Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Grafik: Daniel Ernst/AdobeStock
Zu einer erfolgreichen Podologie-Praxis gehört auch die Organisations- und Personalentwicklung, die allerdings häufig vernachlässigt wird. Ein Fehler, weiß Autor Dr. Jan Ries. Denn sie ist essenziell für die wirtschaftliche und personelle Stabilität des eigenen Betriebs und des gesamten Berufsstandes – heute und in der Zukunft. Egal ob Friseurhandwerk, Bäcker, Handwerker, Lokführer, Lkw-Fahrer, Pflege oder Podologie – Auszubildende, Fachkräfte und Mitarbeitende zu gewinnen, ist für viele Berufsgruppen aktuell eine der wesentlichen gesellschafts- und arbeitspolitischen Herausforderungen.
 

Podologinnen und Podologen ­­gesucht

Auch die Podologie hat mit einem massiven Nachwuchs- und Fachkräftemangel zu kämpfen. Bundesweit waren laut Bundesagentur für Arbeit im Dezember 2020 nur 5.919 Personen sozialversicherungspflichtig im Bereich der Podologie tätig. Zwar lässt sich eine konstante Steigerung bei den sozialversicherungspflichtigen Podologinnen und Podologen erkennen (Grafik), der Zuwachs reicht aber bei Weitem nicht aus. Vielerorts wird ein Mangel an Mitarbeitenden beklagt. Offene Stellen bleiben oft Monate unbesetzt. Auch die Auszubildenden reichen keinesfalls aus, um den wachsenden Bedarf – allein bei der Behandlung von Diabetikerinnen und Diabetikern – zu decken. 
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