Beschäftigungswachstum im Gesundheitswesen

(20. 12. 08) Rund 4,4 Millionen Menschen in Deutschland und damit etwa jeder zehnte Beschäftigte in Deutschland waren Ende 2007 im Gesundheitswesen tätig. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. 2007 gab es im Gesundheitswesen damit rund 63.000 Arbeitsplätze mehr als im Jahr 2006, davon 41.000 im ambulanten Sektor. Das entspreche einem Beschäftigungswachstum von 1,5 Prozent. Verglichen mit den Vorjahren sei dies der stärkste Beschäftigungsanstieg im Gesundheitswesen seit 1997 gewesen. Das sei vor allem auf zusätzliche Arbeitsplätze in den Gesundheitsdienstberufen, zum Beispiel Physiotherapeuten und Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, und in den sozialen Berufen, insbesondere in der Altenpflege, zurückzuführen. 84 Prozent der Beschäftigten arbeiteten in Einrichtungen der ambulanten sowie stationären und teilstationären Gesundheitsversorgung. Der Zuwachs im ambulanten Sektor wird den Angaben zufolge hauptsächlich von den Einrichtungen der ambulanten Pflege und den Praxen sonstiger medizinischer Berufe getragen. In der stationären und teilstationären Gesundheitsversorgung gab es besonders starke Zuwächse in Pflege- Einrichtungen. Der starke Beschäftigungszuwachs insgesamt ist den statistischen Angaben zufolge fast ausschließlich auf die zunehmende Zahl an Teilzeitbeschäftigten zurückzuführen. Sie stieg um 61.000 Personen beziehungsweise 4,9 Prozent, während die Zahl der Vollzeitbeschäftigten mit einem geringfügigen Wachstum um 3.000 Personen und die der geringfügig Beschäftigten blieb mit einem Minus von 1.000 Personen nahezu konstant blieb.