BGW warnt vor Etikettenschwindel

Mehrere Kleinbetriebe in verschiedenen Regionen Deutschlands haben in den vergangenen Tagen Verkaufsanrufe erhalten, in denen sich die Anrufer fälschlicherweise als Mitarbeiter der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtpflege (BGW) ausgaben. Das Muster in den der BGW gemeldeten Fällen: Der Anrufer meldet sich unter dem Namen BGW und erfragt Daten zum Betrieb. Dann bietet er kostenpflichtig Produkte wie etwa Ersatzpäckchen für den Verbandkasten oder Verbandbücher an. Parallel dazu hat die BGW von einem anderen Fall erfahren: In einem Betrieb in Baden-Württemberg habe sich ein als BGW-Mitarbeiter angekündigter Besucher vor Ort als Vertreter einer privatwirtschaftlichen Versicherung auf Kundensuche entpuppt. Vorsicht bei Verkaufsanrufen Aus diesem aktuellen Anlass warnt die BGW vor derartigen Verkaufsaktionen in ihrem Namen. „Wir haben mit solchen kommerziellen Aktivitäten nichts zu tun“, erklärt Prof. Dr. Stephan Brandenburg, Mitglied der Geschäftsführung der BGW. „In den geschilderten Fällen liegt offensichtlich ein Etikettenschwindel vor.“ Bei Betriebsbesuchen haben Mitarbeiter der BGW immer einen Dienstausweis bei sich, mit dem sie sich ausweisen können. Und Verbandbücher beispielsweise gibt die BGW, die gesetzliche Unfallversicherung für nicht staatliche Einrichtungen im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege, kostenfrei an ihre Mitgliedsbetriebe ab. Wenn sich Anrufer oder Besucher in Betrieben vermutlich fälschlicherweise als BGW-Mitarbeiter ausgeben, bittet die BGW um Hinweise unter der Telefonnummer (040) 202 07-2714.