Berufsordnungen für Fachangestellte

(6.5.08) Eigene Berufsordnungen erhalten die medizinischen, zahnmedizinischen und tiermedizinischen Fachangestellten. Das haben die Mitglieder der 20. Bundeshauptversammlung des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V. Ende April in Kassel beschlossen. Die Berufsordnungen bilden die Aufgabenbereiche der Berufsangehörigen ab. Sie enthalten die Prinzipien für den Umgang mit den Patienten im administrativen und im medizinischen Bereich der Praxis. Außerdem verpflichten sie dazu, die fachlichen und sozialkommunikativen Kompetenzen durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen zu aktualisieren und zu erweitern. „Die Berufsordnungen werden auf freiwilliger Basis anerkannt. Für sehr viele unserer Kolleginnen bestimmen die darin enthaltenen Grundgedanken schon heute ihr Handeln. Es ist uns aber wichtig, das auch festzuhalten und der Öffentlichkeit zu zeigen. Wir wenden uns gleichzeitig an die jungen Kolleginnen und Auszubildenden. Mit den Berufsordnungen wollen wir herausstellen, dass die Berufe der Medizinischen, Zahnmedizinischen und Tiermedizinischen Fachangestellten mehr als ein Job sind. Der Umgang mit (kranken) Menschen und Tieren stellt besondere Anforderungen“, sagte die Präsidentin des Verbandes, Sabine Rothe. Die Inhalte der Berufsordnungen wurden auf der Bundeshauptversammlung bereits beschlossen. Nach einer redaktionellen Überarbeitung im erweiterten Bundesvorstand werden sie im Juni 2008 veröffentlicht.