BGW aktualisiert Pandemie-Arbeitsschutzstandard

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Der „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für therapeutische Praxen“ der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) gilt auch weiterhin als Richtschnur zur Umsetzung der Infektions- und Arbeitsschutzmaßnahmen. Am 15. Dezember ist eine aktualisierte, an die gesetzliche Lage angepasste Fassung erschienen.

Ergänzt wurden unter anderem die Informationen zur 3G-Regelung am Arbeitsplatz, zur erweiterten Testverpflichtung sowie zur Homeoffice-Pflicht nach § 28b IfSG.

Arbeitgebende sollen ihre Beschäftigten darüber hinaus zu Impfungen inklusive der Booster-Impfungen aufklären und informieren sowie Impfaktionen im Betrieb unterstützen. Den Beschäftigten ist es zudem zu ermöglichen, sich während der Arbeitszeit gegen SARS-CoV-2 impfen zu lassen.

Weiterhin ist die Gefährdungsbeurteilung sowie ein betriebliches Hygienekonzept zu erstellen beziehungsweise zu aktualisieren: Personenkontakte sind auch weiterhin auf ein betriebsbedingtes Minimum zu reduzieren.

Aufgrund der derzeitigen Pandemielage ist zusätzlich bis auf Weiteres die „Ergänzende Regelung zum Atemschutz“ umzusetzen. Das heißt:

  • Beschäftigte tragen in den Geschäftsräumen mindestens einen Mund-Nasen-Schutz.
  • Bei Tätigkeiten mit unmittelbarem engem Kontakt mit einem Abstand unter 1,5 Meter zu anderen Personen ist eine FFP2-Maske oder eine gleichwertige Atemschutzmaske – ohne Ausatemventil – zu tragen.

Die aktuelle Fassung des „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für therapeutische Praxen“ sowie die die „Ergänzende Regelung zum Atemschutz“ finden Sie online auf der Website der BGW.

 

Quelle: BGW | Cornelia Meier