Das Alter bedingt für fast ein Drittel der Bevölkerung die Priorisierung

(Abb. New Africa/AdobeStock)

Rund 5,7 Millionen Menschen über 80 Jahren können in Deutschland derzeit altersbedingt als erste Grup­pe eine Impfung gegen SARS-CoV-2 erhalten. Das zeigt eine Datenanalyse des Sta­tistischen Bundesamtes (De­statis) mit Daten von 2019, die die Alters­verteilung in Deutschland aufzeigt.

Demnach folgen in einer zweiten Gruppe (hohe Priorität) 7,6 Millionen Menschen, die zwischen 70 und 80 Jahren sind und Anspruch auf die Impfung über die Altersfestlegung haben. In der dritten Stufe (erhöhte Priorität) sind 10,5 Millionen Menschen an der Reihe, die zwi­schen 60 und 70 Jahren sind.

In die drei ersten Priorisierungsgruppen entfallen damit rein nach dem Alter rund 28,5 Prozent der Be­völ­kerung.

71,5 Prozent der Bevölkerung sind jünger und haben keine altersbedingte Priorisierung. Den Zahlen nach waren 2019 59,4 Millionen Menschen jünger als 60 Jahre und der Impfverordnung zufolge nicht für eine altersbedingt bevorzugte Schutzimpfung vorgesehen.

Wer wann geimpft wird, hängt aber nicht nur vom Alter ab, sondern auch von weiteren Indikatoren wie Beruf, Vorerkrankungen oder der Nähe zu besonders gefährdeten Menschen ab. Weitere Informationen dazu gibt es hier.