In Deutschland hat die jährliche Grippewelle begonnen.

Elektronenmikroskopische Aufnahme von Influenza-A-Viren. (Abb. RKI)

Das erläutert der neue Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza. Neben mehr als 13.000 labordiagnostisch bestätigten Erkrankungen wurden bisher auch 34 Ausbrüche mit mehr als fünf Fällen an das RKI übermittelt.

Seit der 40. MW 2019 wurden insgesamt 13.350 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle an das RKI übermittelt. Bei 3.503 (26 %) Fällen wurde angegeben, dass die Patienten hospitalisiert waren.

Es wurden bisher 34 Ausbrüche mit mehr als fünf Fällen an das RKI übermittelt, zwei Ausbrüche in einem Alten-/Pflegeheim, 15 Ausbrüche in Kindergärten, elf Ausbrüche in Krankenhäusern, drei Ausbrüche in privaten Haushalten und drei Ausbrüche ohne weitere Angaben zum Infektionsumfeld.

Seit der 40. KW 2019 wurden insgesamt 32 Todesfälle mit Influenzavirusinfektion an das RKI berichtet, darunter 27 mit Influenza A-Nachweis und fünf mit Influenza B-Nachweis.

Die Arbeitsgemeinschaft Influenza verweist daher auf die Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention zu infektionshygienischen Maßnahmen im Rahmen der Pflege und Behandlung von Patienten mit übertragbaren Krankheiten.
Es kann auch zu Beginn oder im Verlauf der Grippewelle kann es noch sinnvoll sein, die Impfung nachzuholen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung Chronisch Kranken, über 60-Jährigen, Schwangeren und Medizinpersonal.