Aktuelle Informationen zum Coronavirus

(Foto: H_Ko/AdobeStock)

 Mit dem Auftreten des neuartigen Coronavirus ergeben sich für viele Menschen dringende Fragen. Die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) jetzt schriftlich und in Videos im Internet zusammengestellt.

Darin erfahren Interessenten unter anderem, wie das Coronavirus übertragen wird und welche Symptome es auslöst. Erläutert wird außerdem, welche Behandlungsmöglichkeiten für das Virus zur Verfügung stehen, ob das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sinnvoll ist und warum Kontaktpersonen zwei Wochen in Quarantäne müssen.

Personen, die engen Kontakt mit jemanden hatten, bei dem das Virus nachgewiesen wurde, oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, wird geraten, sich unverzüglich mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung zu setzen. Die Kontaktdaten können beispielsweise über eine Datenbank des Robert Koch-Instituts abgefragt werden. Zudem sollten sie unbedingt Kontakte zu anderen Menschen vermeiden.

Husten- und Nies-Etikette beachten
Als wichtigen Schutz vor dem Coronavirus wie auch vor der Influenza rät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zu regelmäßigem und gründlichen Händewaschen sowie zur Beachtung der sogenannten Husten- und Nies-Etikette.

Dazu gehört beim Husten oder Niesen etwa ein bis zwei Meter Abstand zu anderen Personen zu halten und sich wegzudrehen. Zudem sollten Einwegtaschentücher nur einmal verwendet und anschließend in einen Mülleimer mit Deckel entsorgt werden

Ständig aktualisiert
Die qualitätsgesicherten und wissenschaftlich fundierten Informationen in den Materialen werden der BZgA zufolge regelmäßig aktualisiert.

Aktuell sind in Deutschland 14 Fälle des Coronavirus gemeldet. Bei den meisten Erkrankungen nach Infektion mit dem neuartigen Virus stehen Erkältungssymptome im Vordergrund. Für ältere und immungeschwächte Menschen, zum Beispiel mit bestehenden Lungenerkrankungen, kann das Virus jedoch gefährlich werden. Um die Ausbreitung des Virus zu vermeiden, ist eine schnelle Diagnose umso wichtiger. Die Kliniken sind auf mögliche Fälle des Coronavirus vorbereitet. Für die deutsche Bevölkerung bestehe kein Anlass zur Sorge, erklärte dazu die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin.

 

 

 

(Foto: SergeyBitos/AdobeStock)