Digitalisierung treibt medizinischen Fortschritt voran

(Abb. Amgen GmbH)

Die Digitalisierung wird den medizinischen Fortschritt beschleunigen. Davon sind drei Viertel der Deutschen überzeugt. Fast ebenso viele erwarten, dass digitale Technologien für genauere Ergebnisse sorgen werden. Acht von zehn Bundesbürgern sind sich aber auch sicher, dass die menschliche Forschungsleistung nicht durch Künstliche Intelligenz ersetzt werden kann. Diese Annahmen kann man aus der Amgen-Studie "Medizinischer Fortschritt und der Biotech-Standort Deutschland entnehmen.

Dennoch gehört die technologische Entwicklung zu den wichtigsten Treibern der medizinischen Forschung in Deutschland, wie die repräsentative Umfrage unter 1.000 Deutschen zum medizinischen Fortschritt im Auftrag des Biotechnologie-Unternehmens Amgen zeigt.

Die technologische Entwicklung halten 81 Prozent der Befragten für einen Faktor mit positivem Einfluss auf die medizinische Forschung. Ähnliche Wirkung schreiben die Deutschen der länderübergreifenden Zusammenarbeit zu. Weitere Treiber für den Fortschritt, die 80 Prozent der Befragten nennen, sind höhere Forschungsgelder und qualifiziertes, gut ausgebildetes Personal.

"Die Bevölkerung sieht sehr klar, woran der medizinische Fortschritt hängt: an Mitteln und Menschen. Moderne Technik und Forschung benötigen Investitionen. Erfolge lassen sich aber erst erzielen, wenn kluge Köpfe in den Laboren damit arbeiten", sagt Dr. Roman Stampfli, Geschäftsführer der Amgen GmbH.

Was bremst die Forschung?
Ein ganz ähnliches Bild zeigt sich, wenn die Menschen nach möglichen Hindernissen für neue Therapieansätze befragt werden. 70 Prozent halten die Entwicklung neuer Arzneimittel für zu kostenintensiv. 67 Prozent sagen, fehlende Fachkräfte könnten die klinische Forschung aufhalten. 66 Prozent sind der Meinung, dass innovative Ideen aus der Forschung nicht schnell genug zu den Patienten gelangen. Außerdem finden 62 Prozent der Deutschen, dass die Entwicklung neuer Arzneimittel zu lange dauert.

Für die Studie "Medizinischer Fortschritt und der Biotech-Standort Deutschland" wurden 1.000 Deutsche im Auftrag von Amgen repräsentativ befragt. Die Befragung führte Toluna im Juli 2019 online durch.