Drei Viertel der Deutschen bewerten ihre Gesundheitsversorgung vor Ort als „gut – oder besser

Lächelnde junge Frau reckt beide Daumen in die Luft.
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75 Prozent der Deutschen bewerten die Qualität ihrer Gesundheitsversorgung vor Ort mit „gut", „sehr gut" oder „ausgezeichnet". Wobei die Zufriedenheit in den Städten mit 76 Prozent sehr viel größer ist als im ländlichen Raum mit nur 45 Prozent. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Meinungsinstituts YOUGOV unter mehr als 2.000 Erwachsenen, die im Auftrag der Initiative „Wahlradar Gesundheit" durchgeführt wurde.

„Die meisten Menschen in Deutschland fühlen sich vor Ort gut versorgt. Das muss auch so sein", sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: „Die große Diskrepanz zwischen Stadt und Land lässt jedoch aufhorchen. Egal, ob es sich um individuelle Probleme oder strukturelle Versorgungsdefizite handelt – hier sind die Politiker vor Ort gefragt, den Menschen zuzuhören, ihre Probleme zu verstehen und Lösungen zu entwickeln. Mit dem »Wahlradar Gesundheit« möchten die Apotheker vor der Bundestagswahl dazu beitragen, dass dieser Dialog zwischen Wählern und Direktkandidaten gefördert wird.“ Die Initiative fördert auf lokaler Ebene den politischen Dialog mit den Direktkandidatinnen und -kandidaten aus dem jeweiligen Wahlkreis über den aktuellen Stand und die Zukunft der Gesundheitsversorgung vor Ort.

Jede Bürgerin und jeder Bürger könne sich unter www.wahlradar-gesundheit.de auf einer Deutschlandkarte über die gesundheitspolitischen Positionen von Kandidaten und Kandidatinnen in seinem oder ihrem Wahlkreis informieren, so Overwiening.

Quelle: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände | Cornelia Meier