Neue Leitlinie zur Diagnostik von Polyneuropathien

(Foto: Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN))

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) hat eine neue S1-Leitlinie „Diagnostik bei Polyneuropathien“ vorgestellt. Sie ist bis Februar 2024 gültig. Die Ursachen einer Polyneuropathie sind zahlreich. Auch Polyneuropathien mit seltenen Ursachen sind grundsätzlich behandelbar und sollten insofern erkannt werden. Die Leitlinie soll helfen, das diagnostische Vorgehen zu planen, so die DGN.

In der Diagnostik von PNP sind laut Leitliniengruppe Anamnese, klinische Untersuchung, Elektrophysiologie und Standardlabor obligatorisch. Im Bedarfsfall empfehlen die Autoren um den Koordinator der Leitlinie Dieter Heuß, erweitertes Labor, Liquordiagnostik, Muskel-/Nerv-/Hautbiopsien, Genetik und bildgebende Diagnostik.