Gesundheitsfachberufe: Einigung auf Eckpunkte zur Ausbildungsneuordnung

(Foto: Dieter Schütz/ pixelio.de)

Die Ausbildungen für Gesundheitsfachberufe neu zu ordnen und für künftige Herausforderungen zu stärken – dies ist das Ziel bei dem „Gesamtkonzept Gesundheitsberufe“, auf das sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn MdB (CDU) und seine Länderkolleginnen und -kollegen am 4. März 2020 verständigt haben. Im Kern geht es bei dem Reformkonzept vor allem um die Modernisierung der Berufsgesetze.

Themenschwerpunkte sind zudem die Abschaffung des Schulgeldes, die Einführung einer Ausbildungsvergütung, die Schaffung einheitlicher Qualitätsstandards für die Ausbildung, Fragen einer Akademisierung sowie die Fragen der Finanzierung.

Betroffen wären insgesamt 10 bundesrechtlich geregelte Gesundheitsfachberufe:

  • Diätassistentin und Diätassistent,
  • Ergotherapeutin und Ergotherapeut,
  • Logopädin und Logopäde,
  • Masseurin und medizinische Bademeisterin und Masseur und medizinischer Bademeister,
  • Medizinisch-technische Assistentin für Funktionsdiagnostik und Medizinischtechnischer Assistent für Funktionsdiagnostik,
  • Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin und Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent,
  • Medizinisch-technische Radiologieassistentin und Medizinisch-technischer Radiologieassistent,
  • Orthoptistin und Orthoptist,
  • Physiotherapeutin und Physiotherapeut sowie
  • Podologin und Podologe.

Die Eckpunkte des Gesamtkonzeptes Gesundheitsfachberufe sollen die Grundlage für erforderliche gesetzliche Änderungen und den Ausgangspunkt für grundlegende Reformen der Ausbildungen in den Gesundheitsfachberufen bilden. Die Ergebnisse der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zu Fragen der Finanzierung sollen im Rahmen der Umsetzung „eingehend“ weiter beraten werden.