Krankenversicherte zahlten sechs Millionen weniger Praxisgebühr


Anzeige

(24.3.09) Die gesetzlich Krankenversicherten haben im vergangenen Jahr knapp sechs Millionen Euro weniger Praxisgebühr als im Vorjahr gezahlt. Insgesamt beliefen sich die Einkünfte der Krankenkassen durch diese Gebühr auf 1,521 Milliarden Euro, berichtete der Spitzenverband der Krankenversicherung. Die Summe sinkt Jahr für Jahr: 2005 waren es noch 1,620 Milliarden Euro. Herbert Reichelt, Chef des AOK-Bundesverbandes, dazu: „Mehr Menschen sind von der Praxisgebühr befreit, weil sie chronisch krank sind“.
Eine mögliche Ursache für den Rückgang ist laut einer Sprecherin des Kassenverbands auch, dass die Zahl gebührenpflichtiger Arztbesuche zurückgegangen sei.
Beim Besuch eines Hausarztes, Facharztes oder Psychotherapeuten müssen Versicherte pro Quartal zehn Euro zuzahlen.