgerechnet, so dass außer der gesetzlichen Zuzahlung keine weiteren Kosten entstehen.

Die podologische Therapie - nicht-ärztliche Fußheilkunde ist seit längerem in den Heilmittel-Katalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen und verordnungsfähig.
Sie kann jedoch nur verordnet werden, wenn es sich im Rahmen des diabetischen Fußsyndroms um Schädigungen der Haut und der Zehennägel bei nachgewiesener Gefühls- und/oder Durchblutungsstörung der Füße handelt und wenn ohne diese Behandlung unumkehrbare Folgeschäden der Füße drohen. Darauf weist der Spitzenverband der landwirtschaftlichen Sozialversicherung hin.